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Wussten Sie schon? 7 Gesundheitsfakten über das Laufen

Ein Mann beim Laufen im Gebirge
Lesezeit: 3 MinutenAktualisiert: 10.07.2020

Laufen macht Sie schöner, leistungsfähiger und jünger. Wir verraten Ihnen sieben überraschende Gesundheitsfakten über das Laufen.

Inhalte im Überblick

    Mit Laufen verbinden viele eine Hassliebe. Keine andere Sportart lässt einen so gut und gleichzeitig so schlecht fühlen. Bereits nach kurzer Zeit schnellt der Puls in die Höhe, Schweißperlen bilden sich auf der Stirn und die Beine fühlen sich an wie Zement. Doch wer die ersten Minuten übersteht, kennt auch das unvergleichlich gute Gefühl nach einer Laufeinheit: Man fühlt sich tiefenentspannt – nicht nur, weil man ordentlich ins Schwitzen kommt. 

    Laufen hilft Ihnen dabei, Ihr Wohlbefinden zu steigern, Stress abzubauen und Ihr Traumgewicht zu erreichen. Doch nicht nur das: Wir haben sieben Gesundheitsfakten über das Laufen, die Sie überraschen werden.

    1. Laufen wirkt als natürlicher Cholesterinsenker

    Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Ausdauersport im Allgemeinen und Laufen im Speziellen den Cholesterinspiegel senken kann. Genauer: Das „gute“ Cholesterin (HDL), das die Gefäße schützt, nimmt zu. Das „schlechte“ Cholesterin (LDL), das die Gefäße verstopfen lässt, nimmt gleichzeitig ab – und mit ihm das Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfälle oder Thrombosen. Zum Cholesterinsenker wird das Joggen aber nur, wenn Sie im aeroben Bereich trainieren und mindestens dreimal die Woche für etwa 40 Minuten laufen. 

    2. Laufen hilft bei Hautproblemen

    Das Joggen verhilft zu einem rosig-frischen Teint, nicht nur während des Work-outs. Durch die stärkere Durchblutung wird die Haut mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, die Kollagenproduktion wird unterstützt und die Hautregeneration gefördert – all das lässt die Haut langfristig straffer und gesünder erscheinen. 

    3. Laufen steigert die mentale Fitness

    Es hat einen Grund, wieso gerade Laufen fester Bestandteil der Sport-Routinen erfolgreicher Menschen ist. Laufen fördert die Durchblutung – nicht nur der Haut, sondern ebenso im Gehirn. Zusätzlich weiten sich die Arterien während des Ausdauertrainings. Auf diese Weise verbessert sich die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das macht sich durch eine gesteigerte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bemerkbar. 

    4. Laufen stärkt die Knochen

    Wenn von gelenk- und knochenschonenden Sportarten die Rede ist, steht Laufen für gewöhnlich nicht an oberster Stelle. Für viele scheint dies ein Grund mehr zu sein, gar nicht erst mit dem Laufen anzufangen – ein Fehler! Denn nur eine andauernde Über- und Fehlbelastung ziehen Gelenke und Knochen in Mitleidenschaft. Ganz anders sieht es aber aus, wenn Sie sich die richtige Lauftechnik angeeignet haben und zwischen den Trainingstagen genügend Erholungsphasen einplanen. Auf diese Weise gewöhnen sich die Knochen an den Druck und werden dadurch auf Dauer stärker. 

    5. Laufen schützt vor Diabetes

    Dass das Laufen so anstrengend und schweißtreibend ist, hat auch einen entscheidenden Vorteil:  Weil der Körper beim Joggen viel Energie benötigt und diese durch Zucker (Glukose) bereitgestellt wird, sinkt der Blutzuckerspiegel. Durch Studien konnte nachgewiesen werden, dass Bewegung die Insulinempfindlichkeit des Körpers erhöht. Das stellt sicher, dass der durch die Nahrung aufgenommene Zucker in die Zellen gelangt, anstatt im Blut zu verbleiben. Damit kann Laufen als Präventionsmaßnahme gegen Diabetes dienen. 

    6. Laufen ist ein natürliches Antidepressivum

    Es gilt als wissenschaftlich bewiesen, dass Sport im Allgemeinen eine stimmungsaufhellende, antidepressive Wirkung hat. Das liegt zum einen daran, dass beim Workout Glückshormone ausgeschüttet und Stresshormone abgebaut werden. Das Laufen verschafft wie keine andere Sportart schnell Erfolgserlebnisse, was die Selbstwirksamkeit stärkt. Steigt die Fitness mit jeder Laufeinheit, hebt das die Stimmung zusätzlich. 

    7. Laufen senkt das biologische Alter

    Man ist so alt, wie man sich fühlt – dieser Ausspruch hat im Zusammenhang mit Laufen seine Berechtigung und diese ist auch noch wissenschaftlich gestützt. Immer wieder deuten Studien darauf hin, dass Ausdauersportarten wie Laufen Jungbrunnen sind. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover konnten in mehreren Studien zeigen, dass sich bei regelmäßigem Ausdauertraining die typischen Altersbeschwerden beseitigen lassen: Die Herzfunktion verbessert sich, der Ruhepuls sinkt und der Blutdruck nimmt ab. Dadurch soll das biologische Alter der Probanden deutlich gesunken sein. 

    Ein Mann beim Laufen im Freien
    © iStock: Tempura

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