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Mit Jolinchen und SCHAU HIN! gegen Cybermobbing

Jolinchen erschreckt sich vor dem Computer

© AOK

Lesezeit: 4 MinutenAktualisiert: 30.10.2020

Mobbing gibt es längst nicht mehr nur in der realen Welt, sondern auch online. Dann spricht man von Cybermobbing. Was du dagegen tun kannst, weiß SCHAU Hin!-Mediencoach Kristin Langer. Hier gibt sie dir ihre Tipps.

Inhalte im Überblick

    Wenn du sauer, wütend oder eifersüchtig auf jemanden bist

    Hast du negative Gefühle gegenüber einer anderen Person, sprich am besten direkt mit ihr oder mit deinen Freunden darüber.

    Kommentare in digitalen Kanälen sind kein guter Platz, um Dampf abzulassen, wenn du dich ärgerst oder enttäuscht bist.

    Fotos von Klassenkameraden und Freunden

    Vereinbare mit deinen Klassenkameraden und Freunden, wie ihr mit euren Fotos und denen anderer umgeht. Jeder darf selbst bestimmen, wer seine Fotos sehen und wer sie weitergeben darf.

    Bevor du Fotos von anderen weiterleitest, frag immer nach, ob die Abgebildeten einverstanden sind. 

    Das ist vielleicht unpraktisch, aber fair und rechtlich sicher. Denn jeder hat das Recht am eigenen Bild. 

    Bei Posts und Nachrichten ist Vorsicht geboten

    Was für dich und andere lustig ist, verletzt jemand anderen vielleicht. Überleg am besten immer, was eine Nachricht oder ein Post für denjenigen bedeutet, den es betrifft. 

    Das ist leicht, denn jeder schätzt Fairness. Niemand möchte lächerlich gemacht werden oder falsche Behauptungen über sich lesen. 

    Hol dir Hilfe, wenn dir etwas komisch vorkommt

    Wenn du nicht weißt, was andere hinter deinem Rücken tun oder wer Kontakt zu dir aufnimmt, erzähl es Personen, denen du vertraust. Freunde, Verwandte, Eltern oder Vertrauenslehrer können dir helfen. 

    Am Smartphone kannst du Kontakte blockieren und in Netzwerken Belästigungen melden.

    Hilfe im Netz gibt es außerdem bei:

    Mach dich für andere stark

    Mutig sein, wenn andere online gemobbt werden, kannst du, indem du dich für sie einsetzt. Rede darüber, was du nicht in Ordnung findest und zeig Mitgefühl. Sag „Nein“, wenn andere dich auffordern mitzumachen.

    Und wenn ein guter Freund oder eine Freundin beteiligt ist, versuch die Mobber zu stoppen. Allerdings, geh vorsichtig vor, um dich nicht selbst zu gefährden.

    Ignoriere Mobber so gut es geht

    Mach dich unerreichbar, indem du Attacken von Mobbern absichtlich ignorierst, sofern dir das möglich ist. 

    Bei manchen Aktionen ist es offensichtlich, dass es den Verursachern in erster Linie darum geht, Reaktionen zu provozieren. 

    Wenn du nicht reagierst, erreichen sie ihr Ziel nicht. Manchmal hilft auch, sich mehrere Tage aus einem Chat zurückzuziehen.

    Versuch immer fair zu bleiben

    Respektvolles und faires Miteinander gilt auch und besonders für die Kommunikation in digitalen Kanälen. 

    Weil du nicht sofort die Reaktion deines Gegenübers in seinem Gesicht ablesen kannst, ist es gut, immer rücksichtsvoll und nett miteinander zu chatten.

    Besprecht Streit und Stress lieber persönlich. Damit vermeidest du Missverständnisse und Ärger.

    SCHAU HIN! – der Medienratgeber für Familien

    Die Tipps stammen von SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. SCHAU HIN! ist ein Medienratgeber für Familien, bei dem sich deine Eltern über wichtige Fragen nicht nur zum Thema Cybermobbing informieren können.

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