Baby (5W) findet schwer Ruhe

Liebe Experten,

unsere Tochter ist fast fünf Wochen alt und seit einigen Tagen haben wir ein komisches Phänomen, welches uns Sorgen bereitet.

Tagsüber ist sie meistens entspannt, fängt jedoch seit ein paar Tagen meistens an der Brust an plötzlich zu weinen. Erst trinkt sie einige Minuten normal und entspannt. Plötzlich wird ihr Kopf rot, sie verzieht das Gesicht und schlägt um sich, schreit und muss erst wieder beruhigt werden. Das gelingt auch meist nach kurzer Zeit. Trotzdem ist dann immer unklar, was sie möchte. Wenn ich sie wieder an die Brust lege fängt sie oft extrem unruhig an zu suchen, saugt, spuckt die Brust wieder aus und das Geschrei geht von vorn los. Den Schnuller hat sie bisher verweigert. Tagsüber ist das aber gut händelbar und wenn sie schläft, dann auch ihre 3-4h am Stück.

Seit 3-4 Nächten haben wir ein ähnliches Phänomen jedoch am Abend und nachts. Wenn ich sie bettfertig gemacht und gestillt habe, geht ein ähnliches Szenario los. Sobald sie dann beruhigt und auf meinem Arm eingeschlafen ist, kann ich sie jedoch nicht ablegen. Egal wie lange ich warte, sie wird IMMER vom Ablegen wach und weint. Behalte ich sie allerdings einfach auf dem Arm, macht es das nicht viel besser. Letzte Nacht hat sie dann aller 20 - 30 Minuten aus dem Schlaf heraus plötzlich hysterisch geschrien, so als ob ihr etwas sehr sehr weh tut. Hat mit den Beinchen gestrampelt, wurde rot und hat am Kopf sehr geschwitzt. Ich bekomme sie allerdings nach 1-3 Minuten sehr schnell beruhigt und sie schläft sofort wieder fest auf meinem Arm ein. Bis wieder 20 - 30 Minuten um sind. Letzte Nacht zog sich dieses Schauspiel über 4,5 h, ehe ich sie dann tatsächlich ablegen konnte. Wenn sie dann einmal alleine liegt, schläft sie auch 2-4h am Stück und alle weiteren Stilleinheiten in der letzten Nacht waren dann ohne Probleme. Einmal habe ich Lefax gegeben, hatte aber nicht das Gefühl, dass es etwas verändert hat. Aufstoßen und Pupsen tut sie in der Zeit nicht und auch Bauchmassage und Wärmekissen haben keine Verbesserung gebracht.

Wie kann ich ihr helfen? Sucht sie Nähe oder hat sie wirklich starke Schmerzen? Sollten wir zum Arzt gehen? Wie können diese langen Stunden in denen sie immer wieder weint verkürzt werden, damit sie sich nicht quält und ich nicht jede Nacht 4-5h warten muss, ehe ich in den Schlaf finde? Die U3 am letzten Montag war unauffällig und die Ärztin sehr zufrieden. Nach dem Schreien konnte ich sie nicht fragen, da es erst 1-2 Nächte später anfing.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

 

Liebe Lisa,

es sind erst wenige Wochen vegangen und doch ist Ihre Kleine schon kein Neugeborenes mehr. Sie hat sich wahnsinnig schnell entwickelt und nimmt tagtäglich viele neue Eindrücke auf, die verarbeitet werden müssen. Kurze Unruhephasen gehören dazu. Am besten helfen Sie Ihrem Kind, wenn sie zuversichtlich bleiben und sich und ihrem Kind möglichst viel Ruhe gönnen. Schauen Sie verliebt auf Ihr Kind, aber lassen Sie Ihrer Tochter Zeit, in ihrem eigenen Tempo durch den Tag zu kommen. Sie haben beobachtet, dass sie nach einigen Minuten an der Brust unruhig wird und nicht mehr trinken möchte. Vielleicht lassen Sie sie dann einfach ein Bäuerchen machen und legen sie nicht noch einmal an oder wechseln die Seite. Die größte Menge wird ohnehin in den ersten Minuten getrunken. Schauen Sie ruhig einmal auf die Uhr - länger als 20 Minuten braucht kaum ein Kind, um eine Brust leer zu trinken. Ob Ihr Kind genug getrunken hat können Sie gut daran erkennen, dass es täglich ca. 6 nasse Windeln hat.

Einen festen Schlafrhythmus haben so kleine Kinder noch nicht, aber Sie können jetzt schon viel dafür tun, dass auch die Nächte entspannter weden. Erster Grundsatz: Versuchen Sie selbst, immer zu einer bestimmten Zeit ins Bett zu gehen, am besten angepasst an den Rhytmus ihres Kindes. Nachts sollten Sie im Liegen still und ganz ohne Licht stillen. Das garantiet, dass auch Sie nicht vollkommen wach werden und auch ihr Kind die Situation als "langweilig" wahrnimt. Am besten bleiben Sie nah an ihrem Kind, nehmen es aber nicht in den Arm, da Sie ja festgestellt haben, dass das Ablegen in Ihrem Fall die besondere Schwierigkeit ist. Eine solche Stillposition muss man ein wenig üben. Denken Sie auch an später - bald wird Ihr Kind schwerer und das Einschlafen auf dem Arm wird zu eine sehr sportlichen Übung. Am besten, Sie suchen jetzt schon ein einfacheres Ritual, das insbesondere Sie entspannt genießen und vor allem delegieren können. Spannen Sie den Papa mit ein, damit Sie unbedingt, zur vereinbarten Zeit ins Bett kommen. Ihr Schlaf ist wichtig - Ihr Kind hat den ganzen Tag dafür Zeit, Sie aber vermutlich nicht :-)

Also denken Sie positiv!

Eine entspannte Weihnachtszeit wünscht Ihnen und Ihrer kleinen Familie

das Expertenteam der AOK

 

Ihr Expertenteam der AOK

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