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Verstehen und sprechen

Auch wenn das Baby noch nichts sagt – es versteht schon sehr viel von dem, was andere in seiner Umgebung sagen. So lernt Ihr Baby sprechen.

Langsam sprechen, geduldig zuhören

Im zweiten Lebenshalbjahr kann Ihr Krabbelkind vertraute Namen mit der richtigen Person in Verbindung setzen und einfache Aufforderungen verstehen. Kurz darauf setzt es bestimmte Worte und Gegenstände miteinander in Verbindung. Es kennt nun Dinge und Gegenstände des Alltags wie Milch oder Schnuller beim Namen.

Der Wortschatz wächst

Ungefähr die Hälfte aller Kleinkinder fängt irgendwann rund um den ersten Geburtstag an, verständliche Wörter von sich zu geben. Einige „Spätzünder“ bringen erst mit 30 Monaten ihre ersten Worte über die Lippen. Durchschnittlich mit zwei Jahren kennt ein Kind die Bedeutung von rund 250 bis 300 Wörtern, auch wenn es sie noch nicht aussprechen kann. Ihr Kind nennt auf Befragen seinen Vornamen, versteht Ge- und Verbote und stellt erste Fragen. Die Antworten merkt es sich und verwendet neue Wörter bald selbst. Mit drei Jahren hat Ihr Kind wahrscheinlich schon einen passiven Wortschatz von mehr als 800 Wörtern.

Kleine Tipps – große Wirkung

  • Sprechen Sie viel und mit einfachen Wörtern mit ihrem Kind, indem Sie ihm beispielsweise erklären, was Sie gerade machen.
  • Bieten Sie viele neue Wörter an, indem Sie Dinge mit mehreren Eigenschaftswörtern beschreiben.
  • Blättern Sie mit Ihrem Kind in Bilderbüchern und erklären Sie ihm, wie die einzelnen Personen, Tiere, Spielsachen heißen.
  • Lassen Sie es ausreden, hören Sie geduldig zu und versuchen Sie zu verstehen, was das Kind Ihnen mitteilen möchte.
  • Machen Sie einfache Spiele mit Ihrem Kind, z. B. „Wie macht die Kuh?“.

Und ganz wichtig: Loben Sie es immer wieder.

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