Wir tun mehr
Modernes Wissen, neue Modelle
Die Gesundheitsversorgung verbessern, neue Behandlungen erproben, Krankheiten vorbeugen und früh erkennen: Eine Krankenkasse kann freiwillig Modellvorhaben starten, damit ihre Versicherten von Spezialprogrammen profitieren.
Hilfe bei Ess-Störungen - Kummerkasten online
Essen, kotzen, hungern. Ein Kreislauf, der Ess-Störungen zu einer geheimen Krankheit werden lässt. Oft verhindern Scham und Schuldgefühle, dass sich Betroffene Hilfe holen. Die AOK Bremen/Bremerhaven unterstützt das Kummerkasten-Projekt "Kotz Dich aus", damit Betroffene anonym Fragen stellen können. Zwei speziell ausgebildete Frauen, die selbst unter Ess-Störungen gelitten haben, antworten und unterstützen per E-Mail. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene schreiben an kotz.dich.aus@web.de
Nicht normal essen zu können, darunter leiden Mädchen und Jungen und ihre Familien. Gravierende Erkrankungen können die Folge sein: Diabetes, Herz-Kreislauf-Schäden, Herz-Rhythmusstörungen. Auch wenn der Projektname drastisch klingt - er drückt aus, worum es geht: um Hilfe für junge Menschen, die mit ihrer Krankheit allein sind. Nachzufragen, Hilfe zu holen kann der erste Schritt zur Heilung sein. Die Mitarbeiterinnen antworten innerhalb von 2 Tagen! Ein Projekt der Suchtprävention Bremen im Landesinstitut für Schule und des Instituts für Suchtprävention.
Rückenprobleme und Übergewicht: "Saluto" hilft
Ein Gesundheitsprogramm soll Menschen mit Übergewicht und Rückenproblemen helfen, fitter zu werden. Dafür haben wir "Saluto!" gestartet, ein Programm aus Bewegung und Ernährung, das für jeden, der oder die mitmacht, persönlich von einem Arzt zusammengestellt wird. Alle sechs Wochen wird beim Arztbesuch gecheckt, wie das Programm wirkt. So wird der Arzt zum Gesundheitscoach. AOK-Versicherte erhalten fürs Mitmachen Bonuspunkte. Hausarztpraxen, der Turn- und Rasensportverein Bremen und die Universität - sie unterstützen "Saluto". Möchten Sie mitmachen? Fragen Sie Ihren Ansprechpartner im AOK-Servicezentrum oder rufen Sie uns an: Telefon 0421 1761-0.
Unterstützung für Eltern – Erziehungstipps
Hier erhalten Eltern übersichtliche Tipps für die Erziehung ihrer Kinder. "Rezeptkarten" bieten einen schnellen und spannenden Zugang zu wichtigen Themen, wie Identität, Gefühle, Konflikte, Sucht, Sexualität, Schule, Medien, Vertrauen, Verantwortung. Dazu gibt es Aktionskarten mit konkreten Anregungen für Freizeit und Familie und Informationskarten mit Erfahrungen anderer Eltern und Ratschlägen für besondere Situationen. Die Karten sollen Spaß machen, gemeinsame Aktivitäten fördern und Gespräche zwischen Eltern und Kindern verbessern helfen. Ein Projekt der Suchtprävention Bremen im Landesinstitut für Schule, unterstützt von der AOK Bremen/Bremerhaven. Bestellung für 5 Euro: Suchtprävention Bremen im Landesinstitut für Schule, Telefon 0421 361-16050, oder per E-Mail: seilers@lis.de
Tanzen ist besser als Sucht - Projekt für Jugendliche
"Kribbeln im Bauch" heißt ein einmaliges Präventionsprojekt für Jugendliche in Bremen. Unterstützt wird es von der AOK Bremen/Bremerhaven. Denn mit Hilfe von Tanz und Trainings lernen junge Menschen selbstbewusster zu werden, mit Problemen besser zurechtzukommen - und auf Gewalt, Alkohol, Zigaretten oder harte Drogen zu verzichten. "Das hat einen Riesenspaß gemacht", "Ich musste und konnte über meinen eigenen Schatten springen", sagen zum Beispiel Jugendliche, die mitmachen. Viele hörten auch ganz mit dem Rauchen auf. Bisher haben über 20 Klassen teilgenommen. Veranstalter ist Suchtprävention Bremen im Landesinstitut für Schule. Weitere Informationen unter www.suchtpraevention-bremen.de
Schnelle Hilfe in psychischen Krisen: "Gapsy" unterstützt
Für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen ist der Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik oft die einzige Hilfe. Aber für manche ist es nicht die Hilfe, die sie brauchen. Sie fühlen sich isoliert und eingesperrt. In Bremen gibt es ein europaweit einzigartiges Projekt: In Krisen können sich Patienten unter nervenärztlicher Betreuung in spezielle Rückzugsräume für die Nacht begeben. Vier Einzelzimmer und zwei Doppelzimmer bieten Platz, damit sich Betroffene in den Nachtstunden sicher fühlen. Nach dem Frühstück und der täglichen Arzt-Untersuchung verbringen sie den Tag in der eigenen Wohnung. Mit dieser Integrierten Versorgung bieten die Gesellschaft für ambulante psychiatrische Dienste (Gapsy) und die AOK Bremen/Bremerhaven ein besonderes Hilfekonzept an: Erkrankte werden seelisch, körperlich und sozial betreut. Beteiligt sind zehn Nervenärzte und eine Apotheke. Fragen beantworten wir gern unter Telefon 0421 1761-0. Weitere Infos: www.gapsy.de










