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Warum Speisepilze so wertvoll sind

Lesezeit: 8 MinutenAktualisiert: 27.11.2020

Hut ab! In Pilzen steckt viel mehr Gutes drin als gedacht. Doch was tun die beliebtesten Pilzarten wie Champignons und Pfifferlinge für unsere Gesundheit und wofür eignen sie sich am besten? Außerdem haben wir praktische Küchentipps zur Lagerung und Zubereitung. Also folgen Sie uns: Es ist Pilzsaison!

Inhalte im Überblick

    Champignon, Steinpilz und Co.: Beliebte Pilzsorten im Überblick

    Bei Speisepilzen wird zwischen Zuchtpilzen – auch Kulturpilze genannt – und Waldpilzen unterschieden. Kultivierte Pilze aus spezialisierten Zuchtbetrieben, beispielweise braune und weiße Champignons sowie Shiitake- und Austernpilze, sind das ganze Jahr über verfügbar.

    Diese Sorten können mit speziellen Pilzzucht-Sets sogar zu Hause angebaut werden. Waldpilze wie Pfifferlinge oder auch der Steinpilz hingegen können nicht kultiviert werden. Sie wachsen zur jeweiligen Saison im Wald und sind auch nur dann auf dem Markt verfügbar. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie selbst Pilze sammeln möchten, lesen Sie hier.

    Aus der Küche sind Pilze nicht wegzudenken, ob als bunte Pilzpfanne, im cremigen Risotto oder als Star auf dem Teller, lecker gefüllt und überbacken. Aber Pilze sind nicht nur schmackhaft, kalorienarm und reich an Eiweiß, sie enthalten auch essentielle Mineralien und viele Vitamine, die unsere Gesundheit unterstützen. 

    Was macht Speisepilze so gesund?

    Eines haben alle Speisepilze gemeinsam: Mit durchschnittlich 25 Kalorien auf 100 Gramm sind sie äußerst kalorienarm, zudem cholesterinfrei und beinahe salzfrei. Pilze sind außerdem ein wichtiger Eiweißlieferant. Noch dazu weisen Speisepilze einen hohen Vitamingehalt, Mineralien und Ballaststoffe auf.

    Letztere machen lange satt und unterstützen die Verdauung. Für eine gesunde und kalorienbewusste Ernährung sind Pilze daher sehr geeignet. Besonders jetzt im Herbst und Winter sind sie ein guter Nährstofflieferant. Tipps für gesunde Rezepte mit Pilzen finden Sie hier. 

    Pilze in der Küche: Vom Kauf über die Lagerung bis zur Zubereitung

    Pilze sind sehr empfindlich und haben eine kurze Haltbarkeit. Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass der Pilzkopf keine feuchten Druckstellen aufweist und dass das Pilzfleisch prall und fest ist. Zudem verrät der Stiel viel über Frische und Lagerdauer.

    Er sollte einen sauberen Schnitt haben und ebenfalls frisch und prall sein. Kaufen Sie Pilze in einer Plastik-Umverpackung, empfiehlt es sich, diese vor der Lagerung zu entfernen. Die Pilze beginnen sonst zu schwitzen, was Schimmel begünstigen kann.

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