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Rückbildungsgymnastik

Nach der Geburt ist der Beckenboden der Mutter extrem strapaziert. Die Rückbildungsgymnastik verhindert, dass sie später gesundheitliche Probleme bekommt.

Keine Sit-ups

Frauen, denen es gut geht und die keine Schmerzen haben, können schon am zweiten oder dritten Tag nach der Geburt mit einfachen Beckenbodenübungen beginnen. Machen Sie aber keine Sit-ups. Ihre Bauchmuskulatur muss erst wieder langsam aufgebaut werden. Das dauert ein paar Monate. In dieser Zeit sollten Sie auch keinen Sport ausüben, der den Beckenboden belastet, beispielsweise Joggen oder Tennis. Vermeiden Sie auch schweres Heben.

Wissenschaftlich erwiesen: Stillen fördert die Rückbildung

Die Gebärmutter hat sich während der Schwangerschaft auf das Sieben- bis Achtfache vergrößert und muss nun von etwa 1.000 Gramm Gewicht auf 50 bis 70 Gramm schrumpfen. Bei stillenden Müttern geht das offensichtlich schneller. Denn beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet – und das ist auch am Rückbildungsprozess beteiligt. Sie merken das durch ein Ziehen im Unterleib, wenn Sie das Baby zum Stillen anlegen.

Den Rückbildungskurs zahlt die AOK

Bei einem Rückbildungskurs üben Sie unter professioneller Anleitung einer Hebamme. Etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt ist es sinnvoll, damit zu beginnen. Die Kosten für den Kurs (höchstens zehnmal à 60 Minuten) übernimmt Ihre AOK, wenn Sie ihn bis zum Ende des neunten Monats abgeschlossen haben.

Rückbildungstraining für den Beckenboden

Der Körper einer jungen Mutter braucht Zeit, um sich zu erholen. Der Beckenboden benötigt jetzt viel Aufmerksamkeit. Dieser Muskel, der auch Blase und Gebärmutter hält, ist durch die Geburt sehr gedehnt worden. Spezielle Übungen helfen, ihn wieder zu festigen. Das verhindert unter anderem gesundheitliche Probleme im Alter (zum Beispiel Inkontinenz). Selbstverständlich übernimmt die AOK die Kosten für einen Rückbildungskurs. Nehmen Sie dieses Angebot wahr – Ihrer Gesundheit zuliebe.

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