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Jo-ho, so geht Sonnenschutz!

Jolinchen als Sonnenschutz-Pirat

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Lesezeit: 3 Minuten30.10.2020Aktualisiert: 16.06.2022

Wusstest du, dass man von den Piraten in Sachen Sonnenschutz richtig viel lernen kann? Ich habe mich ins Piraten-Kostüm geworfen und verrate dir, was. Du wirst staunen!

Inhalte im Überblick

    Leinen los und Segel setzen

    Piraten und Piratinnen waren ja immer auf den Weltmeeren unterwegs. Da scheint oft die Sonne. Und sie brennt auf dem Wasser richtig dolle. Sonnencreme gab es damals noch nicht. Sonnenbrand aber schon. Der tut nicht nur weh, sondern der kann die Haut schädigen und zu Hautkrebs führen. Eine böse Krankheit, die wollte auch kein Pirat.

    Was haben die Seeräuber also gemacht? Na logisch, möglichst schnell die Segel gesetzt und sich in ihrem Schatten aufgehalten. Und wenn das nicht möglich war, trugen sie einen Hut mit breiter Krempe oder ein Kopftuch mit Nackenschutz. In Schwarz. Weil dunkler Stoff viel besser als heller Stoff vor der Sonne schützt. Da gehen nämlich die gefährlichen UV-Strahlen weniger durch. Hast du das gewusst? Die Kopfbedeckung ging auch immer schön über die Ohren. Denn die Spitzen sind besonders Sonnenbrand gefährdet. Und ein Hemd mit langen Ärmeln und eine lange Hose trugen die Seeleute meistens auch. Klar, ganz weit und luftig.

    Piratenauge, sei wachsam

    Manche Piraten schützten auch ihre Augen vor dem Sonnenlicht – und zwar mit einer schwarzen Augenklappe. Die trugen sie abwechselnd mal auf dem rechten Auge, mal auf dem linken. Ein Piratenauge musste ja immer wachsam bleiben…

    Hihi, das glaubst du nicht? Richtig, das ist natürlich Seemannsgarn. Warum die Seeleute Augenklappen getragen haben, weiß heute niemand mit Sicherheit. Aber dich soll die Augenklappe daran erinnern: Trage gerade am Wasser oder in den Bergen eine Sonnenbrille mit möglichst dunklen Gläsern. Denn das Sonnenlicht enthält UV-Strahlen, die nicht gut für die Augen sind. Daher auch nie direkt in die Sonne gucken!

    Land mit Schatten in Sicht

    Na, was hatte der Piratenkapitän meistens in der Hand? Richtig, ein Fernrohr. Damit suchte er das Meer nach Schiffen ab, die sich zu überfallen lohnten. Und nach einsamen Inseln mit schönen Palmen, in deren Schatten man die Schätze vergraben und danach ein Nickerchen machen konnte. Nicht vergessen: Immer nach Schatten Ausschau halten, gerade um die Mittagszeit. Da ist die Sonne besonders gefährlich.

    Das hast du bestimmt auch schon gesehen: Manche Piraten hatten einen Papageien auf der Schulter sitzen. Die waren oft so eine Art Erinnerungseinrichtung. Denn manche Papageien können ein bisschen plapperen und wiederholten immer wieder die gleichen Worte. Zum Beispiel: Raus aus der Sonne! Raus aus der Sonne! Oder: Kein Hut, du Dummkopf! Kein Hut, du Dummkopf!

    Jolinchen als Sonnenschutz-Pirat mit Papagei und einem Fass voll Wasser.
    Schütz dich in der Sonne – mach‘s wie Jolinchen als Sonnenschutz-Pirat.

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    Jo-ho und 'ne Buddel voll Rum

    Haben die Piraten fette Beute gemacht, dann wurde gefeiert. Und dann gab’s Rum, also Alkohol. Nicht gut – und als Durstlöscher bei Hitze völlig ungeeignet. Also wurden immer, wenn das Schiff irgendwo an Land ging, die Wasservorräte aufgefüllt. Alle Fässer, bis unter den Deckel. Wasser ist der beste Durstlöscher! Denk daran, wenn es heiß ist: Packe Wasser ein und trinke regelmäßig.

    Jolinchens Sonnenquiz

    Bist du gut in Sachen Sonnenschutz? Mach mein lustiges Sonnenquiz. 10 Fragen für schlaue Kids.

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    Muster und Einzelteile Jolinchens Piratenhut
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