Fitness
Faszination Wassersport – welche Wassersportart passt zu mir?
Veröffentlicht am:31.03.2026
15 Minuten Lesedauer
Sport im oder auf dem Wasser vereint körperliche Fitness und Stressabbau mit dem Erleben der Natur. Kurzum: Wassersport ist Sport für Körper und Psyche zugleich. Welche Arten es gibt und was sie auszeichnet.

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Von Schwimmen bis zum Segeltörn: Was macht Wassersport besonders?
Wassersport bringt gesunde sportliche Aktivität mit dem erfrischenden Nass zusammen. Wir bewegen uns in einem Element, das für uns nicht so selbstverständlich ist wie der feste Boden unter den Füßen.
Im oder auf dem Wasser trainieren wir nicht nur unsere Ausdauer und stärken unsere Muskeln, sondern erleben auch eine willkommene sportliche Abwechslung vom „trockenen“ Alltag. Außerdem besticht Wassersport durch seine große Vielfalt, die dem Landsport in nichts nachsteht.
Warum ist Wassersport weniger verbreitet als Landsport?
In Deutschland wird weniger Wassersport als Landsport betrieben. Ein möglicher Grund: Nicht jeder Mensch hat einfachen Zugang zu Wasser; nicht überall gibt es Schwimmbäder, Seen, Flüsse, das Meer oder eine Regattastrecke. Schon allein deshalb kann nicht jeder Mensch regelmäßig eine bestimmte Wassersportart ausüben.
Die Verbreitung der Sportarten lässt sich an den Mitgliederzahlen der einzelnen deutschen Sportverbände wie dem Deutschen Leichtathletik-Verband (rund 800.000 Mitgliedschaften im Jahr 2025) und dem Deutschen Schwimm-Verband (rund 600.000 Mitgliedschaften) ablesen.
Welche Hauptarten beim Wassersport gibt es?
Während man bei einigen Sportarten wie dem Schwimmen sofort loslegen kann, bedürfen andere wie das Tauchen einer guten Vorbereitung und sind materialintensiv sowie kostspielig.
Um etwas Übersicht ins Dickicht zu bringen, lässt sich Wassersport grob in Kategorien einteilen:
- Schwimmsport
- Tauchsport
- Bootssport
- Board- und Skisport
- Ball-/Mannschaftsport
- Wasserspringen
- Wassergymnastik

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Was zeichnet Schwimmen und Tauchen aus?
Schwimmen
Tauchen
Welches sind die populärsten Bootssportarten?
Rudern
Kanusport
Segeln
Rafting
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Surfen (Wellenreiten)
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Welche Wassersportarten gibt es sonst noch?
Es gibt drei Sportarten, die nicht in die zuvor genannten Kategorien passen: Wasserball, Wasserspringen und Wassergymnastik.
Ballsport und Gymnastik haben im Wasser grundsätzlich andere Bedingungen als an Land. Und eine Sportart, die es nur in Kombination mit Wasser gibt, ist das Wasserspringen.
Wasserball
Wasserspringen
Aqua-Fitness und Wassergymnastik
Passende Angebote der AOK
Wassergymnastik & Aqua Fitness
Beim Training im Wasser verbessern Sie Ihre Ausdauer und stärken Ihre Muskeln. Wassergymnastik ist außerdem gelenkschonend und eignet sie sich für viele Menschen, die sonst keinen Sport treiben können.
Wie wirkt sich Wassersport auf die psychische Gesundheit aus?
Mit dem Eintauchen ins Wasser das Element zu wechseln, tut uns auch psychisch gut. Das Gefühl der Schwerelosigkeit beim Schwimmen oder die Kühle des Wassers auf der Haut haben eine ausgleichende Wirkung auf die Psyche.
Wassersport kann das psychische Wohlbefinden stärken und psychische Belastungen verringern, indem er Stress abbaut und die Stimmung verbessert. Das gilt insbesondere für sportliche Aktivitäten im offenen Wasser, also in Seen, Flüssen oder im Meer, wie eine Übersichtsarbeit der University of Bath ergab.
Menschen erleben im offenen Wasser eine Interaktion von Mensch und Natur, die ein neues Gefühl des eigenen Seins und der Zugehörigkeit befördert. Wasser bietet eine Auszeit vom Alltag. Regelmäßiges Schwimmen im offenen Wasser kann sich nachhaltig positiv auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken.
Wie schützt man sich vor UV-Strahlung beim Wassersport?
Sport im Freien ist im Sommer mit einer erhöhten UV-Strahlung verbunden, die Sonnenbrand, Hautschäden und Hautkrebs verursachen kann. Wassersport birgt zusätzliche Risiken, da Sonnenschutzmittel durch Wasser abgewaschen und UV-Strahlen vom Wasser reflektiert werden.
Tipps, um die UV-Belastung beim Wassersport im Freien zu reduzieren:
- Meiden Sie die Mittagssonne.
- Cremen Sie sich großzügig und wiederholt mit wasserfestem Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (am besten ≥ 50) ein.
- Benutzen Sie eine Lippencreme mit hohem UV-Schutz.
- Tragen Sie Kopfbedeckung, Sonnenbrille und langärmelige Trainingskleidung mit UV-Schutzfaktor (sofern Sie nicht ohnehin einen Neoprenanzug tragen).
Der UV-Schutzfaktor von Kleidung (UPF) gibt an, wie viel der UV-Strahlung ein Kleidungstück an die Haut lässt. Ein Stoff mit UPF 50 blockiert beispielsweise 98 Prozent der Sonnenstrahlen und lässt zwei Prozent durch, was dem Faktor 1 von 50 entspricht.
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