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Qigong

Qigong eignet sich sehr gut, um die eigene innere Ruhe auf Dauer wiederzufinden und die Gesundheit zu stärken.

Qigong – und sein Ziel

Qigong bedeutet so viel wie „Arbeit am Qi“ (auch „Chi“ genannt, „tschi“ ausgesprochen). Qi ist die universelle Lebenskraft, die nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) durch die Meridiane, die Leitbahnen des Körpers, fließt. Krankheiten sind in der TCM Ausdruck einer Störung im Fluss des Qi. Mithilfe spezieller Qigong-Übungen soll das Qi in die richtigen Bahnen geleitet werden.
Qigong ist leicht zu lernen. Gerade für ältere und körperlich eingeschränkte Personen sind die einfachen Qigong-Übungen bestens geeignet.

Qigong – und seine Vorteile

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Abbau von inneren Spannungen und Muskelverspannungen
  • Verbesserte Wahrnehmung des Körpers und seiner Empfindungen (Beschwerden)
  • Beruhigung des Geistes und mentale Entspannung
  • Abbau von Ängsten und psychischen Belastungen
  • Bessere Beweglichkeit der Gelenke
  • Stärkung der Rückenmuskulatur und Entlastung der Wirbelsäule
  • Positive Auswirkung auf den Kreislauf dank der geübten tiefen Bauchatmung

Qigong-Übungen

Im Qigong gibt es zwei verschiedene Methoden, die Übungen durchzuführen:

  1. Qigong-Übungen in Ruhe. Bei diesen Übungen lenken Sie mittels Ihrer Vorstellungskraft und spezieller Atemtechniken das Qi an den gewünschten Ort in Ihrem Körper – beispielsweise an Ihr Knie.
  2. Qigong-Übungen in Bewegung. Die Übungen in Bewegung sind gekennzeichnet durch einen runden, ruhigen und gleichmäßig fließenden Bewegungsablauf. Oft sind diese Übungen Tieren nachempfunden und tragen daher Namen wie „Kranich“ oder „Spiel der fünf Tiere“.

Die folgende Übung können Sie überall durchführen – und sie ist ganz einfach.

Die Grundübung des Qigong: Sammlung der Körperenergie

  1. Stellen Sie sich entspannt hin.
  2. Lagern Sie Ihr Gewicht gleichmäßig auf die schulterbreit stehenden Füße.
  3. Beugen Sie leicht die Knie.
  4. Richten Sie Ihre Wirbelsäule in einer geraden Linie auf. Dazu schieben Sie das Becken ganz leicht nach vorne.
  5. Senken Sie anschließend Ihr Kinn leicht in Richtung Brust. Dadurch befindet sich Ihr Hinterkopf in gerader Verlängerung zu Ihrem Rücken.
  6. Entspannen Sie Ihre Schultern. Ihre Arme hängen locker seitlich herab.
  7. Legen Sie Ihre Hände übereinander auf das „untere Dantian“: Das ist der Bereich unterhalb des Bauchnabels. Hier liegt in der TCM das Energiezentrum des Körpers. Achtung: Männer legen die linke Hand auf den Körper und die rechte Hand auf die linke; Frauen die rechte Hand auf den Körper und die linke Hand auf die rechte.
  8. Atmen Sie ruhig durch den Mund ein und durch die Nase wieder aus.
  9. Richten Sie, während Sie ein- und ausatmen, Ihre Aufmerksamkeit auf den Fluss Ihres Atems und folgen Sie ihm. Sie werden bemerken, wie Ihr Atem in das mittlere Dantian (in der Mitte des Brustkorbs) einströmt und Ihren Brustkorb hebt und senkt. Mehr und mehr entspannen Sie sich und kommen zur Ruhe.

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