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Corona im Alltag: Ratgeber für Eltern

Auch Kinder haben viele Fragen zur Corona-Krise und den Auswirkungen: Warum ist meine Kita geschlossen? Und wie kann ich mich selbst vor dem Virus schützen? Die AOK unterstützt Sie mit diesem Elternratgeber im Umgang mit Ihren Kindern.

Hygiene für Kinder einfach erklärt

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzudämmen, ist gründliches Händewaschen wichtig. Die wichtigsten Hygienemaßnahmen können Sie hier nachlesen.

Damit auch ihr Kind leicht nachvollziehen kann, wie viele Keime sich eigentlich an unseren Händen befinden und warum eine gute Händehygiene so wichtig ist, empfiehlt die AOK das „Glitzerspiel“. Denn es hilft Kindern anschaulich zu verstehen, wie sich Viren und Bakterien ausbreiten können.

Sie benötigen hierfür Glitzer, das symbolisch für die Keime stehen soll. Wenn Sie das Glitzer auf die Kinderhände streuen, sieht Ihr Kind die unzähligen kleinen Glitzerstückchen – ähnlich viele Keime befinden sich auf unseren Händen und auf Gegenständen. Die Aufgabe für Ihr Kind besteht nun darin, das Glitzer abzuwaschen, damit es nicht auf Oberflächen kommt und andere damit in Berührung kommen. So kann Ihr Kind erkennen, dass gründliches Händewaschen Keime – in diesem Fall das Glitzer – weitestgehend entfernen kann.

Die perfekte Händewaschzeit: Damit sich Ihr Kind gut merken kann, wie es seine Hände gründlich wäscht, empfehlen wir eine spielerische Herangehensweise. So lernt Ihr Kind, langsam ein Gefühl für die Dauer des Händewaschens zu entwickeln:

  • Stellen Sie eine Sanduhr, die 20 Sekunden durchrieselt, als Hilfestellung neben das Waschbecken.
  • Wenn Ihr Kind zweimal das Lied „Alle meine Entchen“ singt, vergehen die 20 Sekunden wie im Flug, die für eine gründliche Reinigung der Hände erforderlich sind.

Corona-Krise: Wie Sie Ihrem Kind zur Seite stehen können

Kinder und Jugendliche bekommen etwa durch Kita- und Schulschließungen, Krankheitsfälle im Freundeskreis oder Berichterstattungen in den Medien viel über die Coronavirus-Pandemie mit. Das kann sie verunsichern und bei einigen auch Ängste auslösen. Deshalb ist es wichtig, Ängste der Heranwachsenden ernst zu nehmen, eigene Sorgen nicht direkt auf sie zu übertragen und sachlich durch altersgerechte Informationsquellen aufzuklären.

Mädchen und Jungen wollen ernst genommen werden – auch hinsichtlich ihrer Gefühle. Wenn Eltern dies wahrnehmen, Interesse zeigen und offen für Fragen des Kindes sind, kann das für viele schon trostspendend sein. Mütter und Väter dürfen dabei auch ihre eigenen Überlegungen äußern, mit Mutmaßungen oder Panik sollten Sie sich jedoch möglichst zurückhalten, um die Ängste nicht noch weiter zu schüren. Wichtig bei einem Gespräch ist es, Ruhe und Geborgenheit zum Ausdruck zu bringen.

Vielen der Kleinsten in unserer Gesellschaft fällt es vielleicht schwer zu verstehen, warum ihre Kita geschlossen hat, sie derzeit nicht zu den Großeltern dürfen und ihr Alltag sich grundsätzlich verändert hat. Sie können Ängste bekommen – beispielsweise, dass sie oder ihre Familie sich mit dem neuartigen Coronavirus anstecken oder ihre Eltern verlieren könnten. Deshalb ist es wichtig, das Gespräch zu suchen, um die Sorgen und Ängste gut aufzufangen. Und zu erklären, dass nicht jeder, der sich mit dem Coronavirus ansteckt, daran auch schwer erkrankt. Zudem ist wichtig für Kinder zu wissen, dass die meisten Infizierten die Krankheit überleben. Beim Malen eines Bildes haben Kinder zum Beispiel die Möglichkeit, ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken und besser zu verarbeiten. Schulkindern können zudem kindgerechte Informationen weiterhelfen. Einen Überblick finden Sie im nächsten Abschnitt „Informationen über die Corona-Krise: Medien für Kinder und Jugendliche“.

Teenager können es ungerecht finden, wenn sie in ihrem Alltag eingeschränkt werden, keine Freunde treffen oder Veranstaltungen nicht besuchen dürfen. Auch setzen sie sich oftmals schon mit politischen Auswirkungen auseinander – deshalb ist es gut, wenn Eltern hier das Gespräch suchen. Gemeinsam können Sie über die aktuelle Berichterstattung sprechen, Quellen überprüfen und darüber diskutieren.

Quelle: Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“  des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF

Informationen über die Corona-Krise: Medien für Kinder und Jugendliche

Folgende Seiten informieren Kinder und Jugendliche altersgerecht über die Corona-Krise:

  • TV: Der KiKA veröffentlicht jetzt zweimal am Tag Nachrichten in der Sendung „logo!“, jeweils um 11 Uhr und um 19:50 Uhr.
  • Radio: Auf der Website des Kinderradios „Kiraka“ sind viele Informationen rund um den Coronavirus zu finden. 
  • Auf klick-tipps.net gibt es eine Themenseite zum Coronavirus.
  • Die kindgerechten Nachrichtenseiten „Hanisauland“ oder das „Bärenblatt“ haben Informationen für Kinder zum Thema Coronavirus aufbereitet.

Quelle: Initiative "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht." des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF

Corona im Alltag: Online-Angebote für Kinder und Jugendliche

Derzeit haben alle Einrichtungen geschlossen – auch Kitas, Schulen, Sportvereine, Musikschulen oder sonstige Institutionen für Kinder und Jugendliche. Was also tun, wenn die Heranwachsenden zuhause sind und sich auch nicht mehr mit Freunden treffen dürfen? Für Eltern – und für ihre Kinder – steht eine herausfordernde Zeit an, auch gerade wenn Home-Office und Kinderbetreuung miteinander vereinbart werden müssen.

Viele Kinder und Jugendliche müssen sich aufgrund der von der Corona-Krise bedingten schulfreien Zeit jetzt selbst beschäftigen, zuhause in ihrem Zimmer. Da liegen die digitalen Medien auf der Hand – doch welche Angebote sind sinnvoll und wieviel Zeit vorm Bildschirm ist gesund?

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat viele Bildungsangebote gebündelt und stellt sie kostenlos zur Verfügung. Hier ein Überblick:

  • ZDF: Hier gibt es ein „virtuelles Klassenzimmer“ mit Inhalten für die Vorschule bis hin zur Oberstufe.  
  • BR: Von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr strahlt der der Bayerische Rundfunk auf dem Bildungskanal „ARD-alpha“ Lernformate aus.
  • SWR: Werktags ab 10.45 Uhr werden die Wissenssendungen „Planet Schule“ und „Planet Wissen“ ausgestrahlt.
  • WDR: Im Themenbereich „Schule digital“ steht Unterrichtsmaterial zur freien Verfügung.
  • KiKA: Der Kindersender hat verschiedene Wissensformate und Tipps gegen Langeweile auf einer eigenen Themenseite „gemeinsam zuhause“ gebündelt.
  • NDR-Kinderradio „Mikado“ Auf der Seite des Kinderradios gibt es unter anderem kindgerechte Nachrichten und Wissenssendungen.

Gerade jetzt haben Heranwachsende Zeit, Neues zu lernen und auszuprobieren. Hier ein Überblick über Apps, die spielerisch Themen vermitteln:

Klare Regeln sind wichtig – bei der Nutzung von Smartphone, Tablet, Computer oder auch Fernsehen. Denn gerade die Bildschirmzeiten sind oft ein Streitpunkt in Familien. Hier ein Überblick, wie viel Zeit in welchem Alter gut und gesund ist:

  • Kinder bis fünf Jahre: bis zu einer halben Stunde Bildschirmzeit pro Tag
  • Kinder von sechs bis neun Jahre: bis zu einer Stunde Bildschirmzeit pro Tag
  • Kinder ab zehn Jahren: eine Stunde Bildschirmzeit pro Lebensjahr in der Woche – die Austeilung kann das Kind selbst entscheiden

Weiterführende Informationen finden Sie bei der Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“

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