§ 3 SpruchG, Antragsberechtigung
1 Antragsberechtigt für Verfahren nach § 1 ist in den Fällen
Nummer 1 eingefügt durch G vom 11. 12. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 354), bisherige Nummern 1 bis 5 wurden Nummern 2 bis 6.
- 1.der Nummer 1 jeder Aktionär, dessen Bezugsrecht ganz oder teilweise ausgeschlossen worden ist;
- 2.der Nummer 2 jeder außenstehende Aktionär;
Nummer 2 geändert durch G vom 11. 12. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 354).
- 3.der Nummern 3 und 4 jeder ausgeschiedene Aktionär;
Nummer 3 geändert durch G vom 11. 12. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 354).
- 4.der Nummer 5 jeder in den dort angeführten Vorschriften des UmwG bezeichnete Anteilsinhaber;
Nummer 4 geändert durch G vom 11. 12. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 354).
- 5.der Nummer 6 jeder in den dort angeführten Vorschriften des SEAG bezeichnete Anteilsinhaber;
Nummer 5 geändert durch G vom 11. 12. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 354).
- 6.der Nummer 7 jedes in der dort angeführten Vorschrift des SCEAG bezeichnete Mitglied;
Nummer 6 geändert durch G vom 11. 12. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 354) und G vom 4. 2. 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 33) (10. 2. 2026).
- 7.der Nummer 8 jeder, der ein Angebot beim Widerruf der Zulassung von Wertpapieren zum Handel auf Antrag des Emittenten nach § 39 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 BörsG angenommen hat.
Nummer 7 angefügt durch G vom 4. 2. 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 33) (10. 2. 2026).
2 In den Fällen der Nummern 1, 2, 4, 5 und 6 ist die Antragsberechtigung nur gegeben, wenn der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Anteilsinhaber ist; dies gilt nicht für die Bestimmung der Barabfindung bei grenzüberschreitenden Umwandlungen (§
§ 313,
§ 327 und
§ 340 UmwG) gemäß
§ 1 Nummer 4.
3 Die Stellung als Aktionär ist dem Gericht ausschließlich durch Urkunden nachzuweisen.
Satz 2 geändert durch G vom 22. 2. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 51) und G vom 11. 12. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 354).