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Gesunde Halloween-Rezepte: Bananengeister

Lesezeit: 5 MinutenAktualisiert: 26.10.2020

Wenn es abends an der Tür klingelt und ein Vampir, ein Zombie und ein Teufel gemeinsam „Süßes oder Saures“ rufen, dann ist wieder Halloween. Und die Süßwarenindustrie reibt sich die Hände. Für sie ist das Grusel-Fest nach Weihnachten und Ostern das drittwichtigste Ereignis des Jahres. Dabei müssen es nicht immer Fruchtgummifledermäuse und Schokoladenglubschaugen sein, immer mehr Halloween-Rezepte zeigen, dass es auch gruselig-gesund geht, zum Beispiel mit Bananengeistern. Was diesen Snack so gesund macht und wie er zubereitetet wird, erfahren Sie hier.

Inhalte im Überblick

    Warum auf Zucker verzichten?

    Die einen sagen, Zucker ist ungesund, die anderen, dass Zucker ein Energielieferant ist. Doch was stimmt denn nun? Tatsächlich sind beide Aussagen richtig. Dazu muss man wissen, dass Zucker nicht gleich Zucker ist. Hinter dem Begriff verstecken sich viele verschiedene Arten, wie zum Beispiel Saccharose (Haushaltszucker) (Saccharose), Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker). Letzteres ist eine wichtige Energiequelle für unseren Körper und damit die einzige Form von Zucker, die notwendig ist. Trotzdem gilt auch hier, wie bei allen anderen Zuckerarten: Die Dosis macht das Gift. 

    Das ein zu hoher Zuckerkonsum mit gesundheitlichen Schäden einhergeht, ist keine neue Erkenntnis. Eine Beobachtungsstudie an jungen Erwachsenen im European Journal of Preventive Cardiology belegt unter anderem, dass ein Mensch, der mehr Zucker zu sich nimmt, als der Stoffwechsel benötigt, ein erhöhtes Risiko hat, am Herzen zu erkranken.

    Auch die Entstehung von Adipositas und Typ-2-Diabetes kann mit dem Zuckerkonsum zusammenhängen, wie die American Diabetes Association nach Auswertung mehrerer Studien belegen konnte. Wie groß der Anteil an diesen Problemen tatsächliche ist, lässt sich allerdings noch nicht sagen. Man darf Zucker also nicht per se verteufeln, aber eine gesundheitsschädigende Wirkung ist nicht zu leugnen. 

    Enthalten Bananen nicht auch viel Zucker?

    Darum werden Bananen auch immer wieder kritisch betrachtet, schließlich gehören sie zu den Obstarten, die neben Glukose auch besonders reich an Fruktose sind. Je nach Reife der Frucht sind es rund 20 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Zum Vergleich: Haribo Goldbären kommen bei derselben Menge auf 46 Gramm.

    Laut der WHO hat Zucker aus Obst aber nicht die gleichen nachteiligen Auswirkungen auf unsere Gesundheit wie der Zucker in verarbeiteten Süßwaren, zuckerhaltigen Getränken oder Fruchtsäften. In der Natur kommt Fructose nämlich nur in Verbindung mit Ballaststoffen vor. Diese helfen dem Körper, den Zucker besser zu verarbeiten. 

    Nebenbei bieten Bananen noch zahlreiche Vitamine und Nährstoffe, die einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. So fanden Forscher der brasilianischen Universität São Paulo „Júlio de Mesquita Filho“ beispielsweise heraus, dass Bananen bei Verstopfungen die Verdauung wieder in Schwung bringen können. In Maßen kann man Bananen also guten Gewissens essen. Auch im Namen der WHO, denn die empfiehlt zur Prävention von Krankheiten, täglich mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

    Halloween-Rezept für gesunde Bananengeister

    Eine Frau hält eine Zinktablette und ein Glas Wasser in den Händen.
    Vitamine
    Lebensmittel
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    Eine saftige Apfeltarte mit Mandelblättchen in einem quadratischen Blech
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    Pilzgericht: Portobello-Burger
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    Omega-3-Fettsäuren sind sowohl in fetteichem Fisch, wie Lachs oder Makrele, aber auch in Walnüssen und Leinsamen enthalten.
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