§ 314a StGB, Tätige Reue
(1) Das Gericht kann die Strafe in den Fällen des § 307 Absatz 1 und des § 309 Absatz 2 nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Absatz 2), wenn der Täter freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet.
(2) Das Gericht kann die in den folgenden Vorschriften angedrohte Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Absatz 2) oder von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Täter
- 1.in den Fällen des § 309 Absatz 1 oder § 314 Absatz 1 freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet oder
- 2.in den Fällen des
- a)§ 307 Absatz 2,
- b)§ 308 Absatz 1 und 6,
Buchstabe b geändert durch G vom 9. 1. 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 3) (15. 1. 2026).
- c)§ 309 Absatz 6,
- d)§ 311 Absatz 1,
- e)§ 312 Absatz 1 und 6 Nummer 1,
- f)§ 313, auch in Verbindung mit § 308 Absatz 6,
Buchstabe f geändert durch G vom 9. 1. 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 3) (15. 1. 2026).
- freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht.
(3) Nach den folgenden Vorschriften wird nicht bestraft, wer
- 1.in den Fällen des
- a)§ 307 Absatz 4,
- b)§ 308 Absatz 7,
Buchstabe b geändert durch G vom 9. 1. 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 3) (15. 1. 2026).
- c)§ 311 Absatz 3,
- d)§ 312 Absatz 6 Nummer 2,
- e)§ 313 Absatz 2 in Verbindung mit § 308 Absatz 7
Buchstabe e geändert durch G vom 9. 1. 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 3) (15. 1. 2026).
- freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht, oder
- 2.in den Fällen des § 310 freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet.
(4) Wird ohne Zutun des Täters die Gefahr abgewendet, so genügt sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, dieses Ziel zu erreichen.