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Gesunder Schlaf: Bitte die Schlafphasen nicht stören!

Gesunder Schlaf: Eine junge Frau liegt auf der Seite in einem weiß bezogenen Bett und schläft entspannt.

© iStock / AndreyPopov

Lesezeit: 3 MinutenAktualisiert: 19.08.2020

Frisch, ausgeruht und fit: Ein gesunder Schlaf ist wichtig für Kopf und Körper. Wenn wir gut schlafen, erholen wir uns, sammeln Energien für den nächsten Tag und sind leistungsstark. Die Schlafdauer ist dabei individuell verschieden, doch jeder von uns durchläuft mehrere Schlafzyklen und Schlafphasen. Werden diese gestört, fühlen wir uns müde und schlapp, langfristig leidet auch die Gesundheit. Doch was hilft bei schlechtem Schlaf?

Inhalte im Überblick

    Viele Menschen in unserer Leistungsgesellschaft halten das Schlafen für nicht so wichtig. Es kostet Zeit, die man zum Beispiel mit Arbeiten verbringen kann. Dabei ist zu wenig Schlaf äußerst schlecht für die Leistungsfähigkeit: Wir alle brauchen ein gewisses Maß – gesunder Schlaf ist neben sportlicher Aktivität und ausgewogener Ernährung einer der Grundpfeiler für einen fitten Körper und Geist. 


    Allerdings hängen Schlafprobleme nicht nur mit der Schlafdauer zusammen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) leiden 25 Prozent der erwachsenen Deutschen an Schlafstörungen, und mehr als zehn Prozent fühlen sich beim Aufwachen selten oder nie erholt. Das Spektrum der Ursachen ist breit, meistens ist der gesunde Schlaf durch das eigene Verhalten gestört – man hat es also oft selbst in der Hand.

    Wie viel Schlaf ist gesund und was passiert in den Schlafphasen?

    Der tägliche Bedarf an Schlaf ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Durchschnittlich schlafen die Deutschen laut RKI sieben Stunden und 14 Minuten pro Nacht. Dabei benötigen Kinder am meisten Schlaf. Die Annahme, dass ältere Menschen weniger schlafen, stimmt so nicht. Sie durchlaufen jedoch weniger Tiefschlafphasen.

    Wichtig für einen gesunden Schlaf ist ein ungestörter Ablauf der Schlafphasen und Schlafzyklen: Insgesamt besteht der Schlafrhythmus aus mehreren Schlafphasen, die ungefähr 90 Minuten dauern – sie bilden einen Schlafzyklus. Davon durchlaufen wir während des Schlafes vier bis sechs. Zwischendurch ist ein kurzes Aufwachen völlig normal, auch öfter, meist erinnert man sich morgens gar nicht mehr daran.

    Warum guter Schlaf so wichtig ist

    Zu viel Stress oder zu fettes Essen, private Probleme oder Schnarchen, aber auch körperliche oder psychische Erkrankungen: Es gibt viele Ursachen für schlechten Schlaf. Und die Folgen können gravierend sein, denn der gesamte Körper wird beeinflusst – von der Muskulatur über den Blutdruck bis zum Stoffwechsel und den Hormonen. Das führt zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Leistungsverlust, kann langfristig aber auch Erkrankungen zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems verursachen. Schlafprobleme begünstigen aber auch die Entstehung von Diabetes oder psychischen Problemen. 

    Wer wieder gut und gesund schlafen möchte, muss daher dem individuellen Problem auf die Spur kommen, um gezielt etwas gegen die Schlafprobleme zu unternehmen. Da kann durchaus auch ärztlicher Rat gefragt sein. Mit einigen Tipps zum Einschlafen ist aber auch schon viel erreicht, denn eine Schlafhygiene, also grundsätzliche Regeln oder eigene Rituale, einzuhalten, bringt sehr viel: Von einer angenehmen Schlafumgebung über den Verzicht auf Koffein oder Nikotin vor dem Zubettgehen bis zum abendlichen Spaziergang. Mehr dazu, wie Sie besser schlafen können, erfahren Sie hier.

    Und auch die AOK hilft ihren Versicherten, Schlafstörungen vorzubeugen

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