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Mit Ängsten Umgehen Lernen, Nach Seitensprung

Hallo, ich bins seit 12 Jahren (wir kennen uns schon über 17 Jahre) mit meiner Frau verheiratet, haben drei tolle Kinder, alle im Schulalter. Wie ich nun vor ca. 1 Woche herausfinden musste, hatte sich mich mehrmals betrogen (Sexdates im Hotel). Sie sagt da waren keine Gefühle für die Männer vorhanden. Nach intensieven Gesprächen und einer (hört sich vielleicht blöd an) Selbstfindung glaube ich es ihr. Sie liebt mich und will auch eine Zukunft mit mir. Ich übrigens auch, das ist mir absolut klar geworden. Sie hat aber immer noch keinerlei Schuldgefühle gegenüber mir, ist das normal? Ist sie sexsüchtig? Wie kann ich lernen mit der Angst die mich momentan sehr extrem belastet umgehen. Ich woll ihr helfen, jedoch will sie sich ihrer Gefühle nicht stellen, nicht nachdenken. Ich bin mir auch bewusst, dass ich sie in diese Lage auch durchaus getrieben haben kann. Meine teilweise depressiven Gefühle in den letzten Monaten haben das mit Sicherheit auch begünstigt. Ich denke, ich schaffe das ohne Hilfe nicht, ich denke aber auch meine Frau braucht Hilfe. Ach ja, wir hatten immer einen super, abwechslungsreichen sehr intensieven Sex, aber jedoch anscheinend nicht den Kick, den meine Frau sucht und braucht.  

 

Hallo drachenliebe,

 

auch für Sie ein herzliches Willkommen hier im Forum!

 

Gerne möchten wir versuchen, näher auf Sie einzugehen.

Ihrer Beschreibung nach führen Sie und Ihre Frau im Grunde eine sehr tragfähige Beziehung: Sie beide lieben einander, Sie haben ein gemeinsames Familienleben und Sie beide möchten auch in Zukunft als Paar zusammen sein. Und dann gab es mehrere sexuelle Kontakte Ihrer Frau zu anderen Männern, die Sie verständlicher Weise sehr verunsichern. Wir denken schon, dass es für Sie beide wichtig wäre, die Hintergründe dieser ausserhäusigen Beziehungen näher zu beleuchten und was Ihre Frau dort gesucht und vielleicht auch gefunden hat. Das hat in der Regel nichts mit „Sexsucht“ o.ä. zu tun, sondern zumeist geht es, so unsere Erfahrung, um das Gefühl, sich als attraktiv und begehrenswert zu erleben und Aufmerksamkeit und Begeisterung beim Gegenüber zu erleben. Also ganz normale Grundbedürfnisse, die vielleicht in der Ehe länger zu kurz gekommen sind.

 

Versuchen Sie daher, beide darüber miteinander ins Gespräch zu kommen, was Sie sich in der Ehe voneinander wünschen und was vielleicht im Laufe der Jahre zu sehr in den Hintergrund gerückt ist. Vermeiden Sie Vorwürfe, denn das führt nur zu Abwehr und Schuldgefühlen – und Schuldgefühle sind zumeist nicht zieldienlich, um besser miteinander in Beziehung zu kommen.

Wenn Sie versuchen, Ihrer Frau wirklich mit Interesse zu begegnen und erfahren wollen, was Sie sucht bzw. vermisst, dann denken wir schon, dass Sie sich auch auf ein solches Gespräch einlassen wird.

 

Also, melden Sie sich gerne wieder hier im Forum!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam,

danke erstmal für die schnelle Antwort. Wir haben bereits sehr intensieve Gespräche geführt und ich denke auch dass ich dazu eine große Schuld beigetragen habe, ich habe ihr nicht die Zuneigung zeigen können, da mich selber sehr große Ängste beschäftigt haben (Eifersucht, Selbstzweifel, Unsicherheit). Meine Frau jedoch hat bis heute keinerlei Schuldgefühle, was ich jetzt auch irgendwie verstehen kann. Sie will sich aber ihrer Gefühle nicht öffnen und das Warum nicht ergründen, was ich auch wiederum irgendwie verstehen kann. Wie kann ich aber damit lernen das Vertrauen in meine Frau wieder zu erlangen. Kann mir hier ein Therapeut helfen? Oder ist es vielleicht besser gemeinsam eine Therapie anzustreben.

Liebe Grüße

drachenliebe

Hallo Drachenliebe,

 

welche Vorstellung hat denn Ihre Frau in den bisherigen Gesprächen geäußert, wie Sie beide weiter mit der Situation umgehen sollen? Wie stellt sie sich den Prozess vor, wieder Vertrauen aufzubauen? Auch ihr wird ja klar sein, dass Sie beide nun nicht einfach zur „Tagesordnung“ zurückkehren können, denn da ist ja etwas zwischen Ihnen beiden geschehen, das verunsichert, kränkt und viele Fragen aufwirft. Nun nichts zu tun ist jedenfalls keine (konstruktive) Lösung.

 

Zu Ihrer konkreten Frage: Der Aufbau von Vertrauen kann nicht von einer Person alleine geleistet werden. Dazu braucht es beide Partner und das Gespräch miteinander. Ein Therapeut kann Ihnen beiden helfen, einen passenden, geschützten Rahmen für ein solches Gespräch zu bieten, damit beide sich ihre Gefühle, ihre Wünsche, Bedürfnisse und vor allem auch gegenseitigen Erwartungen mitteilen können. Und das ist die Grundlage, sich wieder näher zu kommen, einander besser zu verstehen, aufeinander einzugehen und damit Vertrauen aufzubauen.

 

Wäre so ein Weg für Sie vorstellbar?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam,

dazu gibt es von meiner Frau eigentlich keine genauen Vorstellungen, sie hatte ja kein schlechtes Gewissen und hat es eigentlich immer noch nicht. Sie könnte es ja auch schwer aufgeben, hat sie zumindest gesagt. Sie weiß nicht, warum sie es getan hat. Ich habe jetzt für morgen einen Termin bei einer psychiatrischen Klink vereinbart, da ich gemerkt habe, es ist für mich sehr dringend. Sie würde auch einer gemeinsamen Therapie zustimmen, jedoch wie ich erfahren habe, ist das mit den Terminen nicht so schnell möglich (lange Wartezeiten)

LG drachenliebe

Hallo Drachenliebe,

 

Sie sprechen in Ihren Beiträgen mehrfach an, dass Ihre Frau kein „schlechtes Gewissen“ habe. Wünschen Sie sich das denn oder welche Erwartung verbinden Sie damit, wenn sie ein schlechtes Gewissen hätte? Und verstehen wir Sie richtig, dass Ihre Frau auch weiterhin geneigt ist, außerhäusige sexuelle Kontakte zu suchen?

 

Termine für eine Paartherapie können übrigens durchaus auch kurzfristig möglich sein, da es sich dabei in der Regel um eine private Leistung handelt. Daher möchten wir Sie auf jeden Fall ermutigen, Kontakt zu Paartherapeuten in Ihrer Nähe aufzusuchen und schon mal ein gemeinsames Erstgespräch zu vereinbaren, in dem Sie miteinander die Ziele und Rahmenbedingungen besprechen können.

 

Alles Gute für Sie!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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