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Ein Hoch auf die Drachenfrucht?

Jolinchen mit einer Drachenfrucht vor einem pinken Hintergrund.

© AOK

Lesezeit: 5 MinutenAktualisiert: 06.01.2021

Die exotische Frucht schaut fast so aus wie Jolinchens Kopf: grün mit Schuppen. Die Drachenfrucht wurde zum „Kaktus des Jahres 2021“ gewählt und das müsste das Drachenkind doch freuen, oder?

Inhalte im Überblick

    Eigentlich müsste Jolinchen laut jubeln: Die Drachenfrucht wurde zum „Kaktus des Jahres 2021“ gewählt. Doch drachenmäßig groß ist die Freude nicht.

    Was ist eine Drachenfrucht?

    Die Drachenfrucht sieht toll aus: Außen ist sie pink mit Grün, innen hell mit schwarzen Punkten. Das weiche Fruchtfleisch unter der schuppenförmigen Schale – daher der Name – schmeckt lecker. Es enthält viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe.

    Hast du schon mal eine Drachenfrucht gesehen? Im Supermarkt oder auf dem Markt? Ganz bestimmt aber nicht auf dem Baum. Oh pardon: am Kaktus – so muss es heißen. Denn die exotische Schönheit wächst hier nicht. Sie stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, also aus tropischen Klimazonen. Heute wird sie auch auf großen Plantagen in Südostasien, zum Beispiel in Vietnam und Thailand, in Israel und China angebaut. 

    Wie kommt die Frucht nach Deutschland?

    Das heißt: Die Drachenfrucht kommt per Schiff oder Flugzeugt nach Deutschland, wird dann mit Lastwagen quer durch die Republik gegurkt. Dafür muss insgesamt viel Energie aufgewendet werden, auch für die Kühlung unterwegs. Und daher sagen Umweltschützer: Die „Klimabilanz“ der Drachenfrucht ist schlecht. 

    Wenn du mal mit deinen Eltern im Urlaub bist, wo die Drachenfrucht angebaut wird, probiere sie. Ganz frisch schmeckt die Frucht sowieso dreimal besser!

    Hier in Deutschland empfehle ich dir Obst und Gemüse aus dem eigenen Land, noch besser direkt aus der Region. Je kürzer der Weg, umso besser! Äpfel gibt es immer, weil man sie gut lagern kann. Und es gibt so viele leckere Sorten – zum Beispiel Boskop, Braeburn, Elstar, Gala, Jonagold. Knack dich durch!

    Aufgeschnittene Drachenfrucht liegt auf einer Oberfläche

    © iStock / bhofack2

    Übrigens: Die Drachenfrucht, auch Pitahaya oder Pitaya genannt, heißt „botanisch“ Hylocereus undatus. Geht dir der Namen dreimal ganz schnell über die Lippen? Kompliment!

    Hast du gehört: Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2021 zum „Internationalen Jahr Obst und Gemüse“ erklärt. Durch Aktionen, Informationen und praktische Tipps soll die Lust der Menschen auf diese wertvolle Lebensmittelgruppe wachsen und gleichzeitig die Lebensmittelverschwendung sinken. Denn Obst und Gemüse machen mehr als ein Drittel des gesamten Lebensmittelabfalls in Deutschland aus.

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