Betriebliche Gesundheit im Januar
Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: BGM-Tagung Bayern zum Thema Teamship * AOK-Webinar für Eltern: Smartphone in Kinderhänden? * AOK-Online-Seminare 2026 zur Betrieblichen Gesundheit * Journaling für mehr Achtsamkeit im Job * Zeitersparnis durch KI sinnvoll nutzen * Bewegung in der Winterzeit
BGM-Tagung Bayern: Teamship als Schlüssel für gesundes Arbeiten
Am 17. März 2026 zeigt die BGM-Tagung der AOK Bayern in Nürnberg, warum Teamship – also ein starkes Miteinander, Zusammenarbeit und Verantwortung im Team – ein zentraler Erfolgsfaktor für gesundes und zukunftsfähiges Arbeiten ist.
Ein Highlight ist die Keynote von Nicola Winter, Jetpilotin, Ingenieurin und ESA-Reserveastronautin. Sie zeigt, wie Teamdynamik gelingt und warum Führung, Fehlerkultur und klare Kommunikation Teams auch in herausfordernden Situationen leistungsfähig halten.
Die Veranstaltung richtet sich an Personalverantwortliche, Führungskräfte sowie BGM-/BGF-Verantwortliche, die ihr betriebliches Gesundheitsmanagement weiterentwickeln möchten.
Eine Teilnahme ist vor Ort in Präsenz oder per Livestream (nur vormittags) möglich.
Sicher in die digitale Welt: AOK-Live-Webinar für Eltern
Am 28. Januar 2026 findet von 20 bis 21 Uhr das kostenlose Live-Webinar „Smartphone in Kinderhänden? Wie Eltern ihr Kind gut auf die Smartphone-Nutzung vorbereiten“ statt.
Medienpädagogin Kerstin Langer zeigt, ab wann ein eigenes Smartphone sinnvoll ist, welche Regeln im Familienalltag wirklich funktionieren und wie Kinder sicher, selbstbewusst und gut geschützt online unterwegs sind.
Praxisnah, verständlich und direkt umsetzbar – ideal für alle Eltern, die ihr Kind sicher ins Netz begleiten möchten.
Jetzt anmelden und bequem von zuhause oder unterwegs teilnehmen.
Neue Online-Seminare für die Betriebliche Gesundheitsförderung 2026
Die AOK bietet auch 2026 wieder kostenlose Online-Seminare rund um die Betriebliche Gesundheitsförderung an. Die neuen Schwerpunktthemen liefern praxisnahe Anregungen für Personal- und Gesundheitsverantwortliche.
Folgende Themen sind geplant:
- Februar: GenZ und Babyboomer: So gelingt die Zusammenarbeit
- Mai: Reinigen, liefern & Co: Basisarbeit wertschätzen
- Juni: Digitale Gewandtheit: die neue Kompetenz im Beruf
- September: Pflege und Beruf vereinbaren: So unterstützen Arbeitgeber
Newsletter-Abonnierende erhalten zu jeder Veranstaltung rechtzeitig einen Sondernewsletter.
Alle Seminare werden aufgezeichnet. So können Sie die Inhalte jederzeit nachträglich im Video ansehen.
Passend zum Thema
Journaling für mehr Achtsamkeit im Job
Der Januar steht traditionell für Aufbruch und neue Vorsätze. Gerade jetzt kann „Journaling“, die achtsame, schriftliche Reflexion über eigene Gedanken und Gefühle, eine wertvolle Unterstützung sein, um Aufgaben im neuen Jahr in Ruhe und fokussiert strukturiert angehen zu können.
Im Unterschied zum klassischen Tagebuch richtet sich Journaling stärker auf das innere Erleben als auf äußere Ereignisse. Diese Selbstreflexion hilft dabei, unstrukturierte Gedanken zu sortieren, Prioritäten neu zu setzen und innere Balance zu stärken. So entsteht nicht nur ein klarerer Kopf, auch Achtsamkeit und psychische Gesundheit werden gefördert.
Auch Führungskräfte profitieren: Journaling unterstützt dabei, Entscheidungen bewusster zu treffen, das eigene Führungsverhalten zu reflektieren und Prioritäten klarer zu setzen. Dadurch können sie nicht nur ihre eigene Resilienz stärken, sondern auch achtsamer und wertschätzender mit ihren Teams kommunizieren.
Impulse für den Arbeitsalltag:
- Wochenstart mit Fokus: die drei wichtigsten Ziele für die Woche notieren
- Feierabend-Reflexion: drei Stichpunkte aufschreiben, zum Beispiel Erfolg, Dankbarkeit, Lernmoment
- Kurze Pausen nutzen: Gedanken oder Emotionen in zwei bis drei Minuten notieren
- Kreativer Freiraum: Journaling auch als Mindmap, Skizze oder Stichwortliste umsetzen
- Team-Impulse: Kurze Reflexionen (zum Beispiel „Darauf bin ich stolz“) mit anderen teilen
Mehr zu den Themen Resilienz und Achtsamkeit bei der Arbeit erfahren Sie außerdem im AOK-Fachportal für Arbeitgeber.
Zeitersparnis durch KI sinnvoll nutzen
Beschäftigte in Deutschland sparen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Schnitt 113 Minuten pro Tag; das ist im Vergleich doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. So lautet das Ergebnis der Studie „Gobal Workforce of the Future 2025“, veröffentlicht vom Beratungsunternehmen Adecco Group. Befragt wurden im Sommer 2025 online 37.500 Personen aus 31 Ländern, darunter 2.030 aus Deutschland. Sie waren in verschiedenen Branchen tätig und gaben unter anderem Auskunft über ihre Wahrnehmung von KI und wie sie sich auf ihre Arbeitsgestaltung und berufliche Entwicklung auswirkt.
Überraschend ist laut Adecco-Geschäftsführung, dass sich die Arbeitsproduktivität der Befragten nach eigenen Angaben trotz Zeiteinsparung nicht erhöht. Das könne einerseits daran liegen, dass es sich um ungenaue Selbsteinschätzungen handelt. Andererseits unterstützen digitale Anwendungen zwar bei Routineaufgaben wie Recherche, Texterfassung oder Analysen, gleichzeitig steigen aber durch schnelleren Informationsfluss Entscheidungsdruck und Arbeitsgeschwindigkeit.
Dazu sagt Peter Blersch, Country President Adecco Group DACH: „Die Zeitersparnis von 113 Minuten pro Tag ist kein Selbstzweck, sie ist der Weckruf, Arbeit neu zu denken.“ Sein Tipp an Arbeitgeber: „KI hat das Potenzial, Arbeit grundlegend zu verändern – aber nur, wenn wir sie richtig nutzen. Im Moment messen wir Effizienz in Minuten statt in Wirkung.“ Um die Chancen von KI zu nutzen, müsste sie transparent eingesetzt werden, und Mitarbeitende müssten ihren Einsatz akzeptieren. Das deckt sich mit den Studienergebnissen: 41 Prozent der Befragten hatten gesagt, sie wünschten sich mehr Weiterbildung.
Die Video-Aufzeichnungen der AOK-Online-Seminare „KI und Arbeit – wie die digitale Transformation beeinflusst“ und „New Work = Digitale Arbeitswelt? Chancen für die Gesundheit“ unterstützen Arbeitgeber bei der Gestaltung der neuen Arbeitswelt, auch in puncto Gesundheit.
Weitere praxisnahe Tipps zum Thema New Work wie Arbeitsorganisation, Werteverständnis und Change-Prozesse erhalten Führungskräfte im AOK-Fachportal für Arbeitgeber.
Bewegung in der Winterzeit
Gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit fällt es Beschäftigten oft schwer, körperlich aktiv zu bleiben. Der Jahresbeginn ist ein geeigneter Zeitpunkt, um mit guten Vorsätzen zu beginnen und sie in konkrete Routinen zu verwandeln. Arbeitgeber können diese Phase nutzen, um gesundheitsförderliche Strukturen im Unternehmen zu stärken und die Motivation im Team zu unterstützen.
Mögliche Maßnahmen:
- Neujahrs-Challenges: unter anderem Schritt-, Treppen- oder Bewegungs-Challenges, um Teams zu aktivieren
- Leicht zugängliche Bewegungsangebote: zum Beispiel kurze Pausenprogramme, gemeinsame Spaziergänge oder interne Mikro-Workouts
- Bewegungsfreundliche Rahmenbedingungen: möglich sind sichtbare Hinweise für Pausenaktivitäten, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder oder attraktive Gehwege rund ums Gebäude
- Förderung aktiver Pausenkultur: zum Beispiel bewegte Mittagspausen und kurze aktive Pausen
Die AOK zeigt in ihrem Themenspezial „Gesunde Gewohnheiten“, dass regelmäßige kleine Impulse („Nudges“) helfen, neue Routinen im Alltag zu verankern. Wiederholte, niedrigschwellige Bewegungseinheiten können Beschäftigte dabei unterstützen, motiviert ins neue Jahr zu starten und langfristig aktiv zu bleiben. Informieren Sie sich im AOK-Fachportal für Arbeitgeber über Möglichkeiten für mehr Gesundheit für Beschäftigte. Machen Sie und Ihr Team jetzt mit bei den Challenges Ihrer AOK, zum Beispiel mit einer Schritte-Challenge.
Stand
Erstellt am: 15.01.2026
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