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AOK – Die Gesundheitskasse

Halloween-Rezept: Kandierte Äpfel

Lesezeit: 5 MinutenAktualisiert: 27.10.2020

Äpfel werden selbst mit Bitterschokoladen-Mantel nicht ungesünder. Zusammen erzielen sie mehr Wirkung auf unsere Gesundheit, als manch einer denkt.

Inhalte im Überblick

    Es ist wieder so weit. Die Blätter an den Bäumen werden gelb, rot und braun. Kürbisse stehen im Supermarkt und mit schaurigen, leuchtenden Grimassen vor der Haustüre. Die Strickpullover werden aus der hintersten Ecke des Kleiderschrankes heraus gekramt und allmählich stimmt sich die gemütliche Jahreszeit ein. Damit verschwindet aber auch die Lust auf erfrischendes Obst und schneller kommt der Griff zu Zuckerbomben beim Kuscheln auf dem Sofa.

    Besonders das jährliche Gruselfest ist eine große Versuchung. Aber keine Sorge, es gibt gesündere Alternativen für unsere Lieblings-Snacks.  Besonders gut eignet sich zu dieser Jahreszeit der kandierte Apfel auf dem Halloween-Partybuffet. Der Jahrmarkt-Liebling ist bekannt durch seinen glänzenden Zuckermantel. Wie Sie anstelle des Kandierens einfach auf Zartbitterschokolade zurückgreifen können und warum diese gesünder ist erfahren Sie hier.

    Ist Bitterschokolade wirklich gesund?

    Schokolade setzt sich hauptsächlich aus Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter und verschiedenen Geschmacksstoffen zusammen. Die unterschiedlichen Schokoladenarten definieren sich dabei vor allem über ihren Kakaoanteil. Ab ca. 60 Prozent Kakaoanteil spricht man von Bitterschokolade. Bei höherem Kakaoanteil wird weniger Zucker beigefügt – so ergibt sich der charakteristisch bittere Geschmack dunkler Schokolade.

    Weniger Zucker klingt erstmal gut und verleitet viele zu der Annahme, dass Zartbitterschokolade gesund sei. Bei solchen Aussagen ist jedoch Vorsicht geboten, denn auch Bitterschokolade hat so ihre Tücken, beispielsweise den hohen Kaloriengehalt. Zur Veranschaulichung: In einer 100-Gramm-Tafel stecken ca. 480 Kalorien. Das ist so viel, wie eine volle Tagesmahlzeit.

    Deshalb ist wichtig: nur in Maßen genießen! Das bedeutet ein kleines Stück am Tag. Bei dieser Menge kann Schokolade mit hohem Kakao-Anteil tatsächlich einen positiven Effekt haben. Forscher des University College London fanden heraus, dass Personen, die regelmäßig Bitterschokolade aßen, weniger an stark ausgeprägten Depressions-Episoden litten.

    In der fertigen Schokolade ist der Wirkstoff zwar nur in sehr geringen Mengen enthalten, aber ein kleines Stück dunkle Schokolade am Tag schadet nicht und kann unter Umständen eine leichte Aufhellung der psychischen Verfassung begünstigen.

    Äpfel am besten mit Schale essen

    „An Apple a day, keeps the doctor away“, wer kennt diesen Spruch nicht. Der Apfel ist für viele Menschen ein fester Bestandteil des Speiseplans. Ob als Saft, im Kompott oder in Kuchen, fast 25 Kilo Äpfel isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr – und das ist durchaus etwas Gutes.

    Denn in ihm sind jede Menge Polyphenole, Flavonoide, Vitamine und Ballaststoffe enthalten. Allerdings ist wichtig, dass der Apfel im Ganzen und mit Schale gegessen wird, denn darin stecken die meisten Inhaltsstoffe.

    Die Zuckeralternative beim Liebesapfel

    Eine Frau hält eine Zinktablette und ein Glas Wasser in den Händen.
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