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Mit einfachen Regeln schützen Sie Ihre Gesundheit auf Fernreisen

Lassen Sie sich Ihre Urlaubsstimmung nicht durch Reisekrankheiten vermiesen. Gehen Sie bei den Themen Hygiene und Ernährung lieber auf Nummer sicher – besonders bei Reisen in tropische Länder.

Paar geht in Meer – Stocksy United 2274955 © Trinette Reed

Zeit zum Ankommen

Zeitverschiebung, hohe Luftfeuchtigkeit, Hitze – gerade eine Reise in ferne, tropische Länder bedeutet für den Körper eine große Umstellung. Leichter fällt es, wenn Sie die ersten Urlaubstage in Ruhe verbringen und sich langsam an die veränderten Bedingungen gewöhnen.

Der beste Schutz: die Reiseimpfung

Informieren Sie sich vor Reiseantritt, welche Schutzimpfungen für Ihr Reiseland empfohlen werden, und lassen Sie sich rechtzeitig impfen. Impfungen zählen zu den wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen gegen viele Infektionskrankheiten.

Mückenschutz

Während hierzulande Mückenstiche nur unangenehm sind, stellen sie in Afrika oder Asien eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr dar. Sie können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Bislang steht nur eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber zur Verfügung, nicht aber gegen Malaria oder Dengue-Fieber. Lassen Sie sich deshalb am besten gar nicht erst stechen.

Wirksame Schutzmaßnahmen:

  • Moskitonetze
  • Insektensprays oder Lotionen (legen sich wie ein Duftmantel über die Haut und verbergen den menschlichen Eigengeruch)
  • Räucherspiralen und Kerzen (verbreiten Stoffe, die Insekten fernhalten)
  • Elektroverdampfer (werden in die Steckdose gesteckt)
  • lange Kleidung
  • duschen vor dem Schlafen (Schweiß lockt Mücken an)

Tierbisse

Mögliche Übertragungswege von Krankheiten bei Fernreisen: Essen, Getränke, Stechmücken, enger Kontakt zu einheimischen Tieren und Menschen.
Mögliche Übertragungswege von Krankheiten bei Fernreisen: Essen, Getränke, Stechmücken, enger Kontakt zu einheimischen Tieren und Menschen.

Grundsätzlich gilt: In exotischen Reiseländern den direkten Kontakt zu streunenden Hunden, Katzen, Affen oder Fledermäusen meiden. Sie werden Tieren nicht ansehen, ob sie beispielsweise an Tollwut erkrankt sind: Symptome wie Schaum vor dem Maul und Raserei sind nämlich eher selten. Werden Sie trotz aller Vorsicht gebissen, waschen Sie sofort die Wunde mit Seife aus und suchen Sie sofort einen Arzt auf – selbst dann, wenn Sie sich vor Reiseantritt gegen Tollwut haben impfen lassen. Nach einem Biss durch ein erkranktes Tier müssen Sie auch dann unbedingt erneut gegen Tollwut geimpft werden, selbst wenn bereits ein Impfschutz bestand. Tollwut ist fast weltweit verbreitet. Als Gebiete mit hoher Gefahr gelten China, Indien, Thailand, Vietnam, Bali, Nepal, Bangladesch und Pakistan.

Hygieneregeln beachten

Bei tropischem Klima vermehren sich Bakterien besonders gut. Gelangen sie und Parasiten über den Mund, die Schleimhäute oder offene Hautstellen in den Körper, können schwere Infektionen entstehen. Mit diesen einfachen Grundregeln beugen Sie vor:

Händewaschen ist vor allem nach dem Toilettenbesuch oder wenn Sie Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Türklinken angefasst haben, wichtig. Gehen Sie dabei gründlich vor: Halten Sie die Hände unter fließendes Wasser, seifen Sie sie 20 bis 30 Sekunden ein, auch zwischen den Fingern und am Handrücken. Anschließend die Hände sorgfältig abspülen und abtrocknen. Desinfektionstücher sind eine unkomplizierte Lösung für zwischendurch, wenn Sie bei der Handhygiene sicher sein wollen.

Verwenden Sie zum Zähneputzen und zum Reinigen von Geschirr oder Besteck nur abgekochtes Trinkwasser oder Mineralwasser.

Baden Sie ausschließlich in sichtbar sauberen Gewässern und duschen Sie sich danach immer ab. Im Swimmingpool sollte das Wasser klar und leicht gechlort sein.

Desinfizieren Sie die betroffene Stelle und decken Sie sie mit einem Pflaster ab. Tragen Sie möglichst immer Schuhe.

In vielen Ländern besteht eine hohe Ansteckungsgefahr mit dem HI- und dem Hepatitis-Virus. 

Beim Essen und Trinken wählerisch sein

Häufig sorgt verunreinigtes Trinkwasser dafür, dass Lebensmittel mit Bakterien, Viren und Parasiten belastet sind. Deshalb sollten Sie vor allem in tropischen Ländern ganz genau darauf achten, was auf Ihren Teller kommt:

Meiden Sie alles, was unangenehm aussieht, riecht und schmeckt.

Trinken Sie niemals Leitungswasser und verzichten Sie auf Eiswürfel. Fruchtsäfte sollten abgepackt oder ganz frisch zubereitet sein. Achten Sie bei Mineralwasser, Softdrinks, Wein und Bier auf versiegelte Flaschen. Unproblematisch sind heißer Tee, Kaffee und pasteurisierte Milch.

In tropischen Ländern gilt das Prinzip: „Koch es, brat es, schäl es oder vergiss es!“ Meiden Sie alle rohen Speisen. Rohes Fleisch und Schalentiere, aber auch Salate und rohes Gemüse können eine Quelle für Hepatitis-A-Viren sein. Greifen Sie zu Obst mit Schale und schälen Sie es selbst mit einem sauberen Messer.

Verzichten Sie auf Eis, Mayonnaise und Tiefkühlkost – die Kühlkette könnte unterbrochen gewesen sein.

Fremde Zutaten können schnell zu Magen-Darm-Problemen führen. Setzen Sie am Anfang lieber auf Bewährtes und wagen Sie sich erst nach und nach an einheimische Spezialitäten.

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