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Runter vom Sofa: 8 gute Gründe für mehr Bewegung und Sport

Veröffentlicht am:08.03.2022

4 Minuten Lesedauer

Aktualisiert am: 24.01.2023

Eigentlich wissen wir ganz genau, dass Bewegung uns guttut. Und trotzdem ist es manchmal gar nicht so leicht, sich aufzuraffen. Tun Sie es trotzdem! Hier lesen Sie acht gute Gründe, warum es sich lohnt, aktiv zu werden.

Eine Frau schnürt sich zum Joggen die Laufschuhe zu.

© iStock / Ridofranz

Inhalte im Überblick

    Warum Sport wichtig ist für uns

    Im Grunde ist jedem bewusst, dass regelmäßige Bewegung wichtig ist, sowohl für den Körper als auch für die Seele. Trotzdem kommt immer wieder etwas in die Quere – manchmal Termine, manchmal das Wetter, meistens die Bequemlichkeit. Deswegen ist es wichtig, sich regelmäßig bewusst zu machen, wie positiv sich Sport auf unseren Körper auswirkt und dass er sogar langfristig unsere Gesundheit beeinflussen kann. Folgende acht Gründe helfen dabei, sich endlich wieder aufzuraffen.

    • 1. Rundum fit

      Regelmäßige Bewegung stärkt Herz und Kreislauf: Schon 8 Minuten Training pro Tag reichen aus, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zu 20 Prozent zu verringern. Vor allem für das Herz ist Bewegung ein wahres Wundermittel. Sein Muskel wird besser durchblutet, die Wahrscheinlichkeit für Arterienverkalkungen sinkt und damit auch die Gefahr für einen späteren Herzinfarkt. Außerdem werden die Blutdruck-, Blutzucker- und Blutfettwerte reguliert. Doch nicht nur das: Auch Muskeln, Sehnen, Knochen, Gelenke und Bänder werden durch Sport gestärkt.

    • 2. Besser drauf

      Wer sich viel bewegt, fühlt sich besser, ausgeglichener und wird gelassener. Warum das so ist? Sobald wir uns körperlich anstrengen, schüttet unser Körper Botenstoffe aus, sogenannte Endorphine, die Glücksgefühle auslösen. Dadurch kann Sport sogar bei depressiven Verstimmungen das Wohlbefinden verbessern. Neben den genannten Endorphinen gehören außerdem die Botenstoffe Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Phenethylamin und Oxytocin zu den sogenannten Glückshormonen.

    • 3. Ganz entspannt

      Moderate Bewegung wirkt sich auf das Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung aus, wodurch Stress abgebaut werden kann. Die stärkere Durchblutung wirkt entspannend auf das vegetative Nervensystem, was wiederum eine bessere Regenerationsfähigkeit zur Folge hat. Zudem senkt vor allem Ausdauersport den Cortisolspiegel und den damit verbundenen Stresspegel. Neben Adrenalin ist Cortisol das bekannteste Stresshormon und hat, wenn es dauerhaft ausgeschüttet wird, unter anderem negative Auswirkungen auf die Konzentration und den Schlaf.

    • 4. Voll konzentriert

      Ein entspanntes Nervensystem wirkt sich nicht nur auf den Stressabbau positiv aus, sondern auch auf die Konzentration. Durch die körperliche Aktivität steigt die Durchblutung in verschiedenen Hirnarealen, wodurch die Gedächtnisleistung verbessert wird. Außerdem lohnt es sich, schon jetzt für später fit zu werden, denn regelmäßige Bewegung verbessert die kognitiven Funktionen bei älteren Menschen und bewirkt sogar ein vermindertes Altersdemenz-Risiko.

    Heraufschauender Hund ist eine moderate Übung, die für nachhaltige Entspannung sorgt. Sie wollen mehr trainieren? Auf dem AOK Gesundheitskanal auf YouTube finden Sie passende Workouts – oder Sie stellen sich Ihr Training ganz einfach selbst zusammen.
    • 5. Seltener verschnupft

      Sport kann das Immunsystem nachhaltig stärken. Dadurch bleibt der Körper vor Infektionskrankheiten besser geschützt. Das liegt vor allem daran, dass aktive Bewegung die Anzahl und Aktivität der sogenannten Killerzellen erhöht. Diese sind dafür zuständig, Viren und Tumorzellen zu bekämpfen. Körperliche Aktivität bewirkt außerdem eine erhöhte Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen und sorgt dafür, dass der Körper seine Temperatur besser regulieren kann.

    • 6. Besserer Schlaf

      Wer sich tagsüber viel bewegt und Sport treibt, bewirkt damit, dass der Körper ausgelastet und am Abend müde ist – wodurch sich auch die Schlafqualität bessert. Zudem sind Schlafstörungen oft eine Folge von Stress, welcher durch regelmäßige Bewegung, wie bereits erwähnt, ebenfalls abgebaut wird.

      Wissenschaftler haben herausgefunden, dass moderates Training vor dem Schlafengehen sogar positiven Einfluss auf die Tiefschlafphase haben kann. Aber Achtung: Intensiver Sport wirkt dagegen eher aufputschend, weshalb sowohl Körper als auch Geist danach Zeit zum Abschalten benötigen. Aus diesem Grund sollte man intensive Trainingseinheiten spätestens eine Stunde vor dem Zubettgehen beenden.

    • 7. Besser in Form

      Wenn wir unsere Muskeln bewegen, steigern wir den Energieumsatz unseres Körpers. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich unser Körperfettanteil somit durch viel Bewegung senken. Das hilft nicht nur bei Übergewicht oder Adipositas, sondern auch dann, wenn Sie lediglich ein paar überflüssige Kilos beseitigen möchten.

    • 8. Freier Kopf

      Sport hilft uns dabei, abzuschalten. Doch nicht nur das: Er kann uns sogar bei Kopfschmerzen helfen. So kann regelmäßiger Ausdauersport, wie Radfahren oder Laufen, die Häufigkeit von Migräne-Anfällen verringern. Trotzdem gilt: Während einer Migräne-Attacke sind Schlaf und das Vermeiden von Anstrengung nach wie vor am hilfreichsten.

    Bevor Sie loslegen

    Moderater Sport trägt in vielen Fällen zur Besserung von Krankheiten bei.

    Sportanfänger und Untrainierte über 35 sowie Personen mit chronischen Krankheiten sollten allerdings mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie mit ihrem Sportprogramm beginnen.

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