Steckbrief
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„Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung“ heißt einer der Workshops, in denen Führungskräfte der Wäscherei Abel in Anger-Aufham lernen, wie sie das gesunde Arbeiten der 200 Kollegen unterstützen können.
Branche
Wäscherei und chemische Reinigung
Region
Bayern – Berchtesgadener Land
Unternehmensgröße
mehr als 200 Beschäftigte

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Eine saubere Sache!

Die Wäscherei Abel steht seit 1965 für Kompetenz in Sauberkeit und Frische. Mit inzwischen mehr als 200 Beschäftigten und zukunftsorientierter Technik ist die Wäscherei Abel im bayerischen Anger-Aufham ein moderner Dienstleister in den Bereichen Wäscherei, Reinigung und textile Systemen und gehört den führenden Unternehmen in der Region an.

Gesundheit ist Chefsache

Den Stellenwert gesunder und motivierter Mitarbeiter hat der Geschäftsführer Christian Abel früh erkannt. Seit über 17 Jahren kümmert er sich deshalb mithilfe der AOK Bayern darum, Arbeitsbelastungen bestmöglich zu reduzieren und Ressourcen zu stärken. Dafür werden kontinuierlich die Arbeitsbedingungen und Arbeitsmittel verbessert. Inzwischen ist Betriebliches Gesundheitsmanagement fester Bestandteil der Unternehmensziele geworden. Der Krankenstand liegt seit Jahren weit unter dem Branchenschnitt.

Gesunder Rücken

Bereits 1998 fand die erste Arbeitssituationsanalyse im Werk und darauf aufbauend die ersten arbeitsplatzbezogenen Rückenschulen im Betrieb statt. „Die Reaktion der Beschäftigten war allerdings eher verhalten“, erklärt der Wäschereichef. „Erst als wir mit Unterstützung der Gesundheitskasse direkt an die Umgestaltung der Arbeitsplätze gegangen sind, haben die Mitarbeiter das richtig positiv aufgenommen.“ Bewegungsanalysen an den einzelnen Arbeitsplätzen zeigten auf, wo die Beschäftigten hohen Belastungen ausgesetzt sind. Mithilfe der anschließend umgesetzten Maßnahmen konnten die körperlichen Belastungen deutlich reduziert werden. So strapazierte früher das lange Stehen auf dem Betonboden massiv den Rücken. Die preisgünstige Lösung: Bodenmatten aus Gummi oder Hartschaum sorgen heute für eine effektive Entlastung des Bewegungsapparates. Mit größerem Aufwand hingegen wurde die Sortierstation ergonomisch umgerüstet. Wo zuvor die Mitarbeiter die eingehende Schmutzwäsche in einer Drehbewegung aus tiefstehenden Containern auf den Arbeitstisch in einen Wäschesack wuchten mussten, kippen heute hydraulisch gesteuerte Container die Wäsche direkt in den Sack. Neu angeschaffte, ergonomische Wäschewagen und elektrisch höhenverstellbare Arbeitstische sorgen zudem für eine optimale Arbeitshöhe.

Führungskräfte stärken

Unterstützung erhalten Führungskräfte auch in ihrer Führungsarbeit. Durch Workshops zum Thema „Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung“ und „Kommunikation“ werden Führungskompetenz erhöht und die Kommunikation im Unternehmen gesundheitsförderlich gestaltet. Mehr Kommunikation z.B. in Form von regelmäßigen Besprechungen und vorausschauende Arbeitsweisen haben das Arbeiten im Team verbessert. Vereinbarungen wie das Bearbeiten von Mails nur während der Arbeitszeit helfen, den eigenen Stresspegel und die Life-Balance im Griff zu behalten.

AOK-Ansprechpartner für dieses Praxisbeispiel
Michael Wallner
Berater für Betriebliches Gesundheitsmanagement
AOK Bayern - Die Gesundheitskasse
Zentrale Gesundheits­förderung
Bayernstr. 6
83308 Trostberg
08621 9875-39
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