EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen

Steckbrief
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Vom Hauptsitz aus in Rottendorf setzt EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit der AOK BGF als Gesamtkonzept für die über 25.000 Beschäftigten und rund 1.000 Auszubildenden um. Wichtiger Baustein dabei: die konzernweite Kommunikation des Projekts.
Branche
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
Region
Nordbayern – Sachsen - Thüringen
Unternehmensgröße
8.200 Beschäftigte

Betriebliches Gesundheitsmanagement - Alles aus einer Hand

Kooperation

EDEKA stellt mit der AOK Bayern ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) auf die Beine, das über die Grenzen des Freistaates hinaus zum Einsatz kommt.

Im unterfränkischen Rottendorf bei Würzburg ist der Hauptsitz der Unternehmensgruppe EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Insgesamt werden in diesen Regionen über 25.000 Mitarbeiter und rund 1.000 Auszubildende beschäftigt. „Wir haben uns schon immer für die betriebliche Gesundheitsförderung eingesetzt“, so Personalgeschäftsführer Christian Ort. „Nun wollten wir weg von Einzelmaßnahmen, hin zu einem Gesamtkonzept. Dafür suchten wir einen starken und erfahrenen Partner, den wir in der AOK Bayern gefunden haben. Die gesamte Koordination erfolgt gemeinsam mit der AOK Bayern. Das erspart uns viel Aufwand.“

Aufbau einer BGM-Struktur im Konzern

Die Berufsgruppen im Unternehmensverbund könnten nicht unterschiedlicher sein: Verwaltungsangestellte, Kraftfahrer, Fleischfachverkäufer, Lagerlogistiker, Einzelhandelskaufleute oder auch IT-Entwickler – die Liste ist lang. Die große Mitarbeiterzahl, die unterschiedlichen Berufsgruppen und die räumliche Ausdehnung sind eine besondere Herausforderung.

Um herauszufinden, welche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung dringend und erfolgsversprechend sind, wurde eine Projektgruppe gegründet. Die Teilnehmer setzen sich aus Führungskräften und Vertretern des Betriebsrats zusammen, die Projektleitung hat Frau Hofrichter, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der EDEKA, übernommen. Unterstützend zur übergeordneten Projektgruppe gibt es vier Arbeitskreise, organisiert nach Unternehmensbereichen Einzelhandel/Vertrieb, Lager/Logistik, Produktion sowie Verwaltung. Diese sind verantwortlich für die operative Umsetzung der festgelegten Strategie vor Ort.
Die Projektgruppe erstellt gemeinsam mit dem BGM-Berater Volker Weißmann von der AOK Bayern einen Masterplan. Zunächst wird der Ist-Zustand analysiert, um Ansätze für das BGM zu identifizieren. So werden beispielsweise die ergonomischen Arbeitsverhältnisse betrachtet und die bisherigen Aktivitäten der betrieblichen Gesundheitsförderung gesammelt. Danach arbeitet die Projektgruppe einen Angebotskatalog aus, der den Beschäftigten in Workshops vorgestellt und vertieft wird.

Für das Jahr 2015 verständigt sich die Projektgruppe auf das Schwerpunktthema „Ergonomie und Arbeitssicherheit“. Alle Arbeitskreise haben dazu passend praxisorientierte Konzepte erarbeitet und füllen das Schwerpunktthema mit Leben.

Konzernweites Kommunikationskonzept

Ein umfassendes, konzernweites Kommunikationskonzept gewährleistet die Information der gesamten Belegschaft. Auf unterschiedlichsten Kommunikationskanälen wie Print- und Onlinemedien (z.B. EDEKA newsticker, Flyer, Aushänge, Intranet) wird über die Aktivitäten, Projektschritte und Erfolge im BGM informiert. Auch im persönlichen Kontakt, zum Beispiel bei Betriebsversammlungen, wird über das BGM berichtet.

Starke Unterstützung durch die Geschäftsführung

Der Schritt in Richtung strukturiertes BGM und die vorgeschlagene Projektarchitektur erfuhr von Beginn an starke Unterstützung von der Geschäftsführung. In der Vergangenheit wurden Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung nur vereinzelt eingesetzt, der Nutzen war im Unternehmen kaum spürbar. Die differenzierte Projektgestaltung ermöglicht hingegen einen ressourcenschonenden Einsatz von verantwortlichen Personen für die strategische Planung und operative Umsetzung. Das gesamte Projekt wird „top down“ initiiert und getragen, ohne dabei die Beschäftigten außer Acht zu lassen. Weiterhin profitiert das BGM von einer hohen Investitionsbereitschaft im Unternehmen. Die Geschäftsführung ist über ein regelmäßiges Reporting durch die Projektkoordinatorin und den AOK-Berater immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen im BGM. Nun erwartet man konzernweit über die strategische Ausrichtung des Gesamtprojekts deutliche Erfolge, es herrscht „Aufbruchstimmung“.

AOK-Ansprechpartner für dieses Praxisbeispiel
Volker Weißmann
Berater für Betriebliches Gesundheitsmanagement
AOK Bayern - Die Gesundheitskasse
Bereich Gesundheitsförderung
Kardinal-Faulhaber-Platz 1
97070 Würzburg
0931 388-171
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