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Plastik vermeiden mit Jolinchen

Jolinchen gegen Plastik

© AOK

Lesezeit: 3 MinutenAktualisiert: 30.10.2020

Jolinchen hat sich darüber informiert, wie man Plastik vermeiden kann. Dabei sind viele Tipps herausgekommen, die euch und eurer Familie dabei helfen, plastikfrei zu leben.

Inhalte im Überblick

    Warum sollte ich Plastik vermeiden?

    Du hast bestimmt schon öfter davon gehört, dass man Plastik vermeiden sollte. Das kommt nicht von ungefähr. Denn Plastik ist schlecht für die Natur und die Tierwelt. Im Gegensatz zu Papier verschwindet Kunststoff nicht einfach mit der Zeit von alleine. Weder Regen, Hitze noch Eiseskälte kann ihm etwas anhaben. Das heißt: Gelangt Plastikmüll in die Umwelt, wird er noch in hundert Jahren da sein. Das hat besonders für Meeresbewohner aber auch für uns Menschen Konsequenzen.

    Jedes Jahr gelangen 32 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Umwelt– davon acht Millionen Tonnen direkt ins Meer. Der größte Müllstrudel im Ozean ist schon so groß wie Mitteleuropa – und es wird jedes Jahr schlimmer. Wenn Meerestiere Plastik verschlucken, können sie daran ersticken oder verhungern. Die kleinsten Plastikteilchen, das Mikroplastik, werden zum Teil auch von Fischen gefressen. So landet Mikroplastik vielleicht auch auf deinem Teller – und in deinem Magen. 

    Du und deine Familie könnt aber dazu beitragen, die Umwelt zu schonen. Das einzige, was ihr dafür tun müsst, ist es Plastik zu vermeiden.

    Wo steckt Plastik überall drin?

    Für ein Leben ohne Plastik musst man erst einmal wissen, wo es überhaupt drinsteckt. Das ist gar nicht mal so einfach. Denn Plastik befindet sich in mehr Dingen, als wir glauben. Meist kommen uns nur Plastiktüten und Plastikflaschen in den Sinn. Es gibt aber noch viel mehr Dinge, die aus Kunststoff bestehen. 

    Eine dünne Plastikschicht sorgt dafür, dass die Minen deiner Buntstifte bruchfest sind, Kaugummis werden erst durch Kunststoff gummiartig und selbst Shampoos, Duschgels und Zahnpasta kommen selten ohne Plastik aus. In diesen Produkten steckt Mikroplastik, das kleiner als fünf Millimeter ist. Beim Duschen und Waschen gelangt er durch das Abwasser in Flüsse und Meere. 

    Jolinchen hat für dich eine übersichtliche Liste mit Dingen zusammengestellt, in denen Plastik vorkommt: 

    Vorsicht: Hier steckt Plastik drin!
    Kleidung – achte auf diese Stoffbezeichnungen: Polyester, Polyamid und Polyacryl
    Spielzeug
    Kaugummis
    Bunt- und Bleistifte
    Kosmetik- und Pflegeprodukte (Shampoo, Duschgel, Cremes, Schminke, Haargel)
    Brotdosen und Frischhaltefolien
    Saftverpackungen und Tetra-Pak

    Wie du Plastik vermeidest – 7 Tipps von Jolinchen

    Wenn du weißt, welche Dinge du für ein plastikfreies Leben vermeiden solltest, kannst du dazu übergehen, dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. 

    Um Plastik zu vermeiden, empfiehlt Jolinchen...

    1. …unverpacktes Obst und Gemüse zu kaufen und es in wiederverwendbaren Gemüsenetzen und Körben nach Hause zu transportieren.
    2. …zum Einkaufen immer Stofftaschen mitzunehmen.
    3. ...anstatt Shampoo und Duschgel einfach natürliche Seife zu benutzen – das ist auch besser für die Haut.
    4. ...Lebensmittelreste in Bienenwachstücher einzupacken anstatt in Plastik- oder Alufolie. Die Tücher kann man immer wieder benutzen.
    5. ...Spielzeug gebraucht zu kaufen oder es im Freundeskreis zu tauschen. So wird gar nicht erst so viel Spielzeug aus Plastik hergestellt.
    6. ...Selber zu kochen anstatt Fertiggerichte mit Plastikverpackungen zu kaufen. Das schmeckt auch viel besser!
    7. ...das Pausenbrot Brotdosen in zu packen.  

    Ein Leben ohne Plastik tut nicht nur der Umwelt gut – es kann auch richtig Spaß machen: Weiße Jutebeutel, die Plastiktüten ersetzen, kannst du nach Herzenslust bemalen und verzieren. Du und deine Familie könnt eure Lieblingsgemüse- und Obstsorten im Garten anbauen. Und Seife als Ersatz für Duschgel und Shampoo lässt sich sehr leicht herstellen. 

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