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FreizügG/EU – Freizügigkeitsgesetz/EU

Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern (Freizügigkeitsgesetz/EU - FreizügG/EU)
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FreizügG/EU – Freizügigkeitsgesetz/EU



§ 3 FreizügG/EU, Familienangehörige

(1)1 Familienangehörige der in § 2 Absatz 2 Nummer 1 bis 5 genannten Unionsbürger haben das Recht nach § 2 Absatz 1, wenn sie den Unionsbürger begleiten oder ihm nachziehen. 2 Für Familienangehörige der in § 2 Absatz 2 Nummer 5 genannten Unionsbürger gilt dies nach Maßgabe des § 4.

Absatz 1 neugefasst durch G vom 19. 8. 2007 (BGBl. I S. 1970).

Absatz 2 gestrichen durch G vom 12. 11. 2020 (BGBl. I S. 2416), bisherige Absätze 3 bis 5 wurden Absätze 2 bis 4.

(2) Familienangehörige, die nicht Unionsbürger sind, behalten beim Tod des Unionsbürgers ein Aufenthaltsrecht, wenn sie die Voraussetzungen des § 2 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 oder Nummer 5 erfüllen und sich vor dem Tod des Unionsbürgers mindestens ein Jahr als seine Familienangehörigen im Bundesgebiet aufgehalten haben.

Absatz 2 neugefasst durch G vom 19. 8. 2007 (BGBl. I S. 1970). Satz 2 gestrichen durch G vom 12. 11. 2020 (BGBl. I S. 2416).

(3) Die Kinder eines freizügigkeitsberechtigten Unionsbürgers und der Elternteil, der die elterliche Sorge für die Kinder tatsächlich ausübt, behalten auch nach dem Tod oder Wegzug des Unionsbürgers, von dem sie ihr Aufenthaltsrecht ableiten, bis zum Abschluss einer Ausbildung ihr Aufenthaltsrecht, wenn sich die Kinder im Bundesgebiet aufhalten und eine Ausbildungseinrichtung besuchen.

Absatz 3 neugefasst durch G vom 19. 8. 2007 (BGBl. I S. 1970).

(4) Ehegatten oder Lebenspartner, die nicht Unionsbürger sind, behalten bei Scheidung oder Aufhebung der Ehe oder Aufhebung der Lebenspartnerschaft ein Aufenthaltsrecht, wenn sie die für Unionsbürger geltenden Voraussetzungen des § 2 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 oder Nummer 5 erfüllen und wenn

  • 1.die Ehe oder die Lebenspartnerschaft bis zur Einleitung des gerichtlichen Scheidungs- oder Aufhebungsverfahrens mindestens 3 Jahre bestanden hat, davon mindestens ein Jahr im Bundesgebiet,
  • Nummer 1 geändert durch G vom 21. 1. 2013 (BGBl. I S. 86).

  • 2.ihnen durch Vereinbarung der Ehegatten oder der Lebenspartner oder durch gerichtliche Entscheidung die elterliche Sorge für die Kinder des Unionsbürgers übertragen wurde,
  • Nummer 2 geändert durch G vom 21. 1. 2013 (BGBl. I S. 86).

  • 3.es zur Vermeidung einer besonderen Härte erforderlich ist, insbesondere weil dem Ehegatten oder dem Lebenspartner wegen der Beeinträchtigung seiner schutzwürdigen Belange ein Festhalten an der Ehe oder der Lebenspartnerschaft nicht zugemutet werden konnte, oder
  • Nummer 3 geändert durch G vom 21. 1. 2013 (BGBl. I S. 86).

  • 4.ihnen durch Vereinbarung der Ehegatten oder der Lebenspartner oder durch gerichtliche Entscheidung das Recht zum persönlichen Umgang mit dem minderjährigen Kind nur im Bundesgebiet eingeräumt wurde.
  • Nummer 4 geändert durch G vom 21. 1. 2013 (BGBl. I S. 86).

Absatz 4 neugefasst durch G vom 19. 8. 2007 (BGBl. I S. 1970), geändert durch G vom 21. 1. 2013 (BGBl. I S. 86). Satz 2 gestrichen durch G vom 12. 11. 2020 (BGBl. I S. 2416).


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