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Kinderwunsch

Hallo, 

Ich hoffe, dass Sie mir etwas mehr Überblick verschaffen können.

Mein Mann und ich wünschen uns seit genau 1 Jahr ein Kind. Mein Mann ist 38 und ich bin 34. Bisher wurde ein Spermiogramm gemacht. Das Ergebnis ist gut und bendenklos.Letztes Jahr im November hat mein Hausarzt mein Blut durchgecheckt. Auch das ist in Ordnung sowie die Werte der Schilddrüse sind alle gut. Mein Frauenarzt hat bisher keine weiteren Untersuchungen an mir unternommen bzw vorgenommen. Jetzt hat er mir vorgeschlagen eine Bauchspiegelung durchführen zu lassen. Da soll geschaut werden ob die Eileiter durchlässig sind etc. Er selbst wird dies in einem Krankenhaus durchführen. Ich als Laie frage mich natürlich, wieso bisher keine weiteren Untersuchungen gemacht wurden? Damit meine ich z.B. Zyklus - Beobachtung, regelmäßiger Eisprung, Vagina Ultraschall oder evtl Sperma- Verträglichkeit etc.

Ich habe mir nun selbst eine Überweisung ins kinderwunschzentrum geben lassen. Der Termin ist allerdings erst im Oktober. Die Spiegelung ist jedoch vorher angesetzt. Ich stehe jetzt zwischen 2 Stühlen und bin mir nicht sicher was ich tun soll? Wir haben es bisher jeden Monat seit August 2017 probiert. Und natürlich ist uns bewusst das es länger dauern kann. Aber ich fühle mich auch von meinem Frauenarzt sehr im Stich gelassen  

Habe ich doch das Gefühl, dass der Arzt dich diese "OP" Geld bekommt und sich somit nicht die Mühe macht andere Untersuchungen machen zu lassen?Deshalb würde ich gern Ihren Rat gerne hören.

Wie ist da der grundsätzliche Vorgang wenn man einen Kinderwunsch hat?  Sollte ich den Termin absagen und erstmal mit dem kinderwunschzentrum sprechen?

Das ganze googlen verwirrt mich weil jeder etwas anders sagt oder schreibt. Auch habe ich beim AOK Med Telefon angerufen und mit einem sehr netten Gynäkologen gesprochen. Dieser hat mir geraten noch 6 Monate zu warten und mit meinem Gyn zu sprechen. Aber ich habe das Gefühl das mein Frauenarzt da nach Schema F denkt. 

 

Vielen Dank im voraus. 

 

 

Hallo Dezembergirl,

herzlich willkommen hier im Forum!

Sie haben sich ja schon umfassend zu den Möglichkeiten der Fruchtbarkeits-Untersuchungen der Frau informiert. Und natürlich ist es wichtig und richtig, auch den jeweiligen Nutzen und die Risiken abzuwägen.

Bevor eine Bauchspiegelung durchgeführt wird, sollten aus unserer Sicht erst einmal einige Schritte vorgeschaltet werden.

Da wäre zu allererst ein ausführliches Anamnesegespräch. Das beinhaltet Fragen zu möglichen Vorerkrankungen aber auch zum Sexualverhalten, sprich wann und wie oft erfolgt der Geschlechtsverkehr und wie wird der Zyklusverlauf dabei berücksichtigt.

Es sollte eine ausführliche körperliche Untersuchung erfolgen, bei der z.B. der Urin analysiert wird, um Infektionen auszuschließen, die möglicherweise die Fruchtbarkeit einschränken, wie etwas die Infektion mit Chlamydien, die recht verbreitet sind.

Dann sollte eine umfangreiche Untersuchung von Gebärmutter, Eierstöcken und Eileiter mittels Ultraschall durchgeführt werden. Auch die von Ihnen angesprochene Zyklusbeobachtung mittels Messung der Basaltmeperatur ist nötig, um einen guten Überblick über die fruchtbaren Tage zu erhalten.

Wenn diese Schritte durchgeführt wurden und sich daraus keine Hinweise ergeben, ist eine weitere Diagnostik in Betracht zu ziehen. Frage an Sie: welche der genannten Untersuchungen wurden evt. bereits vorgenommen? Und haben Sie schon über längere Zeit Ihren Zyklus beobachtet?

Daher möchten wir den Vorschlag des Gynäkologen vom Ärzteteam unterstützen, noch mal das Gespräch bei Ihrem behandelnden Gynäkologen zu suchen und die angesprochenen diagnostischen Schritte zu thematisieren. Sollte es dabei nicht zu einer guten, vertrauensvollen Beziehung kommen, die ja wichtig wäre, wenn Sie auch während der Schwangerschaft dort betreut werden, dann wäre zu überlegen, ob Sie vielleicht einen anderen Arzt oder eine andere Ärztin aufsuchen.

Was meinen Sie zu diesem Vorgehen?

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Experteteam

Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam,

erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. 

Mein Frauenarzt hat leider bisher weder einen Urintest gemacht noch eine Ultraschall Untersuchung gemacht. Auch die Zyklusbeobachtung gemeinsam mit Ihm ist nicht erfolgt. Eine ausführliche Amnesegespräch ist M. E.  ebenso nicht erfolgt  Auch habe ich hier von seiner Seite aus sehr wenig Informationen erhalten. Ich musste mich vor allem selbst belesen und mich informieren. 

Mein Frauenarzt sagte zu mir  als ich im August  2017 erwähnte, ich habe einen Kinderwunsch, dass ich es probieren soll und in einem halben bis Dreivierteljahr erfolglosem Ergebnis,  ich mit einem Spermiogramm von meinem Mann kommen soll. Als ich das getan habe, sagte er zu mir dass wir eine Bauchspiegelung durchführen. Mehr würde dazu nicht gesagt! Auch habe ich einfach die Unterlagen für die OP erhalten ohne das ich von ihm ausführliche darüber beraten wurde.Im Nachhinein eine Unmöglichkeit. Mir ist schon bewusst dass ich durch diese Spiegelung natürlich auch die Gewissheit habe das auch organisch organisch alles okay ist. Aber wie Sie erwähnt haben, ist es sinnvoller erst mal andere Dinge auszuschließen.

Mein Zyklus ist es sehr regelmäßige, bedeutet dass ich jeden Monat meine Periode habe. Mein Zyklus dauert in der Regel 30 bis 33 Tage. beobachtet habe ich mein Zyklus nur durch eine App. Bisher habe ich selbst meinen Basel Temperatur nicht gemessen. Ich messe in meiner Eisprungphase mit Ovulationstest. Diese fallen immer positiv auf und zeigen mir einen Smiley an.

Sie haben mir durch ihre Information weitergeholfen und ich werde mir definitiv einen anderen Frauenarzt suchen. Hierzu habe ich aber noch ein paar Fragen und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können.

1. Ich habe bereits einen Termin in der Kinderwunschklinik und von meinem Frauenarzt eine Überweisung geholt. Diese habe ich nur widerwillig erhalten. Wenn ich den Frauenarzt jetzt wechsel, ist diese Überweisung nichtig? Diese Untersuchungen, die sie oben angeführt haben kann das auch das Kinderwunschzentrum durchführen oder muss das zwangsläufig auch ein niedergelassener Frauenarzt sein? Kosten diese Untersuchungen im Kiwu Zentrum oder ist das über die Kv Karte abzurechnen?

2. Wenn mein Ovulationstest positiv anzeigt sprich einen Smiley, heißt das automatisch dass ich einen Eisprung habe oder dass dieser sehr wahrscheinlich kommt? 

3. Ersetzt die Zyklus und Ferilitätstrackinguhr, die es momentan auf dem Markt gibt die Messung der Basaltemperatur und ist dieses sicher und kann ich mich darauf verlassen?

Ich bedanke mich für Ihre Hilfe. Sie haben mir wirklich weitergeholfen. Vielen Dank. Ich freue mich auf eine neue Antwort. 

Hallo Dezembergirl,

vielen Dank für die weiteren Informationen! Zu Ihren Fragen:

1. Alle oben genannten Untersuchungen zur Diagnostik kann ein Kinderwunsch-Zentrum durchführen und wir möchten Ihnen auch empfehlen, ein solches aufzusuchen. Bei der Überweisung in das Kinderwunsch-Zentrum wäre wichtig zu wissen, ob der Termin noch in diesem Quartal erfolgt. Ansonsten, falls der Termin erst im vierten Quartal ist, benötigen Sie eine neue Überweisung. Diese kann Ihnen aber Ihr bisheriger Frauenarzt noch ausstellen.

Des weiteren sollte das Zentrum eine Kassenzulassung haben, damit die dort erbrachten Leistungen mittels Ihrer KV-Karte abgerechnet werden können. Über die Höhe der Eigenbeteiligung im Falle einer weitergehenden Kinderwunschbehandlung wird Sie das Zentrum aufklären. Es gibt auch Zentren, die eine solche Zulassung nicht haben und auf reiner Privatabrechnung arbeiten. Dann sollte unbedingt vorab eine Kostenübernahme bei Ihrer AOK geklärt werden, damit Sie nicht auf den Kosten sitzen bleiben.

2. Laut Hersteller zeigt ein „Smiley“ an, dass ein LH-Anstieg, also ein Anstieg des Fruchtbarkeitshormons, gemessen wurde. Ihre zwei fruchtbarsten Tage sind damit am aktuellen Messtag und am folgenden Tag. Wenn Sie dann also in den nächsten 48 Stunden Geschlechtsverkehr haben, sind Ihre Chancen, schwanger zu werden, am größten.

3. Ja, es gibt inzwischen auch veschiedene Zyklus-Apps. Die Wirkung bzw. Genauigkeit der Fruchtbarkeits-Tracker hängt vom jeweiligen Modell und der Art der Datenerhebung ab, also ob z.B. ein vaginaler Temperatursensor benutzt wird. Grundsätzlich liefern sie nur bei Frauen mit regelmässigem Zyklus zuverlässige Werte. Daher können wir Ihnen hierzu leider keine genaueren Angaben machen; möglicherweise gibt es aber demnächst auch Tests bei Stiftung Warentest.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnten. Und melden Sie sich gerne wieder, wenn weitere Fragen entstehen bzw. nachdem Sie das Kinderwunsch-Zentrum aufgesucht haben!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam

Ihr Expertenteam der AOK

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