Gelerntes gleich in der Praxis anwenden

Sascha Hamp ist Dualer Student bei der AOK Niedersachsen. Er studiert im Bachelorstudiengang Health Management und wird nach dem Studium eine Funktion im Versorgungsmanagement Selektivverträge übernehmen. Wir haben ihm drei Fragen gestellt.

Sascha Hamp, Dualer Student „Health Management“

  • Ausbildung: Besuch einer High-School in Fargo, North Dakota, USA sowie Abitur in Deutschland
  • Aufgabenbereich: Abwechselnd 3 Monate Theoriephase an der Leibniz-FH und 3 Monate Praxisphase
  • Vielfältige Aufgaben in der AOK: Unterstützung der Fachbereiche in der AOK (z.B. Versorgung, GMs, Gma, Marktstrategie), einfache wie anspruchsvolle Aufgaben z.B. strategische Auswertungen, Teilnahme an Meetings, Projektmitarbeit, Hausarbeiten zu Gesundheitsthemen.
  • Bisheriger Karriereweg: Dualer Student „Health Management“ bei der AOK Niedersachsen / Leibniz Fachhochschule
  • Ambitionen: „Ich gebe mich ungern mit weniger zufrieden, als dem, was potenziell möglich ist.“

Warum haben Sie sich für einen Dualen Studiengang bei der AOK entschieden?

Ich habe bei der Suche nach einem geeigneten Studium einen Weg gesucht, meine Interessen Gesundheit und Wirtschaft zu vereinen. Mir war es dabei wichtig, auch etwas für die Gesellschaft zu tun und aktiv an der Gestaltung des Gesundheitswesens mitzuwirken. Besonders während meines Auslandsjahres in den USA ist mir bewusst geworden, was für eine große Bedeutung ein funktionierendes Gesundheitssystem für die Gesellschaft hat. Außerdem habe ich nach der theorielastigen Schulzeit gemerkt, dass ich das Gelernte auch in der Praxis anwenden will. Die AOK hat meine Kriterien sehr gut erfüllt. Dann hat sie sich auch noch durch attraktive Arbeitgeberangebote wie flexible Arbeitszeiten hervorgehoben. Da stand meine Entscheidung fest und ich habe mich direkt beworben – was auch meine einzige Bewerbung war.

Was sehen Sie als besondere Vorteile?

Ich habe aufgrund meines Studiums schon diverse Bereiche in der AOK kennengelernt. Dadurch erhalte ich einen guten Einblick in die zahlreichen Handlungsfelder und kann besser einschätzen, wo ich mich langfristig wohlfühlen werde.
Besonders attraktiv finde ich die flexiblen Arbeitszeiten. Als junger Mensch, der gerade zu Hause ausgezogen ist, ermöglicht mir dieser Beruf, Familie, Freunde (die in ganz Deutschland verteilt leben) und Hobbys unter einen Hut zu bekommen. Da ist es auch mal kurzfristig möglich, sich einen Tag frei zunehmen. Oder später zu kommen, wenn das Wetter morgens so schön ist und man vor der Arbeit noch eine Runde um den See joggen will. Oder auch in einer verlängerten Pause einen wichtigen Arzttermin wahrzunehmen. Durch die Flexibilität kann ich mich bei der Arbeit auch wirklich auf die Arbeit konzentrieren, da private Termine in den Tagesablauf einfach integriert werden können.

Was hat Sie am meisten überrascht?

Besonders überrascht hat mich, wie locker die meisten Führungskräfte sind. Die Bürotüren stehen offen und man kann sich bei möglichen Problemen an sie wenden. Außerdem finde ich es gut, dass eigene Beiträge – auch wenn man „nur“ ein Student ist – von den Führungskräften vollwertig berücksichtigt werden.

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