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Erfolgreiche Reha-Schatten Mit Nachgang

Hallo, wo fange ich an, wo höre ich auf?

Im Sommer des Jahres absolvierte ich erfolgreiche eine medizinische Reha zum Verbessern meiner gesundheitlichen Probleme. Nun folgt ein klassisches Problem:

Bereits nach 2 Tagen lernte ich einen anderen Mann kennen. Wir stellten fest, dass wir beide dieselben Probleme mit unserer Ehe hatten. Von Anfang an sprachen wir offen darüber. Wir stellten sehr viele Gemeinsamkeiten im Leben und Denken von uns fest. Und es kam wie es kommen musste. Nach ca. 10 Tagen verliebten wir uns ineinandner. Wir konnten nicht mehr ohne einander sein. Genossen eine unbeschwerte Zeit ohne Probleme. Obwohl wir wussten, dass wir jeder eine Familie im Hintergrund hatten. Der Tag der Trennung musste kommen. Er bereits einen Tag vor meiner Abreise. Allerdings blieb er noch bis zum Abend bei mir. Wir konnten uns nicht trennen, es fiel uns sehr schwer. In diesem Moment wusste ich, diese unbeschwerte Zeit wird nie wieder kommen. Er hat eine 14 jährige Tochter als Nachzügler daheim, mit der er stark verwurzelt ist. Von seiner Frau hatte er sich schon vor 5 Jahren schon mal getrennt, aber wegen Haus und Kind wieder zurück gefunden. Die 30-jährige Ehe funktionierte nur noch auf dem Papier.

Ich bin seit knapp 3 Jahren in 2. Ehe verheiratet. Mein erste Ehe ging auf Grund Alkoholkrankheit meines Mannes nach 14 Jahren kaputt.

Mein jetziger Mann ist stark depressiv. Mindestens die letzten 2 Jahre kämpfe ich dagegen an. Habe mein Leben unter seins gestellt. Zeitweise frönt er massiv dem Alkohol. Ich war unzufrieden mit meinem Leben. Seit Jahrebeginn  hatte ich keine Kraft mehr. Auch dies war ein Grund eine medizinische Reha zu beantragen. Ich erhoffte mir Hilfe, welche ich auch bekam. Ich lernte meinen  Leben neu kennen und zu meinem eigenen Ich zu finden. Seit dem nahm ich 19 Kilo an Gewicht ab. 2-3 mal wöchentlich treibe ich mit Freude eine sportliche Betätigung. Es geht mir gut, aber...

Der Reha-Freund geht mir nicht aus dem Kopf. Ihm gehts genau so. Seit 3 Monaten halten wir täglichen Kontakt. -auch haben wir uns schon oft wieder gesehen. Wir genießen die Stunden, aber dann gibt es wieder Trennung. Bereits nach 14 Tagen nach der Reha flog unsere ""Beziehung bei ihm daheim auf. Seine Frau hatte sein Handy kontrolliert. Er zog daheim aus. Leidet aber unter der Trennung von seinem Kind. Er will im Moment nicht zurück, aber voll zu mir will er sich auch nicht voll bekennen. Es ist ein ständiges hin und her, Gefühle rein, Gefühle raus. Wir können nicht ohne uns ein, aber auch nicht mit uns. Für unsere Partner empfindnen wir Mitleid. Jetzt stellt sich auch auch heraus, dass seine Frau depressiv ist. Sie ist derzeit in Behandlung in einer Tagesklinik.

Ich ahne, dass er irgendwann zu seiner Familie zurück gehen wird. Es stehen auch materielle Dinge im Gewicht. Aber wir können uns beide nicht von einander lösen. Es verbindet uns viel, aber es reicht wohl nicht? Ich warte, er wartet... die Zeit vergeht. Wir tuen anderen weh, finden keinen Weg. Weder zu uns  noch gegen uns. Jetzt war er allein im Urlaub. Täglich erhielt ich Bilder und Nachrichten. z.B. auch mein gelegter Name aus Muscheln in den Sand... Er vermisste mich..

Mein Mann hat jetzt erkannt, dass er Hilfe braucht. auch er hat jetzt eine med. Reha beantragt. Ich denke aber er resigniert.

Was will ich? Viele Fragen wuseln durch meinen Kopf. Ich finde keinen Weg. Für meinen Mann empfinde ich Mitleid. Noch kann ich zu meinen Reha-Freund. Da ist so viel offen. Er muss sich finden. Ich such nach Wegen, finde keine. Will weg von ihm, kann es nicht., will ausziehen, kann es nicht. Will mein altes Leben zurück, will es nicht... Bin in einer Sackgasse... Ich weis nicht weiter....

Hallo Sandy2016,

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum! Und vielen Dank für Ihren offenen Beitrag! Gerne möchten wir versuchen, näher auf Ihre Situation einzugehen.

Anhand Ihrer Schilderungen können wir sehr gut nachvollziehen, dass sowohl Ihr Leben, als auch dass Ihres Geliebten wie auch die Leben der jeweiligen Ehepartner geradezu Kopf stehen! Nichts ist mehr wie es vor der Kur war - und Sie beide ahnen auch, dass es kein wirkliches Zurück in die "alten Verhältnisse" mehr geben wird, auch  wenn möglicherweise ein Teil von Ihnen sich dies wünscht.

Die intensive Beziehug, die Sie in der Kur erlebt haben und auch weiterhin erleben: die Nähe, das aufeinander Eingehen, das Gefühl von Anteilnahme, Verständnis, das Erlebnis, wieder begehrt zu werden - all die positiven Dinge, die Sie in den letzten Monaten mit diesem anderen Mann erleben konnten, sind ja im wesentlichen deshalb so bedeutsam und haben so eine starke bindende Wirkung, da die sich dadurch erfüllenden Bedürfnisse offenbar schon lange nicht mehr in Ihrer Ehe erfüllt wurden!

Sie konnten in dem geschützten Rahmen der Klinik, frei von Alltagssorgen und -anforderungen, Ihren Beziehungswünschen und -sehnsüchten freien Lauf lassen. Und dann gab es da ein Echo von einem anderen Menschen, der offenbar genau die gleichen unerfüllten Bedürfnisse empfindet! Da ist es nur zu gut nachvollziehbar, dass Sie beide sich ineinander verliebt haben.

Allerdings, und das spüren Sie auch, ist durch die Rückkehr in den Alltag die Beziehungskonstellation verändert: Kind, Ehepartner, finanzielle Fragen tauchen auf, also wichtige Faktoren, die eben auch Teil des Lebens sind. Ob die neue Liebe nun diesen Anforderungen standhalten kann, ist offen.

Dass Sie es schaffen, viele Anregungen aus der Reha in Ihr Leben zu integrieren, dass Sie abgenommen haben, Sport treiben, sich mit Freunden treffen, sind ganz wichige Schritte auf dem Weg hin zu mehr Selbstliebe. Sich dem Ehemann weiterhin "unterzuordnen" wird nicht gehen und würde Ihnen auch nicht gut tun. Auch für Ihren Mann stellt diese neue Situation eine Chance dar, sein bisheriges Leben, die bisherige Beziehung zu überdenken - und aus dem festgefahrenen Zustand auszusteigen, Bewegung hineinzubringen.

Eine Möglichkeit wäre, gemeinsam eine Paarberatung aufzusuchen, und dort eine grundlegende Bestandsaufnahme vorzunehmen. Also gemeinsam zu schauen, was hat in der Ehe getragen, wo hat es gefehlt, welche Wünsche und Bedürfnisse sind im Alltag unter gegangen. Was meinen Sie, wäre das für Sie vorstellbar? Und wie schätzen Sie die Motivation Ihres Mannes ein? Ist er bereit, sich für die Beziehung zu engagieren?

Vielleicht mögen Sie uns noch mitteilen, wie alt Sie beide sind und seit wievielen Jahren ein Paar. Ist es auch für Ihren Mann die zweite Ehe? Und gibt es Kinder?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam und Danke für das Verstehen meines Problems. Ich habe das Gefühl, dass Sie sich gut in meine jetzige Lage versetzen können.

 

Wir sind beide 58 Jahre alt. Kennen uns seit 7 Jahren. Die ersten 2 Jahre nach unserem Kennenlernen über ein Internetportal, pendelten wir aller 14 Tage 500 km, um uns zu sehen. Dann gab er seinen guten Job sowie sein Umfeld auf und zog zu mir nach Sachsen, wo er gebürtig ist. Er wollte immer zurück. Ich war nun sein Grund, es zu tun.

 

Schon als er mit dem Möbelwagen vor der Tür stand, hatte ich so ein komisches Gefühl. Aber wir rauften uns auch im Alltag zusammen. Obwohl es immer Probleme mit seiner Trägheit und Unlust zu Aktivitäten gab. Am Anfang gefiel es ihm, dass wir viel unternahmen. Dann wurde es ihm zu viel. Auch dass ich eine große Familie - 3 Kinder jetzt 7 Enkel habe. Zwar liebt er einen Enkel besonders. Aber alle zusammen sind ihm ein Grauen und zu anstrengend. Er hat einen Sohn, jetzt auch einen Enkel.

In den ersten Jahren fragte ich mich oft, warum er Phasen der besonderen Trägheit und Stille, teilweise sprachen wir 2-3 Wochen nicht miteinander, hatte. Ich schob die Schuld auf mich, mein Verhalten, meine Aktivitäten, meine Familie, zu der auch eine pflegebedürftige Mutter (85) gehört. Ich passt mich ihm an. Das Ergebnis, ich nahm 15 Kilo zu. Fühlte mich nicht wohl. Wurde unzufrieden. Meine Tochter, in der Medizin tätig, sagte mir, ich soll aufpassen dass ich mich nicht von ihm runter ziehen lasse und auch in Depressionen verfalle.

Vor 3 Jahren dachte ich, eine Hochzeit, bringt wieder mehr Lust zum gemeinsamen Leben Am Anfang war es auch mit den Vorbereitungen so. Aber heute wissen wir beide, es war ein Trugschluss und Fehler.

 

Im Frühjahr diesen Jahres bemerkte ich bewusst, dass er unter Depressionen leidet. Ich sprach mit seinem Sohn, seiner Hausärztin, dass diese ihm helfen, unterstützen. Kein Ergebnis. Nur vom Sohn ,dass er dies wohl schon seit vielen Jahren mit sich trägt... Mein Mann sprach nie mit mir darüber.

Darauf hin zog ich einfach die Reißleine. Ich war mit meiner unzufriedenen Ehesituation, der Pflege der Mutter, Überbelastung im Job und der Familie überfordert. Meine gesundheitlichen Probleme an Wirbelsäule wuchsen, andere kamen dazu. Ich bekam Diabetis, Asthma.... Ich beantragte eine medizinische Reha und bekam diese auch sofort dankenswerterweise. Das Ergebnis hatte ich schon beschrieben.

 

Nun hat diese Reha mich wieder auf meinen Weg geführt. Mein Asthma ist wie weg. Ebenso haben sich die diabetischen Werte normalisiert. Ich bin fit und aktiv. Fühle mich mit meinen Aktivitäten wohl. Habe mir jetzt mit einer kleinen Katze einen meiner langen Wünsche erfüllt – angeblich hat mein Mann eine Katzenallergie – ist aber nur die Antipathie dagegen. Sie beschert mir jetzt sehr viele Glücksmomente.

Aber die neuen Probleme, die mit meiner Ehe und dem anderen Mann sind doch seelisch stark beeinträchtigend, machen kaputt.

 

Wie schon in den ersten Zeilen erwähnt, dieser andere Mann steht in der gleichen Situation wie ich. Ihm geht’s soweit mit dem Auszug daheim gut. Er genießt sein Leben neu. Aber der seelische Aspekt mit seiner Ehe etc... bleibt. Allerdings liegen dort noch 30 Jahre Ehe, ein Kind 14 Jahre und Haus in der Waagschale. Dazu kommen 8 Jahre Altersunterschied, was uns aber bisher nichts ausmacht. Und 80 km entfernung, was eigentlich keine ist. Auch er kämpft. Hat Mitleid mit seiner Frau. Wir telefonieren täglich, schreiben usn dazu. -sehen  uns allerdings wenig, da Zeit fehlt...oder wir die uns nicht ´nehmen können? Gestern bekräftigte er wieder, wir beide haben so viele Gemeinsamkeiten im Fühlen und Denken, sind seelenverwandt. Er kann sich ein Leben ohne mich nicht mehr vorstellen. Aber voll zu mir bekennen... will er sich im Moment auch nicht. Er braucht Zeit. Wartet was passiert, wie ich... Ich weis es auch nicht, ob es je für uns einen Weg geben wird. Ich sehe immer seine Tochter, sein Haus und sein Mitleid mit seiner Frau. Also keinen Weg, oder...???

 

Mein Mann weis noch nichts von dem anderen Mann. Oder will es nicht wissen?

Er hofft, dass wir wieder einen gemeinsamen Weg finden. Ich empfinde im Moment nur Mitleid mit ihm. Kann mir nicht vorstellen, dass er mich wieder anfasst.

Wir leben in unserer Wohnung wie in einer WG. Ich schlafe im Gästezimmer, ziehe mich auch oft darin zurück. Gemeinsame Aktivitäten gibt es nicht mehr. Wir kaufen unsere Lebensmittel jeder selber ein. Mahlzeiten nimmt jeder wie er mag allein ein. Nur am Wochenende macht jeder sein Frühstück(Mittagessen und wir sitzen an einem Tisch. Er läßt mich in Ruhe und mein leben nach meinen Bedürfnissen gestalten. Ist in einer Abwarthaltung, denke ich.

 

Das soll eine Ehe sein? Es gibt fast keine Gemeinsamkeiten mehr.

Eine Partnerberatung hatte meine Tochter auch schon empfohlen. Aber was soll das bringen? Aufzeigen dass wir keine Gemeinsamkeiten leben? Oder wollen? Oder...

 

Ich hoffe sehr, dass mein Mann seine medizinische Reha bekommt. -sich dort wieder finden kann. Sein Leben neu ordnen kann. Aber ob es dann einen gemeinsamen Weg gibt, weis ich nicht. Ganz im hinterem Hirn sitzt bei mir ein 1% Gedanke, dass es wieder so wird, wie es zum Beginn unserer Bekanntschaft war. Dazu müssten wir uns trennen, jeder allein wohnen. Das hatte ich schon vorgeschlagen, aber wurde von ihm abgelehnt. Warum ziehe ich dann nicht aus???? So getrennt in der Wohnung ist das doch auch nichts Ganzes, nicht mal Halbes... Viele Fragen kreiseln in meinem Kopf, manchmal glaube ich er platzt. Und finde keine Lösung. Vielleicht hoffe ich, diese wird nach der Reha meines Mannes offenbart....

Hallo Sandy2016,

vielen Dank für die vielen weiteren Informationen!

Wir sind beeindruckt, wie Sie es geschafft haben, Ihrem Leben in ganz wesentlichen Bereichen eine neue Richtung zu geben! Wie Sie Ihre Erkrankungen bewältigt haben und dass Sie sich anfangen, mehr um sich selbst und Ihr Wohlbefinden zu kümmern, das ist grioßatig! Und diesen Weg - auch wenn es ein langer ist- sollten Sie fortsetzen.

Sie fragen, was eine Paarberatung bringen kann. Wir denken, dass alleine der Entschluss, mit Dritten über die Beziehung zu sprechen, eine Veränderung darstellt. Und hilft, den täglichen Trott und vor allem die Distanz, die sich zwischen Ihnen beiden eingestellt hat, Ausdruck zu geben, sie quasi "an das Licht" zu holen. Natürlich wird das unbequem sein, nur dieser Zustand des Schweigens und Versteckens macht ja nicht nur Sie, sondern auch Ihren Mann krank.

Zudem hätte er die Möglichkeit, dann seinen Fragen in seiner Reha weiter nachzugehen. Daher möchten wir Ihnen sehr empfehlen, jetzt ein Aufbruchsignal zu geben im Sinne von "So möchte ich nicht weiterleben. Das tut uns beiden doch nicht gut!"

Arbeitet Ihr Mann noch oder hatte er mit dem Umzug seinen Job gänzlich aufgegeben? Wir fragen das um herauszufinden, ob es ausser Ihnen noch weitere soziale Kontakte gibt. Auch wäre ein strukturgebender Tagesablauf sehr wichtig für ihn.

Hat er sich schon mal wegen seiner psychischen Probleme in fachärztliche Behandlung begeben? Und wenn nein, was sagt der Hausarzt oder sind da seine Depressionen auch nicht thematisiert worden?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Experteam,

ja mein Mann hat durch alte Beziehungen wieder seinen alten Job wie vor der Umschulung. Er arbeite jetzt körperlich. Soziale Kontakt über seine Kollgen. Ein Freundeskreis ist da, wird aber von ihm nicht gepflegt. Er geht nicht ans Telefon wenn jemand anruft. Er sitzt lieber auf dem Sofa und schaut in den Fernseher. Das ist seine Hauptbeschäftigung im Leben. Montag bis Freitag von 17 - 22/23 Uhr. Samstag /Sonntags von 10 - ....Uhr.

Ich bin immer allein aktiv. Nun will ich nicht mehr. Egal ob es mit dem anderen Mann irgendwann mal eine feste Beziehung geben kann. Ich habe keine Kraft mehr und die Liebe für meinen Mann ist nicht mehr da. Ich will nicht mehr investieren. Selbst wenn er sich ändern will, es ist dann nicht sein Ich. Und er wird sich nicht wohl damit fühlen. So wie jetzt gehts uns aber Beiden nicht gut, wie sie schon schrieben. Auch wenn er mir heute Blumen ohne Worte auf denTisch gelegt hat und eine alte E-Mail mit leiben Worten aus dem Jahr 2010 auf den Tisch gelegt hat. Ich fühle nichts mehr dabei, nur noch Mitleid. Wahrscheinlich gibt es nur noch einen Weg...

ein Nachtrag.

Bezüglich der Depressionen meines Mannes. Seine Hausärztin weis davon, ich hatte sie ja im Frühjahr informiert und um Hilfe gebeten. Wie ich weis hat sie mit ihm gesprochen. Wie weit und was weis ich nicht. Er hat nichts erzählt, bekommt jetzt Psychopharmaka für Tag und Nacht. Bei einen Spezialisten wurde er nicht vorstellig, so wie ich weis. Jetzt hat seine Hausärztin seine med. Reha befürwortet. Mehr weis ich dazu nicht. Ich wünsche sehr, dass er diese genehmigt bekommt, und dies recht bald.

Hallo Sandy2016,

vielen Dank für die weiteren Informationen!

Für uns war es wichtig zu wissen, ob Ihr Mann auch außerhalb der Beziehung mit Ihnen soziale Kontakte pflegt, und die scheint er ja, zumindest durch seine Arbeit zu haben.

Wenn wir Sie richtig verstehen, dann haben Sie sich im Grunde Ihres Herzens eigentlich schon entschieden, dass für Sie die Fortsetzung der Ehe keine tragfähige Zukunft darstellt.

Sicher sind da noch Gefühle von Vertrautheit, von Verantwortung und auch Mitgefühl, dass Ihr Mann so stecken geblieben ist. Nur könen Sie eben diese wichtige Fragen seiner Gesundheit, seiner Lebensführung, nicht für ihn lösen. Sie können nur Anstöße geben, können Ihnen ermutigen, für sich aktiv zu werden. Doch verantwortlich sind Sie für seine Situation nicht!

Wir haben den Eindruck dass Ihnen auch bewusst ist, dass es besser ist, die Frage, ob Fortsetzung oder Beendigung der Ehe, und die Frage, ob es verbindliche, exclusive Zukunft mit Ihrem Freund gibt, nicht abhängig voneinander entschieden werden sollten.

Auch wir möchten Ihnen empfehlen, erst die Frage der eigenen Ehe anzugehen. Wenn Sie diese für sich geklärt haben, sich möglicherweise trennen sollten, und sich eine unahängige Lebensperspektive geschafft haben, dann wären Sie auch frei für eine neue Liebe.

Denn es ist in der Tat offen, wie Ihr Freund mit seinen Gefühlen von Verantwortung und Bindung - sei es an seine Frau, an seine Tochter oder auch an materielle Dinge - umgehen wird.

Wir wünschen Ihnen bei diesen bevorstehenden Entscheidungen viel Kraft und auch weiterhin viel Mut! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich auch hier im Forum melden und gerne möchten wir Sie unterstützen, da wo es möglich ist.

Gibt es möglicherweise ein Punkt, eine Frage, die Sie gerne noch näher beleuchten möchten?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo, liebes Expertenteam,

vielen herzlichen Dank für Ihr 'Verständnis für meine jetzige Lebenssituation. Ganz sicher liegt es nun an mir, den richtigen Weg in meiner Ehe zu beschreiten. Ich glaube, ich kenne die Richtung.

 

Wie sehen Sie aber aus Ihrer täglichen Erfahrung die „Beziehung“ zu meinem Reha-Freund?

 

Sie schrieben, ich sollte das Fortführen oder Beenden meiner Ehe nicht von diesem Ausgang abhängig machen. Aber... es beschäftigt mich doch stark.

 

Seit nun mehr 3 Monaten wohnt mein Freund getrennt von seiner Frau und Kind – mehr oder weniger. Er arbeite sehr viel - 12 Std. täglich. Danach besucht er täglich sein Kind um „guten Nacht“ zu sagen. Er sagt, dass er sich meist nur maximal eine halb 20 min bis maximal eine halbe Stunde in „seinem Haus aufhält, dann bekommt er ein bedrückendes Gefühl, wird unruhig und muss gehen. Am Wochenende auch mal länger, wenn „Männerarbeiten wie Holzhacken oder anderes im Grundstück außen zu tun sind. Dabei begegnet er immer mehr oder weniger seiner Frau. Wie schon erwähnt, läßt sich diese jetzt seit 2 Wochen eine Psycho-Tagesklinik behandeln. Hat wohl jetzt auch 15 Kilo abgenommen und es geht ihr mit der derzeitigen Ehesituation sehr schlecht. Sie hatte ihn zwar vor 3 Monaten dem Haus verwiesen, er bekam Unterschlupf bei seinem Sohn, welcher jetzt bei seiner Freundin wohnt. Aber vor 2 Tagen fragte sie ihn, ob er wieder nach Hause kommen will und sie einen Neuanfang mit Schlussstrich starten. Sie verlangt aber, dass er den Kontakt zu mit sofort total abbricht, was ja auch verständlich ist. Auf meine Frage hin, was er dabei fühlt: ja seine Situation wäre wohl anders als meine. Er fühlt zwar Mitleid und vielleicht auch noch jahrelange Gewohnheit, Verbundenheit ... er weis es aber nicht genau. Aus seinen Äußerungen merkte ich natürlich, er fühlte sich geschmeichelt, als sie ihm z. B. voriges Wochenende früh Brötchen bringen wollt. Sie hat nicht in die Wohnung getraut, da sein Auto nicht da stand. Ansonsten setzt sie sicher das eine oder andere Gelernte aus der Tagesklinik in der Praxis um. Erst versuchte sie es über die Tochter. Jetzt gäbe sie sich jetzt Mühe, angesprochene Ehe-Defizite auszugleichen. Ist diese Verwandlung in den 50-ziger Lebensjahren überhaupt auf Dauer möglich – nicht nur ein kurzes Flackern, es dem Partner genehm zu machen um ihn zurück zu gewinnen??? Ähnliches stelle ich auch in wenigen Dingen bei meinem Mann fest.

 

In wenigen Tagen steht er runde Geburtstag meines Reha-Freundes an. Es ist eine große Party mit Verwandten und freunden geplant. Was da mental passiert, weis ich nicht. Ergänzen möchte ich, dass er noch 2 großen Söhne hat, welche ihr eigenes Leben führen. Ihn unterstützen , aber nicht reinreden. Gemerkt haben, dass es in der der Ehe ihrer Elten seit langem Konflikte gab. Ihm sagen, er muss sich allein für seinen Weg entscheiden... aber er kanns im Moment nicht....

Er sagt, im Moment kann er sich nicht vorstellen, wieder nach Haus zurück zu gehen. Er hat auch vor 2 Tagen seiner Frau auf deren Frage gesagt, dass wir noch Kontakt haben – wie dieser beschrieben wurde, weis ich allerdings nicht - und er diesen nicht aufgeben will und kann. Dies bekräftigte er mir auch gestern. Er hat mich sehr lieb.... und kann sich seine Leben ohne mich nicht mehr vorstellen. Diese Nachricht kam auch noch mal diese Nacht, jetzt am Morgen per Nachricht. Er konnte wohl nach unserem Gespräch auch nicht schlafen...

Aber wie soll das gehen???

 

Ich habe schon gefühlte 10 mal die Beziehung in meinem Gedankengut beendet. Ihm es auch schon gesagt, dass ich so nicht leben kann. Einmal klar, ich will so nicht mehr. Im meinem tiefsten Innern lässt mich ja der Gedanke nicht los, dass er wieder zu seiner Familie zurück geht.

Aber... ich kann mich nicht lösen und er auch nicht von mir - es geht nicht. Ich kann ihn, er mich nicht aus unserem Alltag nehmen.. Vermissen uns schon, wenn wir uns wieder nach unseren, wenigen, gemeinsamen Stunden trennen. Im Moment sehen wir uns maximal 1-2 Tage in der Woche. Es ist wieder mehr geworden. Telefonieren täglich und halten auch per Netz am Tag Kontakt. Aber ich merke, wenn es jetzt daheim Gespräche bei ihm gab, ist er nachdenklich....

 

Gestern haben wir wieder über unsere „Beziehung gesprochen. Ich sprach dabei auch meinen Ehe-Standpunkt an. Fragte ihn wie es nun bei ihm aussieht. Es wäre nach wie vor alles offen. Aber ich merke , das veränderte Verhalten seiner Frau beeindruckt ihn. Sie versucht einzulenken, will ihn zurück, kämpft... Klar 30 Jahre Ehe, Vertrautheit, materielle Dinge, Kinder und und und... das verbindet mehr als 4 1/2 Monate innerlich verbundene Liebelei. Sie bewundert ihn jetzt auch, dass er sich körperlich und mental verändert hat. Seine Meinung frei äußert und ihr entgegnet. Fällt aber zurück, wenn er äußert , dass er ist im Moment nicht soweit ist, nach Haus zu kommen und einen Schlussstrich zu ziehen. Und er sich von mir nicht lösen kann.

 

Ich schlug ihm vor, mich zurück zu ziehen, damit ich aus seinem Kopf komme. Er sich ohne Gedanken an mich für seine Familie entscheiden kann.... Das möchte er nicht, lehnte er sofort ab.

Ob ich es dann so durchziehen kann, weis ich nicht. Es fällt mir sicher unheimlich schwer. Aber, ich müsste irgendwie damit leben. Zumal ich es ja auch ahne, dass es irgendwann mal passiert.

 

Haben wir eine Chance??? Gibt es hier im Forum andere Betroffene, welches so eine Situation auch durchlebt haben? Was gibt es für Erfahrungen`?

 

Sicher kann mir keiner meine Lebensentscheidung abnehmen. Aber eventuell einen Verhaltenstip geben?

Ich rätsel jeden Tag. Schlafe wenig, der Kopf arbeitet. Versuche mich mit körperlichen Aktivitäten und meiner kleinen Katze als Herzensgut abzulenken. Warte (ängstlich) darauf, dass er sagt, er geht zurück. Und vergesse dabei vielleicht meine Entscheidung???

 

 

Hallo Sandy2016,

wir können sehr gut nachvollziehen, dass derzeit beinahe Ihr gesamtes Denken und Fühlen um die Frage kreist, ob sich Ihr Freund für eine gemeinsame Zukunft mit Ihnen entscheiden würde. Und dass es viel Kraft kostet, in dieser Unsicherheit, mit diesen täglichen Hochs und Tiefs zu leben.

Und natürlich ist es dann so, dass Sie versuchen, seine Verhaltensweisen hinsichtlich seiner Frau, seine Reaktionen auf deren verändertes Verhalten immer aus dieser Perspektive zu betrachten: gibt es zwischen den beiden möglicherweise einen Neuanfang? Bekommen sie noch mal die Kurve miteinander?

Und darin liegt auch ein Teil der Antwort auf Ihre Frage, ob die Liebesbeziehung zwischen Ihnen beiden eine Zukunft hat. Ihr Freund wird (und sollte) klären, ob die Ehe mit seiner Frau noch Aussichten auf eine dauerhafte Verbesserung hat.

Nun sind ja beide durch seine außerhäusige Verliebtheit "aufgerüttelt" worden. Und seine Frau scheint um ihn, um die Ehe zu kämpfen, sie versucht sich auf den Weg zu machen, Dinge zu ändern. Welche Auswirkungen das - auf Dauer - haben wird, das weiss niemand. Und dennoch ist es wichtig, dass beide ausloten, ob da noch ein Rest von Liebe da ist, der eine Motivation darstellen könnte, sich z.B. auf eine Paartherapie einzulassen.

Denn uns scheint, dass Ihr Freund in dieser Frage Sicherheit benötigt, um dann auch eine Entscheidung treffen zu können. Er will sich nicht allein auf seine starken Gefühle Ihnen gegenüber verlassen. Und das würde dann auch für Sie Klarheit und Sicherheit bedeuten, wenn Sie wüßten, die beiden haben Ihre Ehe wirklich auf den Prüfstand gestellt, haben eine Bestandsaufnahme gemacht und sind dann nicht nur zu einer emotionalen sondern auch rationalen Entscheidung gekommen.

Daher macht es aus unserer Sicht den meisten Sinn, dass jeder von Ihnen beiden erst einmal die eigene Paarbeziehung klärt - unabhängig vom Ergebnis des anderen.

Das bedeutet auch für Sie sich ganz konkret mit der Frage zu beschäftigen, ob Sie sich eine Zukunft mit Ihrem Mann vorstellen könnten.

Wie wäre es z.B., wenn Ihr Freund bei seiner Frau bleibt. Würden Sie dann bei Ihrem Mann bleiben wollen? Wie sähen die nächsten 5 oder 10 Jahre aus?

Wissen Sie, eine bestimmte Art von "Preis" zahlen wir immer, wenn wir wir uns für oder gegen eine Beziehung entscheiden. Es gibt immer - auch bei scheinbar "schlechten" Beziehungen - einen Verlust. Jede Entscheidung hat Auswirkungen.

Wie wäre es, wenn Sie einmal genauer beleuchten, welche Auswirkungen - im positiven wie im negativen - es hätte, wenn Sie Ihren Mann verlassen, und zwar mit der Perspektive, erst einmal allein zu leben. Wie könnte so ein Leben aussehen? Wie würden Sie es realisieren?

Und wie sähe das Leben aus, wenn Sie bei ihm bleiben, möglicherweise mit der Perspektive, dass die Beziehung mit Ihrem Freund endet, weil Sie oder er sich dagegen entscheiden. Denn solange dieser Freund da ist hilft Ihnen das natürlich auch, Ihren jetzigen Alltag durchzustehen. Aber was wäre, wenn dieser Zuspruch, diese Glücksgefühle, die Sie bei seinen Nachrichten, Anrufen oder Treffen empfinden, wegfallen?

Vielleicht mögen Sie diese Szenarien einmal detaillierter beleuchten!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam,

und danke für die umfangreichen Infos auf meine Anfragen.

Ich will jetzt einen Weg für mich finden. Es wird nicht einfach, aber ich werde einen finden. Ich erhielt etliche Denkanstöße mit Für und Wieder. Bin jetzt nach dem Wochenende der Meinung, den Fokus mehr auf meine Ehe zu lenken. Das andere hat keine Zukunft. Dies habe ich nun ENDLICH erkannt.

Mein Ehemann hat am Samstag eine Ablehnung seiner mediz. REHA bekommen. Er fiele wieder in ein tiefes Loch. Gab auf und resignierte. Auch auf mich. Muss er denn erst einen Suizidversuch starten, ehe unser Gesundheitswesen munter wird? Ich frage mich manchmal, unter welchen Gesichtspunkten eine solche vergeben wird.

Ich habe ihm empfohlen, in Widerspruch zu gehen. Dazu benötigt er aber die Unterstützung seiner Hausärztin. Ob diese dies tut... Ich hätte kein Vertrauen dazu. Zumal sie im Frühjahr des Jahres auch nicht weiter auf meine Bedenken über die Depressionen mit Suizidgedanken meines Mannes einging... nur Psychopharmaka verchrieb.

Na schauen wir mal. Danke nochmals

Hallo Sandy2016,

wir finden es sehr gut, dass Sie erst einmal für sich schauen wollen, wie Sie Ihr Leben weiter gestalten wollen; auf diesem Weg wünschen wir Ihnen viel Glück und Kraft!

Sollten sich weitere Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne erneut zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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