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7 Gründe, warum Schwimmen so gesund ist

Zwei Männer ziehen im Schwimmbad Bahnen
Lesezeit: 3 MinutenAktualisiert: 26.06.2020

Dass Schwimmen gesund ist, ist allseits bekannt. Aber warum genau ist das so? Wir verraten Ihnen, welche positiven Effekte Schwimmen auf den Körper hat.

Inhalte im Überblick

    Experten und Sportbegeisterte predigen es seit vielen Jahren, zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen es und die eigene Erfahrung zeigt es auch: Schwimmen ist gesund. Ja, vielleicht ist es sogar die gesündeste Sportart, die es gibt. Fehlte Ihnen bisher trotzdem die Motivation, ein Jahresabonnement für das örtliche Schwimmbad zu kaufen und regelmäßig Bahnen zu ziehen? Das ändert sich, wenn Sie die 7 wichtigsten Gründe dafür lesen, warum Schwimmen so gesund ist.

    1. Schwangerschaftsbeschwerden im Wasser vorbeugen

    Viele Schwangere empfinden die Bewegung im Wasser als angenehm. Durch den Auftrieb fühlt sich der Körper leicht an. Gelenke, die im Alltag das höhere Gewicht tragen müssen, werden entlastet. Auch typische Schwangerschaftsbeschwerden, wie Wassereinlagerungen und Krampfadern, lassen sich abmildern. Denn der Wasserdruck wirkt an den Beinen wie ein natürlicher Kompressionsstrumpf. Und ganz wichtig: Beim Schwimmen ist die Verletzungsgefahr sehr gering!

    2. Schwimmen stärkt das Herz

    Sportliches Schwimmen bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und trainiert dabei den Herzmuskel. Durch den Wasserdruck verengen sich die Blutgefäße an der Hautoberfläche. Die Folge: Das Blut wird zurück in den Brustraum gedrängt und das Herz muss kräftiger arbeiten. Langfristig passt sich das Herz an die Belastung an und wird leistungsfähiger.

    3. Durch Wassersport Rückenschmerzen und Gelenkprobleme lindern

    Leiden Sie öfter unter Gelenk- und Rückenschmerzen? Dann ist Schwimmen genau das Richtige für Sie! Denn im Wasser werden die Gelenke und Bandscheiben entlastet. Außerdem können Sie mit Rückenschwimmen Ihre Rumpf- und Rückenmuskulatur stärken. Zudem profitieren gerade Arthrose-Patienten vom Sport im Wasser. Für sie gilt nämlich die Empfehlung: Viel bewegen, aber wenig belasten. Genau das ist beim Schwimmen möglich. Wichtig ist, dass Betroffene auf ihr Körpergefühl achten. 

    4. Schwimmen als natürliche Hilfe bei Asthma

    Das Schwimmen macht die Atemmuskulatur belastbarer und unterstützt den Schleimtransport aus den Lungen – all das kommt Asthmatikern zugute. Anfänger sollten jedoch darauf achten, sich langsam an die Anstrengung zu gewöhnen und eine Aufwärmphase sowie regelmäßige Erholungsphasen einlegen. Außerdem wichtig: Asthmatiker sollten sich vor dem Sporttreiben mit ihrem Arzt beraten und gut medikamentös eingestellt sein.

    5. Der beste Sport bei Übergewicht? Schwimmen!

    Der Wasserauftrieb hat für Übergewichtige gleich mehrere Vorteile. Sie können im Schwimmbecken sanft trainieren, ohne sich zu überanstrengen, und verbessern mit der Zeit ihr Körpergefühl. Da bei stark Übergewichtigen zudem häufig Kreislauf, Knochen und Gelenke vorbelastet sind, ist Schwimmen ein idealer sanfter Einstieg ins regelmäßige Sporttreiben. Und besonders für untrainierte Personen ist auch die geringe Verletzungsgefahr ein Pluspunkt.

    Eine Frau taucht beim Schwimmen unter Wasser.
    Schwimmen ist gelenkschonend und stärkt das Herz.© iStock/SolisImages

    6. Schwimmen als Ganzkörpertraining

    Beim Schwimmen kräftigen Sie alle Muskelgruppen, vor allem, wenn Sie die Schwimmstile variieren: Brustschwimmen trainiert besonders die Brust-, Schulter-, Arm- und Beinmuskulatur. Beim Kraulen kommt die Kraft überwiegend aus den Armen, zusätzlich trainieren Sie Schultern und Rumpf. Beim Rückenschwimmen profitieren vor allem Rumpf- und Rückenmuskulatur. 

    7. Mit Schwimmen gesund abnehmen

    Auch in Sachen Kalorienverbrauch kann Schwimmen punkten – ein Grund mehr, das Fitnessstudio durch das Schwimmbad zu ersetzen: Ein 80 Kilogramm schwerer Mensch verbraucht beim langsamen Brustschwimmen etwa 344 Kilokalorien pro Stunde, beim schnellen Brustschwimmen sind es etwa 768. Mit schnellem Kraulen können Sie sogar bis zu 900 Kalorien zum Schmelzen bringen. Der Kalorienverbrauch ist im Wasser deswegen so hoch, weil der Körper Energie braucht, um den Temperaturunterschied zum Wasser auszugleichen. 

    Wer mit Schwimmen abnehmen möchte, muss dafür allerdings regelmäßig trainieren. Das European College of Sport Science (ECSS) und das American College of Sports Medicine (ASCM) empfehlen 250 Minuten moderates Training pro Woche, um Gewicht zu verlieren. Das sind rund vier Stunden Sport pro Woche. Damit jedoch das Schwimmen gesund bleibt und nicht etwa zu Verletzungen führt, sollten Sie sich zu Beginn nicht überlasten und Ihr Trainingspensum langsam steigern. 

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