Präventionsangebote der AOK für Pflegekräfte

Gezielte Präventionsangebote der AOK für Pflegeeinrichtungen sorgen dafür, dass Mitarbeiter und Führungskräfte trotz der vielen Herausforderungen im Pflegealltag gesund und leistungsfähig bleiben.

Unterstützung für Pflegekräfte in Krisensituationen

Pflegeeinrichtungen müssen durch die Covid-19-Pandemie vielfältige Herausforderungen meistern. Mit Betrieblicher Gesundheitsförderung lassen sich die gesundheitlichen Kompetenzen und die Fähigkeit, mit den Belastungen der Arbeit umzugehen – die sogenannte Resilienz –, verbessern. Das wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Beschäftigten aus und sichert die Arbeitsfähigkeit. Deshalb stellt die AOK als Reaktion auf die Coronapandemie eine digitale Maßnahme zur besonderen Unterstützung von Pflegeeinrichtungen bereit .

„Resilienzförderung für Pflegekräfte – das Pilot-Programm RESIST“

Das digitale Pilot-Programm RESIST richtet sich direkt an Pflegekräfte und bietet sechs wöchentliche Einheiten, die den Aufbau und die Stärkung von verschiedenen Resilienzfaktoren fördern. Neben dem Resilienz-Training können Pflegekräfte als zusätzliche Unterstützung direkt in Kontakt zu ausgebildeten Psychologen der Abteilung klinische Psychologie und Neuropsychologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz treten, um sich individuell coachen zu lassen. Durch diese Betreuung können Pflegekräfte unkompliziert Fragen klären und bei der Trainingsdurchführung begleitet werden. Das Gesundheitstraining Resilienz ist Teil des Forschungsprojekts Care4Care, das darauf abzielt, ein ganzheitliches pflegespezifisches Instrument zur Betrieblichen Gesundheitsförderung zu entwickeln. Falls Sie Interesse haben, mithilfe des Projekts die Gesundheit der Beschäftigten Ihrer Einrichtung zu fördern, können Sie uns gerne kontaktieren.

Ihre persönlichen Ansprechpartner bei der AOK Nordost
Zum Thema Pilot-Programm RESIST
Frau Anke Jurchen
Teamleiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement
Alfred-Lythall-Straße 2
17033 Neubrandenburg

0800 265080-32591

0800 265080-49314

placeholder-person
Herr Jens Wohlfeil

0800 265080-26407

01520 1558131

Das Forschungsprojekt Care4Care bietet noch mehr

Das digitale Pilot-Programm RESIST zur Resilienzförderung für Pflegekräfte ist Teil des groß angelegten Forschungsprojektes Care4Care. Neben der AOK sind mehrere Universitäten an der Kooperation beteiligt:

  • Beuth Hochschule für Technik Berlin
  • Technische Hochschule Lübeck
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines integrativen Angebots zur Gesundheitsförderung in der Pflege. Es soll Menschen in Pflegeberufen und ihre Führungskräfte dabei unterstützen, Arbeit gesundheitsförderlich zu gestalten und die individuellen gesundheitlichen Ressourcen zu stärken. Dazu werden Module entwickelt, die auf die pflegespezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die verschiedenen Bausteine gibt es sowohl in digitaler Form als auch als Vor-Ort-Workshops. Verhaltenspräventive und verhältnispräventive Elemente sind dabei integriert.

  • Verhältnispräventive Angebote unterstützen zum Beispiel bei gesunder Führung, der Verbesserung von Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur.
  • Verhaltenspräventive Module haben etwa das Ziel, Depressionen vorzubeugen, chronischen Stress zu reduzieren, die Erholungskompetenz zu steigern oder die Resilienz zu fördern

Wenn Sie Interesse an dem Forschungsprojekt und den verschiedenen Angeboten haben, sprechen Sie uns gerne an.

Ihre persönlichen Ansprechpartner bei der AOK Nordost
Zum Thema Care4Care
Frau Anke Jurchen
Teamleiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement
Alfred-Lythall-Straße 2
17033 Neubrandenburg

0800 265080-32591

0800 265080-49314

placeholder-person
Herr Phillipp Barenburg

0800 265080 26510

0162 1340909

Haus der wertschätzenden Pflege

In diesem vierstündigen Workshop betrachten die Teilnehmer im übertragenen Sinne die verschiedenen Stockwerke, die ein „Haus der wertschätzenden Pflege“ ausmachen. Diese Bausteine sind:

  • Arbeit
  • Werte
  • Kompetenz
  • Gesundheit

In einem ersten Schritt wird gemeinsam der Ist-Zustand auf den verschiedenen Ebenen erfasst, also zum Beispiel erfragt, was bereits zur Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeiter beiträgt. Dann erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam sinnvolle Maßnahmen, um auf allen vier Stockwerken für Verbesserungen zu sorgen, und priorisieren die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsbedarfen.  

Zielgruppe dieses Workshops sind Entscheider und Führungskräfte sowie Vertreter der Mitarbeiter.

Mehr Informationen zum Workshop

Sie möchten mehr über den Workshop erfahren? Dann wenden Sie sich an Paul Seewald, Berater Pflegeprävention beim Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung. E-Mail oder Telefon: 0221 27180-179.

Fit für die Pflegeschicht

In diesem Seminar werden Wissen und Methoden der Selbsthilfe im Hinblick auf Regeneration und Ausgleich zum Schichtsystem vermittelt. Ziel ist dabei, die Gesundheitskompetenz jedes Einzelnen zu steigern. Das erreichen die Referenten, indem sie eine Vielzahl von Impulsen und praktischen Übungen zu folgenden Themen weitergeben:

  • Stress
  • Ernährung
  • Schlaf
  • Bewegung

Auf dem Thema Stressbewältigung liegt dabei der Hauptfokus. Die Teilnehmer sollen die Erfahrung machen, dass sie dank einer Reihe von Hilfestellungen Einfluss auf ihre persönliche Regeneration haben. Das Seminar umfasst sechs Stunden und richtet sich an Führungskräfte ebenso wie an ihre Mitarbeiter. Mit praktischen Impulsen und Übungen stärkt es die Regenerationsfähigkeit der Teilnehmer.

Mehr Informationen zum Seminar

Sie möchten mehr über das Seminar erfahren? Dann wenden Sie sich an Nils Meixner, Berater beim Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung. E-Mail oder Telefon: 0221 27180-178.

Pflege-Mediathek unterstützt bei Schulung der Mitarbeiter

In der Pflege-Mediathek der AOK finden Pflegeeinrichtungen viele downloadbare Schulungsmodule, um Mitarbeiter intern fortzubilden. Schulungen, die bislang extern eingekauft werden mussten, können Arbeitgeber so selbst durchführen und die Fachkenntnisse der Mitarbeiter in der gesamten Einrichtung erweitern. Zudem können Beschäftigte die Fortbildungspunkte der Schulungen der Pflege-Mediathek bei der „Registrierung beruflich Pflegender“ einreichen und geltend machen.

Neben Pflege- und Präventionsthemen steht die Gesundheit der Pflegekräfte selbst im Fokus. Der Bereich „BGF in der Pflege“ bietet praxisnahe Module zu den Themen Bewegungsförderung, Stressmanagement, Ernährung und Suchtmittelkonsum. Die einzelnen Module setzen sich aus Präsentationen, Lehrvideos, Hintergrundbeiträgen, Wissenstests und Handouts zusammen, die das Thema umfassend behandeln. Darin wird verdeutlicht, mit welchen Maßnahmen sich gesunde Arbeitsbedingungen bei Pflegekräften fördern lassen.

Darüber hinaus vermitteln Pflege-Experten fundierte Fachkenntnisse zu Themen wie Schmerz, Harninkontinenz, Demenz oder Wunden. Zum Bereich Prävention liefern fünf Module wertvolle und neue Impulse für Pflegekräfte im Umgang mit Pflegebedürftigen. Die Module sind angelehnt an die fünf Handlungsfelder des GKV-Leitfadens Prävention: Ernährung, körperliche Aktivität, Stärkung kognitiver Ressourcen, psychosoziale Gesundheit, Prävention von Gewalt.

Aufgrund der Coronapandemie wurden zwei weitere Module veröffentlicht, die auf

Empfehlungen des Robert Koch-Instituts beruhen:

  1. „Corona in Pflegeeinrichtungen“ mit detaillierten Informationen zum Covid-19-Erreger und zu den präventiven Hygienemaßnahmen
  2. „Quarantäne in der Coronapandemie“ mit Informationen zu Maßnahmen und Hintergründen des Infektionsschutzgesetzes zur häuslichen Quarantäne
aok.de
Pflege-Mediathek

Das Schulungsportal der AOK bietet in einem neu eingerichteten Bereich „BGF in der Pflege“ praxisnahe Module für Pflegekräfte – etwa zu den Themen Bewegungsförderung, Stressmanagement, Ernährung und Suchtmittelkonsum.

E-Learning-Programm „Online Pflegeschule – Parkinson“

Das Angebot Online Pflegeschule – Parkinson richtet sich an ausgebildete Pflegekräfte in allen Bereichen. Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste sind ebenso angesprochen wie Pflegekräfte in Pflegeheimen, Akut- oder Rehabilitationskliniken. Das Angebot ist kostenfrei und für die Registrierung ist nur eine E-Mail-Adresse notwendig.

Stand

Zuletzt aktualisiert: 24.11.2020

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