Zum Hauptinhalt springen
AOK WortmarkeAOK Lebensbaum
Gesundheitsmagazin

Lebensmittel

Fenchel für die Gesundheit

Veröffentlicht am:24.11.2022

2 Minuten Lesedauer

Das Knollengemüse Fenchel hat von Juni bis Ende Oktober bei uns Saison. Gerade dann, frisch vom Markt, enthält es am meisten Vitamine. Was ist über die gesundheitliche Wirkung von Fenchel bekannt?

Eine Frau erntet Fenchel.

© iStock / CasarsaGuru

Inhalte im Überblick

    Warum Fenchel gesund ist

    Fünf gute Gründe für mehr Fenchel auf dem Teller:

    1. Gut für die Augen: Betacarotin ist wichtig für Augen und Schleimhäute. 100 Gramm Fenchel decken die Hälfte des Tagesbedarfs.
    2. Beruhigt den Bauch: Fenchel, und mehr noch die Fenchelsaat, enthält ätherische Öle wie Anethol, Menthol und Fenchon. Diese können zum Beispiel in Form von Fencheltee Übelkeit, Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden lindern.
    3. Stärkt die Nerven: Fenchel enthält viel Vitamin B1, das wichtig für ein stabiles Nervenkostüm ist. In nur 150 Gramm Fenchel sind fast ein Drittel des täglichen Bedarfs enthalten.
    4. Schützt die Zellen: In nur 200 Gramm Fenchel stecken rund 84 Prozent der täglich benötigten Menge an Vitamin E. Das Antioxidans ist bekannt für seinen wirksamen Zellschutz.
    5. Bekämpft Husten: Fenchel besitzt doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange. Seine ätherischen Öle wirken krampflösend, antibakteriell und entzündungshemmend. Dieser Mix hilft dabei, den Schleim in den Bronchien zu lösen und die Abwehr zu stärken. Besonders gut funktioniert das mit Fenchelhonig.

    Fenchel-Rezept: Gebackener Fenchel mit gerösteten Mandeln

    Leicht und köstlich. Fenchel hat kaum Kalorien, duftet ganz mild nach Anis und bereichert mit seinen süßlichen Aromen jedes Ofengemüse. Hier finden Sie ein Rezept mit Fenchel aus dem Backofen.

    Zutaten für 4 Personen

    • 1 Blumenkohl
    • 2 Fenchelknollen
    • 3 – 4 EL Olivenöl
    • 400 g Sauerrahm
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 EL Zitronensaft
    • 4 EL grob gehackte Mandeln
    • 1 Handvoll Blätter Babyspinat
    • Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Den Blumenkohl putzen, in Röschen teilen. Ein paar gut erhaltene Blumenkohlblätter beiseitelegen. Den Blumenkohl in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten garen, abgießen und abschrecken.
    2. Fenchel waschen, putzen und in Streifen schneiden.
    3. Blumenkohl, Fenchel und die Blumenkohlblätter in eine mit Öl ausgepinselte Auflaufform geben.
    4. Salzen und pfeffern. Etwas Öl darüberträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft: 160 Grad; Gas: Stufe 2 bis 3) 20 Minuten backen. Danach mit der Grillfunktion noch etwa 5 Minuten backen.
    5. Sauerrahm in eine Schüssel geben. Knoblauch schälen und hineinpressen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
    6. Mandeln grob hacken. Babyspinat waschen. Das Ofengemüse auf vier Tellern mit etwas Sauerrahm-Dip anrichten. Mit Mandeln und Spinatblättern dekoriert servieren.

    Nährwerte (pro Portion): ca. 392 kcal, 11 g Eiweiß, 33 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 7 g Ballaststoffe

    Gebackener Fenchel in einer Aufschlaufschale.

    © iStock / Esin Deniz

    Fenchel lässt sich wunderbar im Ofen zubereiten und schmeckt auch nur mit Olivenöl, Paprikagewürz, Salz und Pfeffer.

    Tipps für den Umgang mit Fenchel

    • Einkaufen: Ob der Fenchel frisch ist, erkennt man daran, dass die grünen Stängel und die weiße Knolle noch fest sind und das Fenchelgrün nicht verwelkt ist. Druckstellen und eine stark dunkel verfärbte Schnittstelle am Strunk deuten auf eine lange Lagerzeit hin.
    • Frisch halten: Fenchel wird relativ schnell holzig und trocken. Im Kühlschrank ist er nur bis zu zwei Wochen haltbar. Im Keller gelagert, hält er sich dagegen mehrere Wochen.
    • Genießen: Ob roh, gebraten, gegrillt, gedünstet oder im Ofen gebacken, Fenchel ist ein Allrounder in der Küche und enthält zudem noch viele Vitamine. Auch seine Früchte (Samen) schmecken köstlich: kurz, ohne Fett geröstet als Gewürz oder aufgebrüht als Tee.

    Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

    Noch nicht das Richtige gefunden?