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Schwimmabzeichen – mit dem Seepferdchen fängt alles an

Schwimmabzeichen sind für Kinder eine tolle Motivation, ihr Können stetig zu verbessern. Erwachsene können sich ebenfalls der Herausforderung stellen und das Deutsche Schwimmabzeichen ablegen.

Der Sinn von Schwimmabzeichen

Schwimmabzeichen sind Auszeichnungen im Schwimmen. Auch wenn sie eine gute Motivation für kleine und große Schwimmer sind, so zeigen sie vor allem, über welche Fähigkeiten der Schwimmer verfügt. Das Seepferdchen ist für Kinder der erste Schritt. „Kinder, die diese Prüfung bestanden haben, können sich unter Aufsicht angstfrei im Wasser bewegen. Das bedeutet aber nicht, dass sie wirklich gut schwimmen können“, erklärt Felix Dürnberger von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) Bayern. Das Seepferdchen gilt deshalb nur als Vorbereitung auf die weitere Schwimmausbildung. Die DLRG empfiehlt, den Motivationsschub des ersten Abzeichens zu nutzen und Kinder auch das Bronze-Abzeichen erwerben zu lassen „So können Eltern sicher sein, dass ihre Kinder in der Lage sind, eine längere Strecke sicher zu schwimmen“, rät Dürnberger.

Für Erwachsene sind Schwimmabzeichen ebenfalls ein Anreiz, die Schwimmfähigkeiten auszubauen. Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland bezeichnet sich als schlechten Schwimmer. Problematisch ist das vor allem in Notlagen. Ungeübte Schwimmer überschätzen häufig ihre Kräfte. Lassen diese nach, dann geraten sie schnell in Panik und gefährden damit auch die Helfer. Mit dem Training auf ein Schwimmabzeichen können sich Erwachsene zu sicheren Schwimmern ausbilden lassen und ihre Technik verbessern.

Wer kann Schwimmabzeichen machen?

Jeder, der seine Schwimmfähigkeiten fördern will, kann ein Schwimmabzeichen ablegen. Für Kinder gibt es die Jugendschwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold. Diese werden im Deutschen Jugendschwimmpass dokumentiert. Voraussetzung ist eine bestandene Frühschwimmerprüfung mit dem Seepferdchen-Abzeichen. Auch für Erwachsene ab 18 Jahren gibt es die Schwimmabzeichen in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Um den Deutschen Schwimmerpass zu erhalten und das erste Schwimmabzeichen abzulegen, müssen sie ein Schwimmzeugnis vorweisen. Die Prüfung dafür umfassen dieselben Anforderungen wie beim Seepferchen:

  • Sprung vom Beckenrand und 25 Meter schwimmen
  • Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser – ohne Hilfsmittel wie Schwimmbrille

Wo bekommt man ein Schwimmabzeichen?

Um auf ein Schwimmabzeichen zu trainieren, ist ein Schwimmkurs unter professioneller Anleitung am besten geeignet. Dort bekommen Schwimmer die Inhalte der jeweiligen Prüfung vermittelt und können sich vom Trainer Tipps zur Verbesserung ihres Schwimmstils holen. Anbieter sind zum Beispiel die DLRG, Schwimmvereine und öffentliche Bäder. Zur Abnahme der Prüfungen sind unter anderem staatlich geprüfte Schwimmlehrer und Schwimmmeister, Fachangestellte für Bäderwesen sowie Ausbilder oder Prüfer der DLRG berechtigt. Worauf es bei der Auswahl von Schwimmkursen ankommt sowie eine Checkliste finden Sie hier.

Schwimmabzeichen für Kinder

  • Sprung vom Beckenrand und mindestens 200 Meter schwimmen in höchstens 15 Minuten
  • Einmal ca. 2 Meter Tieftauchen von der Wasseroberfläche und einen Gegenstand heraufholen
  • Sprung aus 1 Meter Höhe oder Startsprung
  • Kenntnis der Baderegeln
  • Startsprung und mindestens 400 Meter schwimmen in höchstens 25 Minuten, davon 300 Meter in Bauch- und 100 Meter in Rückenlage
  • 10 Meter Streckentauchen
  • Zweimal ca. 2 Meter Tieftauchen von der Wasseroberfläche – jeweils mit Heraufholen eines Gegenstandes
  • Sprung aus 3 Metern Höhe
  • Kenntnis der Baderegeln und der Selbstrettung
  • Voraussetzung: Mindestalter 9 Jahre
  • 600 Meter schwimmen in höchstens 24 Minuten
  • 25 Meter Kraulschwimmen
  • 50 Meter Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder 50 Meter Rückenkraulschwimmen
  • 15 Meter Streckentauchen
  • Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen von drei kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe von etwa zwei Metern innerhalb von 3 Minuten in höchstens 3 Tauchversuchen
  • Sprung aus 3 Metern Höhe
  • 50 Meter Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
  • 50 Meter Brustschwimmen in höchstens 1:10 Minuten
  • Kenntnis von Baderegeln und Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbstrettung und einfache Fremdrettung)

Schwimmabzeichen für Erwachsene

  • Sprung vom Beckenrand und anschließend mindestens 200 Meter schwimmen in höchstens 7 Minuten. Die Höchstzeiten werden je Lebensjahrzehnt (erstmals mit dem vollendeten 30. Lebensjahr) um eine Minute erhöht.
  • Kenntnis der Baderegeln
  • Sprung vom Beckenrand und mindestens 400 Meter schwimmen in höchstens 12 Minuten. Die Höchstzeiten werden je Lebensjahrzehnt (erstmals mit dem vollendeten 30. Lebensjahr) um eine Minute erhöht.
  • Zweimal ca. 2 Meter Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes
  • 10 Meter Streckentauchen
  • 2 Sprünge vom Beckenrand – je ein Sprung kopf- und fußwärts
  • Kenntnis von Baderegeln und Maßnahmen der Selbstrettung
  • 1000 Meter schwimmen in höchstens 24 Minuten (Männer) beziehungsweise 29 Minuten (Frauen)
  • 15 Meter Streckentauchen
  • 100 Meter schwimmen in höchstens 1:50 Minuten (Männer) beziehungsweise 2:00 Minuten (Frauen)
  • 100 Meter Rückenschwimmen, davon 50 Meter mit Grätschschwung
  • Tieftauchen von der Wasseroberfläche und Heraufholen von 3 kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe von etwa 2 Metern innerhalb von drei Minuten in höchstens drei Tauchversuchen
  • Sprung aus 3 Metern Höhe oder zwei Sprünge aus 1 Meter Höhe, davon ein Sprung kopf- und ein Sprung fußwärts
  • 50 Meter Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
  • Kenntnis von Baderegeln und Hilfe bei Bade-, Boots-, und Eisunfällen (Selbstrettung und einfache Fremdrettung)

Quelle Anforderung Schwimmabzeichen: Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)

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