Jolinchen
Jo-ho, so geht Sonnenschutz!
Veröffentlicht am:30.10.2020
aktualisiert am 28.05.2026
4 Minuten Lesedauer
Wusstest du, dass man von den Piraten in Sachen Sonnenschutz richtig viel lernen kann? Ich habe mich ins Piraten-Kostüm geworfen und verrate dir, was. Du wirst staunen!

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Leinen los und Segel setzen
Piraten und Piratinnen waren ja immer auf den Weltmeeren unterwegs. Da scheint oft die Sonne. Und sie brennt auf dem Wasser richtig dolle. Sonnencreme gab es damals noch nicht. Sonnenbrand aber schon. Der tut nicht nur weh, sondern der kann die Haut schädigen und zu Hautkrebs führen. Eine böse Krankheit, die wollte auch kein Pirat.
Was haben die Seeräuber also gemacht? Na logisch, möglichst schnell die Segel gesetzt und sich in ihrem Schatten aufgehalten. Und wenn das nicht möglich war, trugen sie einen Hut mit breiter Krempe oder ein Kopftuch mit Nackenschutz. In Schwarz. Weil dunkler Stoff viel besser als heller Stoff vor der Sonne schützt. Da gehen nämlich die gefährlichen UV-Strahlen weniger durch. Hast du das gewusst? Die Kopfbedeckung ging auch immer schön über die Ohren. Denn die Spitzen sind besonders Sonnenbrand gefährdet. Und ein Hemd mit langen Ärmeln und eine lange Hose trugen die Seeleute meistens auch. Klar, ganz weit und luftig.
Aber halt! Eine Sache hatten die Piraten nicht, die uns heute super hilft: Sonnencreme! Creme dich immer ganz dick ein, überall dort, wo deine Kleidung nicht schützt. Und aufgepasst: Bist du im Wasser gewesen oder hast doll getobt und geschwitzt? Dann heißt es: Nachcremen! Nimm am besten eine Sonnencreme mit viel Schutz (LSF 50), das ist wie eine starke Rüstung für deine Haut. Ein echter Pirat schützt nicht nur sich, sondern auch das Meer, deswegen: die Sonnencreme am besten erst zuhause abduschen, damit die Schätze im Piratenmeer nicht kaputtgehen. Und ganz wichtig: Auch mit der besten Sonnencreme kann man nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne bleiben. Such dir immer wieder ein schattiges Plätzchen, genau wie die alten Piraten!
Piratenauge, sei wachsam
Manche Piraten schützten auch ihre Augen vor dem Sonnenlicht – und zwar mit einer schwarzen Augenklappe. Die trugen sie abwechselnd mal auf dem rechten Auge, mal auf dem linken. Ein Piratenauge musste ja immer wachsam bleiben…
Hihi, das glaubst du nicht? Richtig, das ist natürlich Seemannsgarn. Warum die Seeleute Augenklappen getragen haben, weiß heute niemand mit Sicherheit. Aber dich soll die Augenklappe daran erinnern: Trage gerade am Wasser oder in den Bergen eine Sonnenbrille. Denn das Sonnenlicht enthält UV-Strahlen, die nicht gut für die Augen sind. Daher auch nie direkt in die Sonne gucken!
Und Achtung: Nur weil die Gläser einer Sonnenbrille schön dunkel sind, heißt das nicht automatisch, dass deine Augen gut vor den gefährlichen UV-Strahlen geschützt sind! Der UV-Schutz hat nämlich nichts mit der Farbe oder Dunkelheit der Gläser zu tun. Achte darauf, dass deine Brille die Kennzeichnung UV400 hat. Das ist wie ein geheimes Piratenzeichen für „Super-UV-Schutz“.
Land mit Schatten in Sicht
Na, was hatte der Piratenkapitän meistens in der Hand? Richtig, ein Fernrohr. Damit suchte er das Meer nach Schiffen ab, die sich zu überfallen lohnten. Und nach einsamen Inseln mit schönen Palmen, in deren Schatten man die Schätze vergraben und danach ein Nickerchen machen konnte.
Und genau das ist eine super Idee! Denn die echten Piraten wussten: Immer nach Schatten Ausschau halten, gerade um die Mittagszeit. Da ist die Sonne nämlich besonders gefährlich und brennt am stärksten. Am besten machst du es wie die Piraten: Lege dich in der Mittagszeit unter eine Palme oder bleibe einfach in deiner Kajüte. So kannst du dich vor der prallen Sonne verstecken. In der Sommerzeit gingen die cleveren Piraten nur morgens und nachmittags oder abends auf Beutezug, wenn die Sonne nicht mehr ganz so stark war.
Das hast du bestimmt auch schon gesehen: Manche Piraten hatten einen Papageien auf der Schulter sitzen. Die waren oft so eine Art Erinnerungseinrichtung. Denn manche Papageien können ein bisschen plapperen und wiederholten immer wieder die gleichen Worte. Zum Beispiel: Raus aus der Sonne! Raus aus der Sonne! Oder: Kein Hut, du Dummkopf! Kein Hut, du Dummkopf!

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Jo-ho und 'ne Buddel voll Rum
Haben die Piraten fette Beute gemacht, dann wurde gefeiert. Und dann gab’s Rum, also Alkohol. Nicht gut – und als Durstlöscher bei Hitze völlig ungeeignet. Also wurden immer, wenn das Schiff irgendwo an Land ging, die Wasservorräte aufgefüllt. Alle Fässer, bis unter den Deckel. Wasser ist der beste Durstlöscher! Denk daran, wenn es heiß ist: Packe Wasser ein und trinke regelmäßig.
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Jolinchen als Sonnenschutz-Pirat zum Ausdrucken

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