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Depression, Tabletten Und Nebenwirkungen

Hallo, ich bin neu hier und suche einen Rat, evtl. auch von gleichgesinnten. Ich versuche mich kurz zu fassen.

Im September 2014 erklärte mir mein Mann, dass er keine Gefühle mehr für mich hat und die Trennung möchte. Eine Woche vorher hatten wir bereits unseren gemeinsamen Sommerurlaub für 2015 gebucht. Das hat mich total aus der Bahn geworfen. Er ging dann zum Arzt, der bescheinigte ihm eine Depression. Zuerst nahm er die Mirta TAG 15mg. Davon wurde er sehr müde und war komplett neben der Spur. Daraufhin bekam er die Venlafaxion 75mg vom Psychiater verschrieben. Meiner Meinung nach wirkten die recht gut. Er nahm wieder am Familienleben teil und auch in der Partnerschaft lief es gut. Vom Januar 2015 bis Mitte Februar war er in Reha. Im Gespräch mit seinem Arzt dort meinte er die Nebenwirkungen (starkes Schwitzen) würden ihn sehr stören. Darauf bekam er vom Arzt die nächsten Tabletten verschrieben, Citalopram 20mg. Wobei der Arzt sagte, heute nehmen Sie keine von den Venlafaxin und morgen dann die Citalopram. Ist es nicht eigentlich so, dass die Tabletten langsam herunterdosiert werden sollten? Nun ja, als er wieder nach der Reha heimkam war zuerst alles in Ordnung. Es kamen Aussagen wie „wie konnte ich euch bloß verlassen wollen, bin so froh dass es euch gibt, freue mich auf den gemeinsamen Urlaub usw“. Bis er ein paar Tage später mit der Aussage kam, ich weiß nicht, ob die Ehe noch Bestand habe, vielleicht ist man ja nur aus Gewohnheit wegen Kind und Haus miteinander verheiratet. Im Moment bin ich ziemlich am Ende. Weiß nicht wie ich reagieren soll, was ich machen soll. Ich habe in der Packungsbeilage nach den Nebenwirkungen geschaut. Darin steht: Gefühlslosigkeit. Habe ihn auch damit konfrontiert, komme aber im Moment nicht wirklich an ihn ran. Ich habe so das Gefühl, dass nur noch ich für die Beziehung kämpfe. Wir reden normal miteinander. Zur Begrüßung / Abschied küssen wir uns.

Meine Vermutung ist, dass er langsam realisiert, dass er nach fast 6 Monaten Auszeit vom Beruf nun wieder zu seiner Arbeit muss. Die macht ihm schon Spass, er kommt aber mit Kollegin bzw. Chefin nicht klar. Ein Berufswechsel ist nicht so einfach, da er einen ausgefallenen Beruf gelernt hat, mit dem er nicht so einfach ist woanders anzufangen. Er hatte in der „freien Zeit“ so viel vor: Fitnessstudio, Sauna,… hat aber nicht viel verwirklicht. Ich denke, dass er daher auch unzufrieden ist.

 

Was raten Sie mir? Könnten es wirklich die Nebenwirkungen sein? Einen erneuten Termin beim Psychiater hat er am 17.3. Ich habe ihn gebeten dies dort anzusprechen.

Hallo,

 

ich bin zwar nicht das Expertenteam, aber da ich selbst wegen Depressionen Citalopram 20mg über anderthalb Jahre nehmen musste, möchte ich dir gerne ein paar Zeilen dazu schreiben.

 

Bei mir gingen damals die Depressionen mit Gefühlslosigkeit einher. Auch ich konfrontierte meinen Partner damit, dass ich keine Gefühle mehr für ihn habe. Also bekam ich Citalopram verschrieben und ging zeitgleich in Psychotherapie. Es dauerte einige Wochen, bis sie anschlugen und ich mich etwas besser fühlte und auch wieder Empfindungen wahrnehmen konnte.

Eine Nebenwirkung war ein nahezu vollständiger Libido-Verlust, weswegen ich kurzzeitig das Medikament wechselte, nach einem kompletten Nervenzusammenbruch und körperliche Beschwerde über 1 Woche wieder zu Citalopram wechselte und die Nebenwirkungen in Kauf nahm. Der Wechsel zwischen den Medikamenten erfolgte - unter ärztlicher Anweisung - unmittelbar und ohne vorheriges Ausschleichen des bisherigen Medikaments.

 

Ist dein Mann denn in psychologischer Therapie, jetzt nach der Reha? Oder ist diese bereits geplant? Tabletten sind ja kein Heilmittel, sie überbrücken ja im Grunde nur. Und Depressionen haben ja in der Regel tieferliegende Gründe, die entsprechend angegangen werden sollten.

 

Ob es sich bei deinem Mann um "Nebenwirkungen" handelt, kann ich nicht sagen.

Für mich klingt dieses Hin- und Her- Schwanken eher nach dem Hinterfragen der Wurzeln der Depression. Als Depressiver macht man sich - wenn einem die Krankheit bewusst ist - natürlich auch Gedanken, woher das kommt. Eine starke Unzufriedenheit und / oder Belastung geht dem in der Regel ja voraus. Bzw. wenn es Gespräche mit Psychologen gibt, fragen die einen natürlich auch, wie man sich in der Ehe fühlt, ob man glücklich ist, ob es Probleme gibt, ob es wirklich noch Liebe oder einfach nur Gewohnheit ist...

Es ist nicht ungewöhnlich, dass der bisherige Lebensstil hinterfragt wird. Ganz im Gegenteil: Es ist wichtig und Voraussetzung der "Heilung", zu ergründen, woher die Depressionen kommen und wo man etwas in seinem Leben ändern muss, um da raus zu kommen.

Ich weiß, dass ist als Partner sehr hart und schwer nachzuvollziehen. Mein damaliger Partner hat auch einiges ertragen, während ich am Boden und irgendwo in meiner eigenen Welt war. Aber man kann es nicht steuern, man weiß ja selbst nicht mehr genau, was man eigentlich will und was nicht. Depressionen sind nicht zu unterschätzen, sondern eine ernst zu nehmende Krankheit, die auch die Angehörigen stark fordert.

 

Hast du mit deinem Mann denn mal gesprochen, wie er eure Ehe erlebt (hat)? Welche Erwartungen hat er an eure Beziehung und wie wurden diese bislang erfüllt bzw. nicht erfüllt?

Ich würde dir raten, wenn du im Gespräch mit deinem Mann bist, auf die Formulierung zu achten. Es ist wichtig, dass du ihm sagst, wie es dir dabei geht und was das in dir auslöst. Du solltest ihm jedoch keine Vorwürfe machen, denn das würde das Ganze nur noch mehr zuspitzen. Versuche, mit Ich-Botschaften zu kommunizieren (z. B. "Ich fühle mich verletzt..." anstatt "Du verletzt mich...")

 

Das sind so ein paar Gedanken von mir.

 

Alles Liebe!

Hallo Snake 13

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Eine psychologische Therapie ist derzeit nicht geplant. Er sagt zwar immer, er müsse dort anrufen, macht es aber dann nicht. Ich wäre auch bereit mitzugehen zu den Gesprächen

Am 17. hat er einen Termin beim Psychiater da er die Tabletten eigentlich komplett absetzen wollte. Dies hat er bereits in der Reha angekündigt.

Ich weiß halt im Moment nicht, wie ich mich bei dem ganzen Hin und Her verhalten soll bzw reagieren soll.

Manchmal kommt es mir so vor, als wenn nur jemand ihm mal ganz gehörig die Meinung sagen würde, daß er ja sich gar nicht bewusst wäre, was ich überhaupt in den letzten Monaten geleistet und ertragen hab. Das haben auch schon andere zu mir gesagt.

Grüße

Noch etwas: ich komme mir auch etwas alleingelassen vor als Angehörige eines Depressions-Kranken.

Wenn er da rauskommen will, wird eine Therapie vermutlich unumgänglich sein. Ich habe in meiner Familie auch so Kandidaten, die im Akut-Fall wieder sagen "ja, ich muss einen Termin ausmachen" und sobald es bisschen besser ist, ist das Thema wieder vom Tisch ist. Dennoch sind und bleiben sie depressiv.

 

Das kann ich sehr gut verstehen. und ich weiß, es ist kein Trost, aber einem Depressiven ist das so nicht bewusst. Hin und wieder kommen vielleicht mal Gedanken nach dem Motto "ich bin doch ohnehin eine zu große Belastung für meine Mitmenschen", wobei das in der Regel wieder dazu führt, sich noch miserabler zu fühlen. "Schuld" kann man in diesem Fall niemandem geben. Auch wenn ihm mal jemand richtig "die Meinung" sagen würde, würde es vermutlich nur noch mehr dazu beitragen, dass er sich in sein Schneckenhaus verzieht.

Du kannst im Grunde nicht mehr machen, als ihm Hilfe und Unterstützung anzubieten, mit ihm zu sprechen, ihn zu ermutigen. Wenn er dies nicht annehmen möchte, ist das sehr schade, aber man kann niemanden zwingen. Achte auch auf dich selbst und lade dir nichts auf die Schultern, was du nicht stemmen kannst, um nicht selbst in ein Loch zu fallen, aus dem du selbst nicht mehr rauskommst.

 

Ich hoffe, das Expertenteam kann dir hier noch einen guten Rat geben, wie du dich verhalten kannst.

 

Alles Liebe!

Hallo,

 

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum! Gerne möchten wir auch versuchen näher auf Ihre Situation einzugehen.

 

Snkae13 hat Ihnen ja bereits wertvolle Hinweise gegeben, denen wir uns voll und ganz anschließen möchten. Auch wir halten es für den Heilungserfolg Ihres Mannes für sehr wichtig, dass er begleitend zur medikamentösen Therapie eine Psychotherapie beginnt. Denn die Behandlung der Depression sollte mittels kombinierter Therapie erfolgen. Viele wissenschaftliche Studien belegen, dass zur Behandlung depressiver Episoden eine Kombination aus psychotherapeutischen und medikamentösen Verfahren einer Monotherapie bzw. einer alleinigen medikamentösen Behandlung überlegen ist. Daher sollten Sie Ihren Mann auf jeden Fall ermutigen und auch praktisch unterstützen, eine Psychotherapie zu beginnen. Leider ist in der Regel mit längeren Wartezeiten zu rechnen, daher wäre es wichtig, jetzt nicht weiter Zeit zu verlieren und möglichst auch parallel bei mehreren Psychotherapeuten anzufragen. Schauen Sie doch mal gemeinsam mit Ihrem Mann unter http://www.psychotherapiesuche.de, dort erhalten Sie viele hilfreiche Informationen zu den unterschiedlichen Psychotherapieverfahren wie auch zum Vorgehen bei der Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten.

Sie schreiben auch, dass er nach 6-monatiger Krankschreibung nun wieder zur Arbeit müsse. Wie ist der Entlassungsbefund nach der Reha? Was hat er dort besprochen bzw. welche Empfehlung gab es für ihn? Wir vermuten er wurde als weiterhin krank entlassen?

 

Dass Sie als Partnerin eine große Last tragen können wir sehr gut nachvollziehen. Sie halten ja das Familienleben aufrecht, kümmern sich um alle Dinge des täglichen Lebens und stehen loyal zu Ihrem Mann. Da ist es doch mehr als verständlich, dass Sie sich Anerkennung Ihrer Bemühung wünschen und dass sie dann ein Infragestellen der Beziehung trifft und verletzt! Doch wir sehen in diesem Zweifel seitens Ihres Mannes primär den Ausdruck seiner seelischen Verfassung und seines verminderten Gefühls von Selbstwirksamkeit. Gerade wenn er formuliert, es sei vielleicht die „Gewohnheit“, dann drückt sich da doch aus, dass er sich nicht mehr als agierend und gestaltend erlebt – das sind die typischen, mit einer Depression einhergehende Gefühle. Eine gute Informationsplattform ist übrigens unter http://www.deutsche-depressionshilfe.de zu finden, vielleicht mögen Sie mal auf den Seiten schauen, sie bietet viele hilfreiche Infos.

Daher ist es wichtig, dass Sie nun, da Ihr Mann Ihre Bedürfnisse nach Bestätigung und Nähe nicht erfüllen kann, sich andere Kraftquellen suchen, um sich in der schwierigen Situation nicht völlig zu verausgaben. Netzwerke können da helfen, z.B. gibt es vielerorts Selbsthilfegruppen von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Aber auch Dinge, die Ihnen Kraft geben, die Ihnen Spaß machen, bei denen Sie entspannen, sind wichtig.

 

Gibt es da etwas, was Sie vielleicht zurückgestellt haben und wieder für sich aktivieren möchten?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo,

vielen Dank für die Ausführliche Schilderung.

Ich selbst habe vorhin beim Psychologen, bei welchem mein Mann schon einen Termin hatte, angerufen und einen gemeinsamen Termin ausgemacht. Leider ist dieser erst am 21.4. Ich denke auch dass eine Psychotherapie nötig ist, schon allein, weil er keine Tabletten mehr nehmen möchte.

Der Psychologe ist auch der Meinung, dass ich nächste Woche zum Psychiater-Termin mitgehen soll. Dies habe ich auch meinem Mann vorgeschlagen, er hielt es nicht für nötig. Doch ich werde darauf bestehen.

Ich versuche mein Leben trotzdem zu leben. Habe einige Freunde mit denen ich auch darüber reden kann. Auch versuche ich einiges "nur" für mich zu machen.

Was mich noch etwas irritiert. Unserem Sohn kann er seine Gefühle zeigen. Er knuddelt ihn, usw. Habe ihm dann heute früh gesagt (habe in der "Ich" Form gesprochen, wie von Snake13 vorgeschlagen) ich fühle mich ein wenig vernachlässigt, zurückgewiesen.

Welche Empfehlungen nach der Reha es für ihn gab, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Werde da aber nachhaken. Er arbeitet im Moment im Hamburger Modell und täglich 5 Stunden.

Grüße

Hallo,

 

ja, bleiben Sie da auf jeden Fall dran und begleiten Sie Ihren Mann mit zum Termin beim Psychiater! Es war auch gut, dass Sie einen Termin beim Psychologen vereinbart haben.

Wenn Sie schreiben, dass Ihr Mann nun eine stufenweise Wiedereingliederung („Hamburger Modell“) begonnen hat, dann hat er also seine Arbeit wiederaufgenommen, ist aber weiterhin krank geschrieben (und bekommt daher wahrscheinlich auch noch Krankengeld). Das wird eine Empfehlung aus der Reha sein. Ziel der stufenweisen Wiedereingliederung ist, dass er Schritt für Schritt an die Arbeitssituation und die damit verbundenen Belastungen herangeführt werden soll. Wichtig dabei sind regelmäßige Gespräche mit dem behandelnden Arzt um zu schauen, ob die Belastung angemessen ist oder ob er ggf. noch mehr Zeit oder Unterstützung braucht. Auch eine vertrauensvolle Begleitung durch den Chef während dieser Phase ist wichtig. Häufig ist die zuständige Führungskraft bzw. der Vorgesetzte unsicher, was der Mitarbeiter braucht, gerade wenn die Erkrankung in den Bereich der psychischen Erkrankungen fällt. Wie geht es denn Ihrem Mann bei seiner Arbeit? Fühlt er sich da gut aufgehoben?

 

Dass es Sie kränkt, dass Ihr Mann mit dem Sohn Körperkontakt sucht aber sich Ihnen gegenüber zurückhält können wir verstehen. Gibt es Dinge, die Ihnen beiden schon früher gut zusammen gefallen haben und die Sie und Ihr Mann miteinander teilen könnten, um wieder mehr Nähe herzustellen?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Guten morgen,

gestern kam nun der Entlassungsbericht. Es liegt eine mittelgradige depressive Episode bei anankastischen Persönlichkeitszügen vor. Es wurde eine ambulante Psychotherapie empfohlen.

Nun ja, nachdem ich das mit dem Termin beim Psychologen gesagt habe, fand er das nicht so gut. Man hätte noch einmal vorher drüber reden können, war die Aussage.

Bei der Arbeit fühlt er sich nicht gut aufgehoben. Im Moment kann er aufgrund einer fehlenden Schulung am "normalen" Arbeitsleben nicht teilnehmen. Dieses Rückkehrgespräch hat noch nicht stattgefunden. Und es macht auch keiner Anstalten dies anzuleiern. Ist halt alles recht schwerfällig.Nächste Woche soll er die Schulung bekommen und dann geht es mit der normalen Arbeit weiter, sodass sicherlich sich im Arbeitsumfeld nicht ändert.

Heute früh habe ich ihn in den Arm genommen und gesagt, ich bin für dich da, auch wenn du jemand zum Reden brauchst, ich stehe zu dir, werde ihn unterstützen. Darauf bekam ich dann zur Antwort: auch wenn wir getrennt sind. Auf meine Frage, ob er denn schon einen Entschluss gefasst hat (er wollte sich ja überlegen, ob es noch einen Sinn macht) meinte er: es ist alles nicht so einfach. Aber er zeigte eine kleine Annäherung, indem er mich auch in den Arm genommen hat.

Ich denke, dass ich im Moment nicht viel mehr tun kann.

 

Grüße

 

Hallo,

 

danke für die weiteren Informationen!

 

Bzgl. der Terminvereinbarung bei dem Psychologen können Sie ja durchaus einräumen, dass ein gemeinsames Abstimmen sicher besser gewesen wäre. Sprechen Sie dabei auch Ihre Befürchtungen an, nämlich dass Sie in Sorge sind, dass er die nötige Hilfe und Unterstützung, die er benötigt und die ihm zusteht, sonst nicht erhalten würde. Und natürlich sind Sie da in einer „Zwickmühle“ – auch das können Sie thematisieren – Sie wollen Ihren Mann ja nicht kontrollieren oder gar bevormunden, doch Sie wissen eben auch, dass es eben Teil seiner Erkrankung ist, dass es ihm schwerfällt, für sich zu sorgen.

Und ja, wir sehen es auch so, dass Sie im Moment nicht mehr für ihn tun können. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie jetzt aktiv für sich versuchen Selbstfürsorge zu betreiben!

 

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und alles Gute und melden Sie sich jederzeit gerne hier im Forum!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam.

leider muss ich schon wieder nachfragen.

Heute war nun die Situation, dass ich nochmal nachgefragt und gesagt habe, dass die Situation belastet wie es im Moment ist und ich es nicht gut finde, dass er alles mit sich selbst ausmacht. Daraufhin meinte er, er wäre zu feige ein Gespräch zu suchen sind aber zu dem Entschluss gekommen wir werden am Wochenene ein Gespräch halten, wenn unser Sohn nicht dabei ist. Wie eine evtl. Trennung oder weitere Beziehung aussehen kann. Auf meine Frage, warum wir das Gespräch nicht abends führen, wenn er im Bett ist, meinte er dass er da müde sei. Ich mein, es geht um eine Trennung, ist das nicht zu wichtig um die Müdigkeit vorschieben zu müssen? Ausserdem irritiert mich, wenn er sich trennen wollte, hätte er dann nicht seinen Ehering abgelegt, dies hatte er im September gleich gemacht. Auch hat er in der Zeit das gemeinsame Bett gegen eine Schlafcouch im Keller getauscht.

Habe dann noch einmal wegen dem Psychologen Termin nachgefragt. Ja er fühlt sich übergangen und er weiss nicht ob es eine gute Idee sei dahin zu gehen, und er hätte ja auch vielleicht dort angerufen. Ich habe gesagt, dass es doch auch im Abschlussbericht steht, dass er eine Therapie machen soll.

Abschliessend habe ich gesagt, dass ich ein Gespräch nach dem Psychiater-Termin am Dienstag haben möchte. Da ich glaube, dass diese Situation nebenwirkungsbedingt /depressionsbedingt sind und ich denke, dass er im Moment nicht in der Lage ist bzw. ihm es schwerfällt solche Entscheidungen zu treffen. Seine Antwort war, dass es nicht so sei.

Vielleicht hätten Sie noch einen Rat / Meinung für mich.

 

Vielen Lieben Dank

 

 Hallo,

 

wir können nachvollziehen, dass diese unsichere Situation und wie es denn mit der Beziehung weitergehen soll, Sie sehr belastet. Und daher ist es verständlich, dass Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Mann ins Gespräch kommen wollen. Doch solch ein wichtiges Gespräch erfordert auch gute Rahmenbedingungen: beide Partner sollten wach und aufnahmefähig sein und es sollte die Möglichkeit bestehen, während des Gesprächs auch einmal aufzustehen, evt. zusammen spazieren zu gehen, wenn es zu „dicht“ wird, oder eine Gesprächspause einzulegen. Daher ist der Vorschlag Ihres Mannes, am Wochenende miteinander zu sprechen, wenn auch der Sohn nicht Zuhause ist und von dieser Seite keine Unterbrechungen möglich sind, doch sehr überlegt. Abends im Bett sollten grundsätzlich keine schweren Gespräche geführt werden – und vor allem nicht zu so weitreichenden Themen!

Daher möchten wir Ihnen sehr empfehlen, sich auf das kommende Wochenende zu vertagen.

 

Wie wäre es denn für Sie, wenn Ihr Mann sich langfristig tatsächlich trennen möchte? Was würde das für Sie bedeuten? Lieben Sie Ihren Mann noch? Wie lange sind Sie beide ein Paar?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Was du tun kannst: immer wieder mal LIEBEVOLL nachfragen. Auch bei mir auf der Arbeit geht sowas sehr schleppend. Der betroffene muss sich ständig selber drum kümmern, der AG lässt sowas sehr gerne liegen, wenns ohne auch irgendwie geht. Sollte es eine gleichstellungsbeauftragten oder betriebsrat geben, muss der mit ins Boot geholt werden. Mfg

Mirtazapin hat mir geholfen, mit der ähnlichen Situation umzugehen. Richtig gutes Medikament, dass mir bei leichten Depressionen sehr gut hilft. Eine Wirkung habe ich sogar schon nach 2 Wochen gespürt. Was zusätzlich richtig toll ist: Meine Schlafstörungen sind verschwunden. Ich kann wieder normal ein- und durchschlafen. Nebenwirkungen habe ich keine. Ich habe dieses Medikament online bei pharmacy-weightloss.net gekauft, kann nur weiterempfehlen!!

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