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5 Gründe, warum wir schlecht schlafen

Ein Paar liegt im Bett, doch die Frau kann nicht einschlafen, leidet vielleicht an Schlaflosigkeit
Lesezeit: 2 MinutenAktualisiert: 17.08.2020

Von Alkohol bis Smartphone – was unseren Schlaf stört und wie wir ab sofort besser zur Ruhe finden.

Inhalte im Überblick

    Guten Morgen! Der neue Tag ist angebrochen, die Vögel zwitschern, vielleicht scheint sogar die Sonne – und wir? Sind müde, weil wir nachts wieder kein Auge zugetan haben. Doch nur, wenn wir die nächtlichen Störenfriede identifizieren, können wir auch etwas gegen sie unternehmen. Diese fünf Dinge führen häufig zu Schlaflosigkeit:

    1. Stress und Streit

    Während des Tages hatten wir viel um die Ohren, vielleicht mussten wir bis zu später Stunde noch berufliche Telefonate führen oder hatten Streit, dann dreht sich abends das Gedankenkarussell. Keine Frage, Stress lässt uns nicht so schnell zur Ruhe kommen. Dagegen können wir aber einiges unternehmen: Wie wäre es mit Anti-Stress-Übungen? Meditation, Autogenes Training und Yoga sorgen für mehr Ausgeglichenheit – und wir liegen nachts nicht mehr so lange wach.

    2. Smartphone-Falle

    Für viele Menschen ist das Smartphone ein ständiger Begleiter – selbst in der Nacht. Es liegt immer in der Nähe, meist in Griffweite direkt neben dem Bett – häufig mit der Begründung, dass das Mobiltelefon als Wecker verwendet wird. Doch das Smartphone hat negative Auswirkungen auf den Schlaf. Denn eingehende Nachrichten oder Mitteilungen der Apps wecken uns auf – lassen uns mitten in der Nacht hochschrecken. Selbst wenn wir nur einmal pro Monat durch eine Nachricht auf dem Handy wach werden, beeinträchtigt das unseren Schlaf generell negativ. Also: Smartphone in einem anderen Raum liegen lassen, abends ausschalten oder zumindest auf Flugmodus stellen!

    3. Ein Gläschen am Abend

    Wein oder Bier sind kein guter Schlummertrunk. Richtig ist zwar, dass man nach ein oder zwei Gläschen schneller einschläft. Doch das Durchschlafen fällt schwerer, zudem leidet die Schlafqualität massiv. Vor allem in der zweiten Nachthälfte kommt es zu Beeinträchtigungen bzw. Unterbrechungen. Die REM-Phasen (Traumphasen) verkürzen sich durch Alkoholkonsum. Besser: Am Abend eine heiße Tasse Tee trinken – das ist auch ein schönes Ritual, bevor man zu Bett geht.

    4. Licht und Lärm

    Einen großen Einfluss auf unseren Schlaf hat auch die Umgebung. Fühlen wir uns im Zimmer nicht wohl, können wir nachts auch nicht so gut zur Ruhe kommen. Lärm, Licht und auch die Temperatur haben Einfluss auf den Schlaf. Deshalb möglichst alle unnötigen Lichtquellen verbannen (z. B. Wecker mit LED-Anzeige), das Zimmer etwa mit Rollläden abdunkeln und die Fenster geschlossen halten, um vor Lärm besser geschützt zu sein. Außerdem: Den Fernseher nachts nicht laufen lassen – am besten das TV-Gerät ganz aus dem Schlafraum verbannen

    5. Von Koffein bis Nikotin

    Dass Kaffee wach macht und deshalb zu später Stunde keine gute Idee ist, ist bekannt. Doch die letzte Tasse sollte – ebenso wie das letzte Glas Cola oder der letzte Becher schwarzer Tee – mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen getrunken werden. Andere Stimulanzien rauben uns ebenfalls den Schlaf, zum Beispiel Nikotin. Wer das Rauchen aufgibt, findet nach einiger Zeit nachts auch wieder besser zur Ruhe.

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