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Medienerziehung

Entdecken Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Möglichkeiten der elektronischen Welt. Denn gerade bei der Mediennutzung ist das elterliche Vorbild wichtig. Mit ein paar festen Regeln können alle Familienmitglieder an Film, Serie, Spiel und Internet Spaß haben.

Geregelte Zeiten

Kinder zwischen drei und sieben Jahren sollten in der Regel nicht länger als maximal 30 Minuten allein vor dem Bildschirm sitzen. Für Acht- bis Elfjährige sind 45 bis 60 Minuten genug. Diese Angaben bieten aber nur eine grobe Orientierung. Denn schließlich kommt es auch darauf an, was das Kind macht. Sieht es einen altersgerechten Tierfilm? Recherchiert es für die Schule im Netz? Am besten, Sie legen die Zeiten gemeinsam in einem Wochenplan fest. Hat der Film oder das Spiel länger gedauert, bleibt der PC einfach am nächsten Tag aus. Im Zweifelsfall nichts wie raus und bewegen. Das tut Kindern und Erwachsenen gut.

Was braucht mein Kind?

Grundschulkinder lernen den Umgang mit Medien am besten gemeinsam mit den Eltern. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, dass sie schon von klein auf über eigene Geräte verfügen. Ein eigenes Handy kann im Notfall aber sehr nützlich sein, falls Sie Ihr Kind zum Beispiel einmal nicht pünktlich abholen können. Die Entscheidung hängt letztendlich von den familiären Umständen und der Reife des Kindes ab. Für PC und Handy gibt es Kindersicherungen. Diese sollten Sie auf jeden Fall installieren. So verhindern Sie, dass Ihr Kind auf kostenpflichtige Seiten kommt oder die falschen Nummern wählt.

Kein Erziehungshelfer

Es ist wichtig, dass Eltern die ersten Schritte ihrer Kinder in der Welt der modernen Medien begleiten. Schauen Sie gemeinsam Filme an, spielen Sie mit der Playstation und recherchieren Sie zusammen im Internet. So behalten Sie den Überblick und können Ihr Kind inhaltlich anleiten. Achten Sie bei Spielen und Lernprogrammen auf die Altersangaben. Nutzen Sie TV, Computer und Handy nicht als Belohnung oder Strafe oder gar als „Babysitter“.

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