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SGB XI – Sozialgesetzbuch Elftes Buch - Soziale Pflegeversicherung

Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung - [SGB XI]
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SGB XI – Sozialgesetzbuch Elftes Buch - Soziale Pflegeversicherung



§ 28 SGB XI, Leistungsarten, Grundsätze

(1) Die Pflegeversicherung gewährt folgende Leistungen:

  • 1.Pflegesachleistung (§ 36),
  • 2.Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen (§ 37),
  • 3.Kombination von Geldleistung und Sachleistung (§ 38),
  • Nummer 3a gestrichen durch G vom 22. 12. 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 371) (1. 1. 2026).

  • 4.Verhinderungspflege (§ 39 in Verb. mit § 42a),
  • Nummer 4 neugefasst durch G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155) (1. 7. 2025).

  • 5.Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (§ 40),
  • Nummer 5 geändert durch G vom 23. 10. 2012 (BGBl. I S. 2246).

  • 5a.ergänzende Unterstützung bei Nutzung von digitalen Pflegeanwendungen (§ 39a in Verb. mit § 40b) und digitale Pflegeanwendungen (§ 40a in Verb. mit § 40b),
  • Nummer 5a eingefügt durch G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155).

  • 6.Tagespflege und Nachtpflege (§ 41),
  • 7.Kurzzeitpflege (§ 42 in Verb. mit § 42a),
  • Nummer 7 geändert durch G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155) (1. 7. 2025).

  • 7a.Versorgung Pflegebedürftiger bei Inanspruchnahme von Vorsorge- oder Rehabilitationsleistungen durch die Pflegeperson (§ 42b),
  • Nummer 7a eingefügt durch G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155), geändert durch G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155) (1. 7. 2025).

  • 8.vollstationäre Pflege (§ 43),
  • Nummer 9 eingefügt durch G vom 14. 6. 1996 (BGBl. I S. 830), bisherige Nummern 9 und 10 wurden Nummern 10 und 11.

  • 9.Pauschalleistung für die Pflege von Menschen mit Behinderungen (§ 43a),
  • Nummer 9 neugefasst durch G vom 11. 12. 2018 (BGBl I S. 2394).

  • 9a.Zusätzliche Betreuung und Aktivierung in stationären Pflegeeinrichtungen (§ 43b),
  • Nummer 9a eingefügt durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl. I S. 2424).

  • 10.Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen (§ 44),
  • 11.zusätzliche Leistungen bei Pflegezeit und kurzzeitiger Arbeitsverhinderung (§ 44a),
  • Nummer 11 neugefasst durch G vom 28. 5. 2008 (BGBl. I S. 874), geändert durch G vom 23. 12. 2014 (BGBl. I S. 2462).

  • 12.Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen (§ 45),
  • Nummer 12 angefügt durch G vom 27. 12. 2003 (BGBl. I S. 3022), neugefasst durch G vom 28. 5. 2008 (BGBl. I S. 874).

  • 12a.Umwandlung des ambulanten Sachleistungsbetrags (§ 45a),
  • Nummer 12a eingefügt durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl. I S. 2424).

  • 13.Entlastungsbetrag (§ 45b),
  • Nummer 13 angefügt durch G vom 28. 5. 2008 (BGBl. I S. 874), neugefasst durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl. I S. 2424).

    Nummern 14 und 15 eingefügt durch G vom 22. 12. 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 371) (1. 1. 2026), bisherige Nummer 14 wurde Nummer 16.

  • 14.zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen (§ 45f),
  • 15.Leistungen in gemeinschaftlichen Wohnformen mit Verträgen zur pflegerischen Versorgung gemäß § 92c (§ 45h),
  • 16.Leistungen des Persönlichen Budgets nach § 29 SGB IX gemäß § 35a.
  • Nummer 16 angefügt durch G vom 28. 5. 2008 (BGBl. I S. 874), geändert durch G vom 23. 10. 2012 (BGBl. I S. 2246), G vom 23. 12. 2016 (BGBl. I S. 3234) und G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155).

    Nummer 17 gestrichen durch G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155).

(1a) Versicherte haben gegenüber ihrer Pflegekasse oder ihrem Versicherungsunternehmen Anspruch auf Pflegeberatung gemäß den §§ 7a und § 7b.

Absatz 1a eingefügt durch G vom 28. 5. 2008 (BGBl. I S. 874), geändert durch G vom 19. 6. 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 155).

(1b) Bis zum Erreichen des in § 45g Absatz 2 Satz 2 genannten Zeitpunkts haben Pflegebedürftige unter den Voraussetzungen des § 45g Absatz 1 Anspruch auf Anschubfinanzierung bei Gründung von ambulant betreuten Wohngruppen.

Absatz 1b eingefügt durch G vom 23. 10. 2012 (BGBl. I S. 2246), geändert durch G vom 22. 12. 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 371) (1. 1. 2026). Satz 2 gestrichen durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl. I S. 2424).

(2) Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit und Pflege Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben, erhalten die jeweils zustehenden Leistungen zur Hälfte; dies gilt auch für den Wert von Sachleistungen.

(3) Die Pflegekassen und die Leistungserbringer haben sicherzustellen, dass die Leistungen nach Absatz 1 nach allgemein anerkanntem Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse erbracht werden.

Absatz 4 gestrichen durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl. I S. 2424), bisheriger Absatz 5 wurde Absatz 4.

(4) Pflege schließt Sterbebegleitung mit ein; Leistungen anderer Sozialleistungsträger bleiben unberührt.

Absatz 4 angefügt durch G vom 1. 12. 2015 (BGBl. I S. 2114).

(5)1 In stationären Pflegeeinrichtungen schließen die Leistungen der medizinischen Behandlungspflege nach diesem Buch die in § 15a Absatz 1 Nummer 1 und 3 SGB V genannten Leistungen ein, wenn diese durch in § 15a SGB V genannte Pflegefachpersonen im Rahmen der Beschäftigung der Pflegefachpersonen bei der Pflegeeinrichtung erbracht werden. 2 Satz 1 gilt nicht, soweit die Leistungen im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nach dem SGB V erbracht werden.

Absatz 5 angefügt durch G vom 22. 12. 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 371) (1. 1. 2026).

Zu § 28 siehe § 28 SGB XI Ziff. 1..


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