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Wie Eifersucht Bekämpfen

Hallo,

Ich kriege im Moment meine Eifersucht nicht in den Griff… dachte immer, ich sei kein übermäßig eifersüchtiger Mensch..

Ich bin mit meinem Mann seit über 25 Jahren zusammen (davon knapp 20 Jahre verheiratet). Seit geraumer Zeit führen wir beruflich bedingt eine Fernbeziehung. Nun ist es so, daß mein Mann mit einer Arbeitskollegin regelmäßig whatsappt. Es ist alles eher freundschaftlich und nie anzüglich. Das höchste ist mal ein „drück Dich“ oder „denke an Dich“, wenn der andere krank ist. Ich kenne den Inhalt der Mitteilungen, weil mein Mann mir meistens erzählt, daß und (in Auszügen) was sie schreibt. Manchmal reitet mich aber auch der Eifersuchtsteufel und obwohl ich weiß, daß ich es nicht sollte, schaue ich ins Handy. Ich ärgere mich dabei über mich selbst und diese Eifersuchtsanfälle machen mich ganz krank. Was mich konkret ärgert ist, daß die beiden sich mit Koseworten anreden und ich durch die Handy-Kontrolle weiß, daß es vor einigen Wochen ein Treffen gab, das mein Mann mir verschwiegen hat.

Dazu muss ich sagen, daß ich ihm schon oft erklärt habe, daß es für mich keine wahre Freundschaft zwischen Mann und Frau gibt, weil immer irgendwann einer mehr will.. ich habe das in meinem Bekanntenkreis oft genug erlebt, wie Freundschaften zu Beziehungen wurden bzw. Paare auseinandergingen, weil er oder sie plötzlich mit dem besten Freund/-in im Bett gelandet sind. Ich denke, daß er mir wegen meiner Einstellung und aus Angst vor einer Szene nichts erzählt hat.

Denn ich muss gestehen, seitdem ich ihm gegenüber eher gleichgültig reagiere, wenn er von „ihr“ erzählt oder höchstens mal interessiert und ohne Vorwürfe nachfrage, berichtet er mir recht ausführlich.

Wir führen ansonsten eine harmonische Ehe, ohne großartige Streitigkeiten. Wir reden und unternehmen viel miteinander und haben ein ausgefülltes Sexualleben.

Kann mir irgendjemand Strategien gegen meine (ich denke absolut unbegründete) Eifersucht aufzeigen?

Hallo Winterkind,

 

erst einmal vorweg: dass diese Freundschaft zwischen Ihrem Mann und seiner Kollegin Sie nicht unberührt lässt, sondern dass Sie sich Gedanken machen, ob da evt. „mehr“ entstehen könnte, ist eine völlig normale und vor allem sehr menschliche Reaktion! Und ja, auch wenn die „objektive“ Betrachtung der Gesamtlage eigentlich zu dem Schluss führt, dass Sie beide eine glückliche, tragfähige Beziehung führen ist es eben trotzdem verständlich, dass Sie den Verlust oder zumindest eine Gefährdung dieser für Sie sehr wichtigen Partnerschaft befürchten! In Ihrem Fall verstehen wir die Eifersucht als „Alarmsignal“ und als Ausdruck des hohen Wertes, den Ihr Mann für Sie hat.

 

Dass Sie dies für sich als unangenehm und belastend empfinden – und wer möchte schon verunsichert sein, wir wünschen uns doch alle ganz sichere Beziehungen!  - ist verständlich. Doch die Achtsamkeit und Sorge, sich das erhalten zu wollen, was einem wichtig ist, löst auf der anderen Seite auch einen gewissen Stress aus – das ist sozusagen das Spannungsfeld, in dem wir uns generell im Leben befinden. Nur wer bereit ist, komplett alles loszulassen, empfindet auch keine Angst, etwas zu verlieren.

Wir hoffen das hilft Ihnen mehr Verständnis für Ihr Erleben zu entwickeln.

 

Nun fragen Sie uns nach Strategien „gegen“ Ihre Eifersucht. Wir möchten Ihnen als ersten Schritt empfehlen, den so negativ besetzten Begriff der „Eifersucht“ zu ersetzen und zwar sinngemäß mit „Signal, dass mein Mann mir wertvoll und wichtig ist und ich ihn behalten möchte“ oder verkürzt mit „Bindungswunschsignal“. Also ein wichtiges, achtenswertes Signal!

Dann sollten Sie im nächsten Schritt nicht „gegen“ Ihr wertvolles „Bindungswunschsignal“ arbeiten, sondern diesem wichtigen Bedürfnis  folgen, sprich etwas zielführendes tun, um die gewünschte Bindung herzustellen, sie zu spüren oder zu intensivieren.

Verstehen Sie diese andere Richtungsgebung? Sie werden dadurch für sich in die Situation kommen, künftig positiv, aktiv agieren zu können um sich Ihre wichtigen (Grund)bedürfnisse nach Bindung und Sicherheit zu erfüllen! Das wird Sie stärken. Und trotzdem können und dürfen Sie weiterhin aufmerksam gegenüber der Beziehung zwischen Ihrem Mann und der Kollegin sein, es wird Sie nur nicht mehr so belasten und es wird nicht mehr so viel Raum in Ihrem Erleben einnehmen.

 

Was meinen Sie dazu?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Liebes Expertenteam,

vielen Dank für Ihre rasche und kompetente Antwort!

Ich finde diesen Ansatz die Eifersucht in Bindungswunschsignal umzuwidmen sehr interessant.

Unbewusst habe ich das sogar schon gemacht... ich versuche (noch) mehr gemeinsame Erlebnisse, Achtsamkeit und tiefe Gespräche in unseren (knappen) Alltag zu bringen. Ebenso will ich auch unser Sexualleben spannend(er) gestalten und von diesen Aktivitäten meinerseits ist mein Mann auch sehr angetan. Ich bin also auf dem richtigen Weg :)

Nochmal danke und ich werde mir dieses Wort "Bindungswunschsignal" merken

LG winterkind

Hallo Winterkind,

 

das freut uns, dass Sie für sich durch die neue Fokussierung auf Ihre Bedürfnisse und – wie wir psychologisch sagen – durch die „Umdeutung“ der Auslösersignale einen anderen Zugang für sich gefunden haben und darüber auch schon positive Erfahrungen sammeln konnten! Super!

Und gerne können Sie sich wieder mitteilen, wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!

 

Alles Gute für Sie!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Liebes Expertenteam,

ich möchte mich erneut mit der Bitte um Rat an sie wenden.

Ich hatte mich seit dem letzten Post um (weitere) Intensität/Stabilität in meiner Beziehung bemüht. Wir haben ein schönes Urlaubswochenende verbracht und mein Mann hat mir sehr oft versichert, daß er mich liebt und ich die Frau seines Lebens bin.

 

Aus einer Art 6. Sinn habe ich dennoch gestern die besagte Arbeitskollegin angeschrieben und gefragt, ob es letzte Woche in Treffen zwischen den beiden gab. Ich hatte da so ein Gefühl.. er hatte mir von Problemen in ihrer Ehe erzählt und ich dachte bei  mir, das ist kein Thema, daß man in einer Frühstücks- oder Raucherpause bespricht…

 

Lange Rede, kurzer Sinn… es gab ein Treffen, das er mir (erneut) verheimlicht hat.. „Sie“ hat mir versichert, daß sie ihren Mann und ihre kleine Familie über alles liebt und mein Mann mich. Das wäre zu spüren und das würde er auch ihr gegenüber oft erwähnen.

Nun frage ich mich allerdings, wie ich diese Heimlichtuerei deuten soll?

Meines Erachtens gibt es nur 2 Möglichkeiten:

Er will mich zum einen schützen (bin gerade in einer belastenden familiären Situation) und sich selbst eine Eifersuchtsszene ersparen oderEr hat doch Gefühle für „sie“ und will es mir (oder vielleicht auch sich selbst) nicht eingestehen.

 

Das Treffen war übrigen von ihr initiiert, da sie jemanden „zum Reden“ brauchte und sie sich dann spontan getroffen hätten. Auch ihre kleine Tochter war bei dem Treffen dabei. Apropos.. was ich persönlich noch merkwürdig finde… sie schickt ihm ständig Bilder ihrer 3jährigen Tochter.. natürlich nix anzügliches, sondern eher „Familienbilder“… Kind beim malen, essen, spielen.. vor dem besagten Treffen: Kind mit Kuscheltier auf Strasse hopsend – nach dem Treffen: Kind im Kindersitz mit dem Zusatz „Mama ist er noch im Auto hinter uns?“

Ich find’s komisch… oder bin ich da vielleicht zu engstirnig?

 

Und wie soll ich weiter mit der Situation umgehen? Ich hätte ihn gern gestern noch drauf angesprochen, aber ich war emotional zu aufgewühlt und da wir eine Wochenendbeziehung führen, wäre es eher ein Gespräch zwischen „Tür und Angel“ geworden.

Ich habe für mich beschlossen, am nächsten Wochenende ein Gespräch zu suchen, für das ich mir vorgenommen habe, vorwurfsfrei ranzugehen. Ich habe allerdings Angst, daß ich das nicht schaffe.. L Haben sie Tips für ein solches Gespräch??

LG winterkind

Hallo Winterkind,

 

wir können sehr gut nachvollziehen, dass das Verhalten Ihres Mannes Sie irritiert und wir halten es daher für richtig, dass Sie auf jeden Fall bald das Gespräch mit ihm suchen!

 

Welche Motive ihn bewegen, dass er Ihnen gegenüber die Treffen mit der Arbeitskollegin verheimlicht, da kann man nur spekulieren. Mangelnder Mut wird sicherlich eine große Rolle spielen. Jedoch untergräbt er damit natürlich das Vertrauen zu Ihnen, dass muss ihm bewusst werden. Er wird lernen müssen, Ihnen gegenüber künftig offen und ehrlich von den Treffen mit der Kollegin zu berichten - auch wenn dies bei Ihnen vielleicht einmal Unmut auslöst und er sich dem nicht aussetzen mag.

 

Wir können uns auch vorstellen, dass er sich geschmeichelt fühlen könnte, dass er für die Kollegin ein solch wichtiger Gesprächspartner ist. Er bekommt da ja offenbar viel Aufmerksamkeit und Anerkennung. Das ist - so sehen wir es - schon auch ein schmaler Grad, denn da scheint ja auch Nähe und Vertrautheit zwischen den beiden entstanden zu sein. Und wir denken, genau darüber ist es wichtig, dass Sie beide sprechen und dass Sie Ihrem Mann vermitteln, dass es für Sie eben nicht einfach ist, wenn Sie feststellen, dass die beiden nicht nur eine kollegiale, sondern offenbar inzwischen auch persönlichere Beziehung haben, in der sogar Eheprobleme besprochen werden.

 

Beschreiben Sie Ihrem Mann, wie Sie die Beziehung zwischen ihm und seiner Kollegin wahrnehmen und dass Sie das nicht einzuordnen wissen, wozu er Ihnen gegenüber die Treffen verheimlicht. Vertrauen ist ein ganz wertvolles Gut in einer Beziehung und es kann nur wachsen, wenn man darin immer wieder investiert, sprich offen und ehrlich ist. Und dazu gehört auch, dass Ihr Mann sich traut dazu zu stehen, dass er es genießt, für die Kollegin ein wichtiger Gesprächspartner zu sein. Und er sollte auch kritisch und sich selbst gegenüber ehrlich mit seinen Gefühlen umgehen, genau wie Sie es ihm auch sagen dürfen, wenn aus Ihrer Sicht seine Beziehung mit der Kollegin zu intim oder zu vertraut wird. Greifen Sie da ruhig das Beispiel mit den Kinderfotos aus. Vielleicht mag sich Ihr Mann einmal vorstellen, wie es ihm erginge, wenn Sie sich regelmäßig mit einem Kollegen träfen und dann so vertraute SMSe und Fotos austauschen. 

 

Also, trauen Sie sich das offen anzusprechen, wie es Ihnen geht und dass Sie sich von ihm wünschen, dass er seine Heimlichkeiten ablegt. Um eine vertrauensvolle Beziehung zu führen müssen beide Partner ihren Anteil leisten!

 

Was meinen Sie, gibt Ihnen das etwas Orientierung für das bevorstehende Gespräch?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Liebes Expertenteam,

einmal mehr, vielen Dank für die rasche und kompetente Antwort.

Bzgl. der Fotos habe ich ihn sogar schon einmal gefragt, wie er es finden würde, wenn ich Kinderbilder von Kollegen bekommen würde... Ebenso habe ich ihn darauf angesprochen, daß bei ihm und ihr wohl mehr vorliegt, als eine "normale" kollegiale Beziehung. Bei den Fotos sagt er schlicht, daß er nicht weiß, warum sie ihm die Fotos schickt und er sie nicht dazu ermutigt o.ä. Zu der anderen Frage, hat er mir gegenüber noch während unseres erwähnten Kurzurlaubs jegliche "Beziehung" verneint und sogar gemeint, sie sei für ihn nicht mal eine Freundin. Konkret habe ich (ohne Vorwurf) gefragt, ob es denn schon sowas wie eine Freundschaft für ihn ist. Anlaß waren hier auch Textnachrichten, die hin und hergingen, die er mir allesamt gezeigt hat. Er sagte zu mir "als Freundin würde ich sie auf keinen Fall bezeichnen... das ist höchstens eine Arbeitskollegin, mit der ich manchmal meine Pause verbringe. DU brauchst Dir keine Gedanken zu machen. Du bist die einzige Frau für mich... blablabla"

Ich bin im Moment wirklich total ratlos.. kann nichts essen und habe richtiggehend Herz- und Bauchschmerzen.. :(

Hallo Winterkind,

 

danke auch an Sie für die schnelle Rückmeldung und die weiteren Informationen!

Wir denken nach wie vor, dass der Dreh- und Angelpunkt für das Entstehen von Vertrauen die gegenseitige Ehrlichkeit ist. Und wenn wir Sie richtig verstehen dann sind es ja gerade die Heimlichkeiten, die Sie verunsichern und die bei Ihnen Grübeleien und Spekulationen auslösen. Daher sollten Sie da miteinander klare Spielregeln vereinbaren, auf deren Einhaltung sich jeder von Ihnen beiden verlassen können sollte. Dazu gehört eben auch, von den Treffen zu berichten. Und wenn Ihr Mann das auch nicht einzuordnen vermag, wozu ihm die Kollegin Fotos etc. schickt, dann sollte er sie darin auch nicht durch positive Reaktionen verstärken, sondern sollte einfach gar nicht darauf reagieren, sprich das Ganze ins Leere laufen lassen. Oder spräche aus seiner Sicht etwas dagegen?

 

Also, sprechen Sie mit ihm darüber, vereinbaren Sie miteinander klare Spielregeln, wie Sie es beide mit der Transparenz halten wollen. Gerade in einer Fernbeziehung, die ja jedem mehr freien Raum ohne den anderen ermöglicht, ist es wichtig, dass sich jeder auch in der nicht-gemeinsamen Zeit gut aufgehoben fühlen kann!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hmm... mit den Bildern werde ich glaube ich eher auf taube Ohren stossen.. er schickt ihr auch Fotos.. z.b. von seinen Laufschuhen, wenn er sich zum Joggen auf den Weg macht. Er wird sicher fragen, warum sollte ich nicht schreiben,  "ach wie süss", wenn sie ein schönes Bild der kleinen Tochter  schickt..? Was soll man darauf antworten?  Ich habe eher schon überlegt,  sie selbst zu fragen,  warum sie es macht? 

Aber damit will ich mich gar nicht aufhalten.  Ich grübelte vielmehr darüber,  wie ich das Gespräch strukturieren kann.. Der Anfang bereitet mir am meisten Kopfzerbrechen... Vor allem,  weil ich ohne Vorwürfe "arbeiten" will, um ihn nicht in eine Abwehr- oder Verteidigungsrolle zu drängen.

 LG winterkind

 

Hallo Winterkind,

 

es ist in der Tat so, dass Vorwürfe in solchen Gesprächen ganz grundsätzlich vermieden werden sollten!

 

Formulieren Sie das, was Sie Ihrem Mann vermitteln wollen, aus Ihrer Perspektive und beschreiben Sie hierbei Ihre Gefühle: Mich irritiert die Tatsache, dass Dir Deine Arbeiskollegin Bilder von Ihren Kindern schickt. Ich wünsche mir, dass Du mir erzählst, was Du unter der Woche unternimmst und mir sagst, was Dich bewegt. Ich wünsche mir eine vertrauensvolle Partnerschaft, in der Ehrlichkeit und Wertschätzung füreinander an erster Stelle stehen.

 

Sie sehen, wenn Sie in solchen Ich-Botschaften sprechen, kann Ihr Mann die Punkte aufnehmen und seine Sicht der Dinge schildern, ohne dass er sich angegriffen fühlen muss. Und so können Sie beide dann auch wirklich ins Gespräch kommen und schauen, was Sie beide brauchen, um wieder mehr Vertrauen in der Partnerschaft erleben zu können.

 

Was meinen Sie, können Sie sich vorstellen, das gespräch so zu führen? Können Sie unsere Gedankengeänge nachvollziehen?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam,

das Gespräch hat stattgefunden.. ich hätte mich fast nicht getraut, weil wir ein sehr harmonisches Wochenende hatten und ich die gute Stimmung nicht zerstören wollte.

Schlußendlich waren seine Gründe, mir nichts von dem Treffen zu berichten, genauso, wie ich es mir gedacht habe. Er hat/hatte das Gefühl, daß "sie" für mich ein "rotes Tuch" sei... egal, was er erzählt, sobald er den Namen erwähne, würde ich in einen anderen "Modus" verfallen. Um mich nicht noch weiter zu belasten und auch um sich nicht rechtfertigen zu müssen, hat er lieber nichts erzählt. Er hat dann auch mehrfach betont, daß ich der wichtigste Mensch für ihn sei und ich keinen Moment an seiner Liebe zweifeln muss. Er kann sich gut mit ihr unterhalten und mag sie als Kollegin (sie sei mir vom Wesen her sehr ähnlich), aber da wäre keinesfalls mehr.

Soweit - so gut. Eigentlich müsste ich erleichtert und froh sein. Aber irgendwie komme ich dennoch nicht wirklich gut mit der Situation klar.. :( Ich werde sie wahrscheinlich demnächst mal kennenlernen (Vorschlag kam von ihr).. vielleicht wird es dann besser.

Danke nochmal für die Tips und Ratschläge

LG winterkind

Hallo Winterkind,

 

es freut uns, dass Sie sich getraut haben, dieses Thema erneut anzusprechen!

 

Verloren gegangenes Vertrauen ist nicht so einfach wieder neu aufzubauen; um so wichtiger wird es sein, dass Sie beide lernen, sich gegenseitig die Dinge zu erzählen, die Sie bewegen und die wichtig für Sie beide sind. Und hierzu gehört auch, über Dinge zu sprechen, bei denen man befürchttet, dass der jeweils andere Partner verstimmt oder gar beleidigt oder einfersüchtig reagieren wird.

 

Gerade in einer Fernbeziehung ist es elementar, sich ganz zu vertrauen; und dieses vertrauen kann nur wachsen, wenn man unter der Woche nicht zweifelt an den Gefühlen und der Verbindlichkeit der eingegangenen Beziehung.

 

Bitten Sie Ihren Partner ganz konkret, Sie über alle Dinge zu informieren, die für Ihre Beziehung wesentlich sein können; so werden Sie dann langsam auch wieder das verloren gegangene Vertrauen neu aufbauen können.

 

Schön finden wir die Idee der Arbeiskollegin Ihres Mannes, Sie auch einmal kennenlernen zu wollen. Kennt man sich, bleibt weniger Rau zu Spekulation -und alleine dies kann mehr Sicherheit geben!

 

Bleibt uns, Ihnen beiden gute Gespräche, Offenheit und alles Gute zu wünschen!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam,

Wie heißt es in einem Lied von Herbert Grönemeyer so schön "es könnte so einfach sein - isses aber nicht.." :)

Direkt nach unserem Gespräch war die Stimmung gut und liebevoll.. das hat sich leider jetzt etwas verändert.

Mein Mann versteht nicht, warum ich ihm nicht vertraut habe. Er vertraut mir blind und kann nicht nachvollziehen, woher mein Mißtrauen kommt. Er fühlt sich, als hätte er etwas furchtbar schlimmes getan und dabei hat er mich doch nur schützen wollen und die Eifersucht nicht noch schüren. Außerdem hätte er ja nicht mal gelogen, sondern nur etwas nicht erzählt, weil es für ihn nicht wichtig war. Wenn es ein männlicher Kollege (oder eine eher unattraktive Kollegin) wäre, hätte es ich mich doch auch nicht interessiert, so seine Aussage.

Auf meine Entgegnung, er möge es sich mal umgekehrt vorstellen, sagt er nur, er hat mir immer vertraut und sich niemals irgendwelche Gedanken gemacht.

Er ist im Moment sehr distanziert, was mich traurig macht.. die Kommunikation via Telefon trägt natürlich auch nicht gerade zu mehr Nähe bei.. Er hat auch schon überlegt, den Kontakt zur besagten Kollegin zu reduzieren, um mich zu „beruhigen“. Auch wenn das für mein Gefühlsleben vielleicht ein guter Weg wäre, möchte ich doch keinesfalls soweit gehen, ihm den Umgang zu verbieten. Diese Aussage hat mich auch ein wenig erschreckt… ich bin genau zu dem geworden, was ich niemals wollte… eine eifersüchtige, misstrauische Zicke.

Traurige Grüße winterkind

Hallo Winterkind,

 

direkt mal „stop“ – beenden Sie bitte Ihre Selbstabwertung! Wir nehmen hier keine „eifersüchtige, misstrauische Zicke“ wahr, sondern eine verunsicherte Frau, die sich selber quält und hin und hergerissen ist zwischen Schuldgefühlen und der Angst, den Partner zu verlieren! Dass Ihr Partner nun sich nun zurückzieht, weil er über Ihr „mangelndes“ Vertrauen enttäuscht ist, ist sehr schade. Aus unserer Sicht haben Sie doch gerade dadurch Vertrauen gezeigt, indem Sie dieses für Sie sehr belastende Thema erneut angesprochen und sich dabei emotional „nackt“ und verletzlich gezeigt haben. Das ist eine Stärke und gleichzeitig ein Vertrauensbeweis Ihrerseits, verstehen Sie?

 

Sie können die Gefühle Ihres Partners nicht ändern, das kann er nur selbst. Und er muss entscheiden, wie er seine Beziehungsgefüge gestaltet, womit er sich besser fühlt. Sie können aber lernen, aufrecht und selbstbewusst zu Ihren Unsicherheiten zu stehen und sich selbst liebevoll zu begegnen! Sie haben sich doch diese Gefühle und Ängste vor Zurückweisung nicht ausgesucht, sondern das hat etwas mit Ihrer Sozialisation und einem beeinträchtigten Bindungsgefühl, das wahrscheinlich in Ihrer frühen Lebensgeschichte entstanden ist, zu tun.

 

Versuchen Sie sich daher sich mehr auf sich zu konzentrieren, betreiben Sie Selbstfürsorge für die verunsicherten Anteile Ihrer Persönlichkeit, schauen Sie, was für diese hilfreich sein könnte. Wir sehen in diesem Prozess der Selbstannahme einen ganz wesentlichen Schritt, um mehr  Unabhängigkeit vom Agieren Ihres Partners zu erlangen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam,

wir haben viel gesprochen und mein Mann hat mir immer wieder versichert, daß er mich liebt und "sie" eine Arbeitskollegin/Freundin ist, mit der er sich einfach gut unterhalten kann. Er zeigt mir die Nachrichten, die sie teilen und schickt ihr auch Bilder von uns zweien. Soweit so gut..

Ich dachte auch, so langsam bekomme ich mein Mißtrauen und meine Eifersucht in den Griff. Keine Schnüffelei mehr im Handy usw.

Ausgerechnet in dieser Situation fand ich beim Aufrämen einen Schmierzettel in seinem Arbeitszimmer, auf dem er sich Formulierungen für ein Treffen mit ihr aufgeschrieben hat. Also zwei Sätze: "wenn Du Zeit/Lust/Bock hast, könnten wir ja zusammen was trinken/essen gehen... außerhalb vom Büro" und "Sollten wir mal wieder nach der Arbeit was zusammen unternehmen? So wie letztes Mal?"

Natürlich bin ich jetzt wieder total verunsichert.. :( Ich weiß absolut nicht, was ich davon halten soll bzw. wie ich damit umgehen soll. Der Zettel könnte natürlich auch bereits älter sein.

Ich habe so langsam doch die Befürchtung, daß er mehr in ihr sieht, als nur eine "gute Freundin".. Unter Freunden muss man sich doch nicht vorher vermerken, wie man etwas formulieren möchte..

Momentan bin ich auch unschlüssig, ob ich ihn damit konfrontieren soll oder das Ding einfach wegschmeissen. Leider kann ich mein Gedankenkarusell nicht einfach "wegschmeissen" :(

Eine Frage in dem Zusammenhang hab ich noch. Falls da doch mehr ist von seiner Seite.. wie geht man als Paar damit weiter um? Ich bin sicher, daß er mich liebt, aber was wenn er auch Gefühle für sie entwickelt hat?

LG winterkind

Hallo Winterkind,

 

wir freuen uns, wieder von Ihnen zu lesen, auch wenn es leider erneut Anlass für Herzschmerz gibt.

 

Um Ihren letzten Satz direkt aufzugreifen: ja, es scheint tatsächlich so zu sein, Ihr Partner hat Gefühle für seine Arbeitskollegin entwickelt. Er wird sie sehr sympathisch finden, er hat Vertrauen zu ihr, er verbringt gerne Zeit mit ihr, er fühlt sich offenbar von ihr geschätzt. Das muss jedoch noch lange nicht heißen, dass er die Kollegin auch liebt. Mit Ihnen hingegen hat er eine exclusive Beziehung, Sie beide sind ein Paar, sind intim miteinander, haben Zukunfts- und Lebenspläne - das ist ein erheblicher Unterschied.

 

Nichtsdestotrotz können wir gut nachvollziehen, dass es Sie schmerzt, dass er auch einer anderen Frau gegenüber Sympathie und Zuneigung empfindet. Und schade ist auch, dass Ihr Partner sich weiterhin für Heimlichkeit entscheidet. Das muss allerdings kein "Indiz" sein, dass er Verliebtheitsgefühle gegenüber seiner Kolegin empfindet. Es kann auch sein, dass er die Spanung vermeiden möchte, die diese Freundschaft in Ihre Beziehung miteinander bringt und die er nicht aushalten mag.

 

 

Auf Ihre Frage, wie man als Paar mit einer solchen Konstelation umgeht, gibt es unterschiedliche Wege, wie sich Paare in solchen Situationen arrangieren. Es gibt Paare, die eine solche Spannung nicht aushalten wollen und sich einer oder auch beide zur Trennung entschließen, um klare Verhältnisse zu haben. In anderen Partnerschaften, und das hängt sehr von der Persönlichkeit jedes Einzelnen ab, versuchen die Partner die Ambivalenzen, die eine solche Konstellation mit sich bringt, auszuhalten und damit umzugehen, was mal besser und mal schlechter gelingt. Letztendlich entscheidend ist aus unserer Sicht - aber das mögen andere anders erleben - wie stark das gemeinsame Fundament der Paarbeziehung trägt, sodass auch engere Verbindungen mit anderen Menschen möglich sind. Es bleibt jedoch eine Amivalenz und es geht eben auch fast immer mit einem Gefühl der Zurücksetzung einher.

 

Wie schätzen Sie denn Ihrer beider gemeinsames Fundament ein? Was sind aus Ihrem Empfinden die tragenden Säulen Ihrer Beziehung, was zeichnet Ihre Partnerschaft aus? 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Nachdem ich einige Ratgeber und Internetforen bzgl. Eifersucht gelesen habe, bin ich zu dem Entschluß gekommen, daß ich in erster Linie an mir arbeiten sollte. Das hatten Sie mir ja auch bereits in einem der ersten Postings geraten. Durch ständiges Fragen und Konfrontationen treibe ich ihn ja eher von mir weg… Darum habe ich auch an dem vergangenen Wochenende dieses Thema bewußt ausgeblendet und nicht angesprochen.

Er hat mir in den vergangenen Wochen sehr oft versichert, daß er mich liebt und ich die wichtigste Person in seinem Leben bin. Grundsätzlich glaube ich das auch. In manchen Momenten (wie bei dem Zettel) kommen natürlich Zweifel, welcher Art seine Gefühle für diese Frau sind. Aber wie ich es auch drehe und wende, selbst wenn er Verliebtheits-Gefühle für sie entwickeln sollte, kann ich weder durch besonders liebevolles Verhalten noch durch dauerndes Nachbohren/Spionieren daran etwas ändern.

Ich habe ihm genau diese Ängste vor einiger Zeit geschildert und auch hier hat er mir versichert, daß es für ihn „nur“ eine Kollegin/Freundin zum Reden ist und er kein körperliches/sexuelles Interesse an ihr hat.

Im Moment denken wir darüber nach, die Fernbeziehung zu beenden und wieder zusammen zu leben :)

LG winterkind

Hallo Winterkind,

 

wenn es möglich wäre, die Fernbeziehung zu beenden und wieder dauerhaft zusammen zu leben, dann würde das sicherlich für Sie beide mehr Ruhe und Gelassenheit in die Beziehung bringen. Wir drücken Ihnen daher ganz doll die Däumchen, dass es gelingen möge!

 

Alles Gute für Sie und Ihren Partner!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo liebes Expertenteam,

ich muss mich nach längerer Zeit mit einer eher unschönen Begebenheit melden.. :( Gestern hat er mir gestanden (nach einem "direkt-auf-den-Kopf"-Zusagen), daß er Verliebtheitsgefühle für "sie" entwickelt hat. Es ist nichts gelaufen und sie weiß es auch noch nicht. Allerdings hat er ihr geschrieben, daß er Gefühle für eine andere Frau hat - mich aber über alles liebt und nicht verlieren will. Insoweit allerdings nicht weiß, wie es weitergehen soll... von "Gefühlschaos" war die Rede..

Da ich vor Jahren etwas ähnliches mit einem Kollegen erlebt habe, versuchte ich bei dem Gespräch ruhig zu bleiben und habe ihm berichtet, wie es mir damals ging und wie ich es geschafft habe, diese "Verknalltheit" zu überwinden.

Nach einer schlaflosen Nacht, bin ich allerdings logischerweise jetzt wieder "am Boden"... weiß nach der ganzen schweren Zeit ( meine Mutter ist vor 4 Monaten verstorben) nicht, wie ich die Kraft aufbringen soll, um unsere Ehe zu kämpfen. Er hat mir unter Tränen gesagt, daß er bei mir nichts vermisst, unsere Beziehung (bis auf die Entfernung) für ihn nahezu perfekt ist und er mich von Herzen liebt. Er "hasst" die andere regelrecht, weil sie solche Gefühle in ihm weckt. Er konnte (oder wollte?) mir auch nicht sagen, was sie in ihm berührt..

Ich wollte ihn nicht dazu drängen, den Kontakt abzubrechen.. Vorwürfe und solche Forderungen sind meiner Meinung nach wohl auch eher kontraproduktiv. Er hat sich für mich entschieden, weiß aber lt. eigener Aussage nicht, wie er diese "Verliebtheit" abstellen kann. Nun, das wird nicht gehen... Bei mir selbst wurden die Gefühle durch Distanz zu dem betreffenden Mann und Aufarbeiten der Defizite (mehr Unternehmungen in der Beziehung.. usw) immer weniger.

Persönliche Distanz hat er schon mehr oder weniger hergestellt, aber per Whatsapp schreiben sich die beiden sehr häufig. Auf diesem Weg hat er ihr am WE auch mitgeteilt, daß er Gefühle für eine andere hat.

Ich habe mir Ihre Ratschläge, wie das "auszuhalten" ist bzw. wie es weitergehen kann, nochmal durchgelesen.. Vielleicht haben sie aber jetzt in der konkreten Situation noch weitere Tipps für mich..?

Wegen der Fernbeziehung wäre eine Paartherapie eher schwierig.. ich denke auch, daß man nicht immer professionelle Hilfe braucht, sondern mit Ehrlichkeit - gerade und in erster Linie zu sich selbst - die Probleme durchaus auch gemeinsam mit dem Partner aufarbeiten kann. Hier könnte ich noch ein paar Tips/Hinweise gebrauchen, wie so ein Weg aussehen kann..

Vielen Dank im voraus

gruß winterkind

Hallo Winterkind,

 

wir möchten Ihnen unser Beileid zum Tod Ihrer Mutter ausdrücken! Und wir können uns vorstellen, dass Sie eine schwere Zeit hinter sich haben, die Sie viel Kraft gekostet hat.

 

Unsere Empfehlung an Ihren Mann ist, dass er der Kollegin gegenüber offenlegen sollte, dass er sich in Sie verliebt hat und dass er daher den privaten Kontakt zu ihr einstellt, um nicht in einen noch tieferen Loyalitätskonflikt zu geraten. Wir denken, dass die Kollegin diese Klarheit verdient hat, denn wie soll sie sonst sein Verhalten richtig interpretieren oder ihm gar "Tipps" geben?

 

Wie sehen denn die Perspektiven aus, dass Sie beide die Fernbeziehung beenden und Arbeit und Zusammenleben wieder an einem Ort vereinbaren?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Liebes Expertenteam,

vielen Dank für Ihre Antwort... das Ende der Fernbeziehung besprechen wir zwar öfter, allerdings ist das nicht von "heute auf morgen" machbar. Wir haben ein Haus, das verkauft werden müsste (hier sind auch noch rechtliche Dinge nach dem Tod meiner Mutter zu erledigen). Außerdem wäre auch ein Jobwechsel möglicherweise nicht so einfach machbar. Im Moment habe ich eine gut bezahlte Stellung, die ich nur ungern aufgeben möchte. Ich weiß im Moment auch gar nicht, ob ich ihm zuliebe auf meine Freunde, Familie und Hobbies verzichten möchte, um in eine ungewisse Zukunft zu starten.. :(

Ich denke zwar, daß ihre Empfehlung mit dem Kontaktabbruch die einzig richtige ist, habe aber gleichzeitig ein wenig Angst davor, wenn sie evtl. seine Gefühle erwidert... dann kann er sich zwar für mich entscheiden, hat aber doch im Hinterkopf immer noch "sie". Ich habe ihn gebeten, die Defizite, die er in unserer Beziehung (vielleicht auch bei mir persönlich) sieht aufzuschreiben und sich zu überlegen, was anders werden müsste, damit unsere Liebe wieder gestärkt würde. Ich stelle gerade viele Dinge in der letzten Zeit infrage... :(  

Ich hatte gestern ein langes Gespräch mit einer Freundin, die ihn auch kennt und mich darin bestärkt hat, ihm zwar den Kontakt zu ihr nicht zu verbieten, aber ihm klarzumachen, daß ich das nicht gutheißen kann und der Weg für einen Neustart in eine vertrauensvolle Partnerschaft so nicht klappen kann.

Wir werden sicher am Wochenende wieder intensive Gespräche führen "müssen".. Andererseits möchte ich auch nicht, daß wir uns zermürben und alles zerreden... Im Grunde sollte es um uns gehen und nicht um "sie" - oder was meinen Sie?

Grüße winterkind

Hallo Winterkind,

 

ja, da sind wir ganz bei Ihnen, es geht um Sie beide, nicht um die andere Frau!

 

Uns faellt immer wieder auf, wie sehr Sie bemueht sind, sich zu reflektieren. Bitte passen Sie dabei aber auch gut auf sich auf - so geht es doch nicht einseitig um Ihre "Defizite"! Aus unserer Sicht muss hier Ihr Partner aktiv mitarbeiten und seine Beduerfnisse erkunden und offen legen. Nur er kann doch herausfinden, was ihm evt.in der Beziehung mit Ihnen fehlt und was er sich wuenscht. Das koennen Sie ihm nicht abnehmen, dass er seinen Beitrag zur Beziehungsarbeit leistet!

 

Haben Sie beide schon einmal ueber eine Paartherapie nachgedacht? Oder welche Vorstellungen hat er, wie Sie beide mit dieser Krise umgehen sollen?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam,

Zwischenbilanz: 2 Monate sind vergangen seit dem Geständnis, daß da doch Gefühle im Spiel sind..

Vielleicht gehen Männer anders (pragmatischer?) mit sowas um.. ?

Jedenfalls hat er mir in einem langen Gespräch gesagt, daß er mich liebt und das, was er für sie empfunden hat, rückblickend auch nicht wirklich Verliebtheit war… Er hätte sich an unsere Anfangszeit und das Gefühl damals erinnert und das wäre nicht vergleichbar. Außerdem hat er sich (auf mein Anraten) überlegt, wie es konkret aussehen würde, wenn er die Gefühle für sie ausleben würde… also Trennung und –soweit auch Gefühle von ihrer Seite bestehen- mit ihr Zusammensein. Dieses Gedankenspiel hat ihm wohl endgültig die Augen geöffnet, daß er 1. mich nicht verlieren will und 2. Auf keinen Fall mit ihr dauerhaft zusammen sein will (die Gründe sind vielfältig und würden den Rahmen hier sprengen).

Wir haben viel geredet… über uns, unsere Beziehung, Routine, Defizite und was evtl. anders werden sollte. In der Vergangenheit hat „sie“ viel zu viel Raum bei uns eingenommen, was natürlich durch meine eifersüchtigen Bemerkungen erst befeuert wurde und oft zu Diskussionen führte.

Den Kontakt zu ihr ganz abbrechen wollte/will er nicht… ich bin damit zwar nicht glücklich, will aber nicht weiter drauf „rumreiten“.

Da liegt allerdings auch mein Problem.. ich will das alles aus meinem Kopf bekommen und mich (sowie unsere Beziehung) nicht mehr damit belasten. Leider gelingt mir das oft nur bedingt.. Hier suche ich noch nach einer wirksamen Strategie :)

Das Ende der Fernbeziehung ist übrigens konkret für 2016 in der Planung und wir freuen uns auf den „Neuanfang“.

LG winterkind

Hallo winterkind,

 

wir freuen uns, wieder von Ihnen zu lesen! Und toll ist ja, dass Sie beide in absehbarer Zeit auch keine Fern- sondern eine Nahbeziehung leben können! Wir denken, dass dies in der Beziehung noch einmal eine neue Dynamik geben wird.

 

Zu Ihrer Frage, wie Sie die Gefühle Ihres Freundes gegenüber der anderen Frau "aus dem Kopf" bekommen können, können wir Ihnen leider keinen Tip geben. Aus unserer Sicht wird es vielmehr mit dem weiteren Verlauf Ihrer Beziehung zusammenhängen, mit der Art und Weise, wie offen Sie beide miteinander sind, wie wertschätzend und liebevoll Sie beide miteinander umgehen. Auf diesen guten Erfahrungen kann Vertrauen wachsen und sich vertiefen. Und dann kann so ein verletztendes Erlebnis rückblickend als eine "Episode", die aber im Gesamtgefüge nicht wirlich wichtig war, abgespeichert werden.

 

Nehmen Sie sich daher Zeit, setzen Sie sich jetzt nicht unter Druck, sondern vertrauen Sie darauf, dass dies verblasst und durch neue, gute Erfahrungen miteinander "überschrieben" werden kann. Schauen Sie, was Ihnen im Hier und Jetzt mit Ihrem Partner gut tut und was Sie brauchen, damit Sie die Beziehung mit ihm als erfüllend erleben.

 

Entscheidend für Ihre Beziehungszufrieden- und -sicherheit ist ja letztlich nicht, ob er noch ab und zu Kontakt mit der anderen Frau hat, sondern was er "hier und heute" in die Beziehung mit Ihnen einbringt, was er da tatsächlich lebt, verstehen Sie?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Liebes Expertenteam,

vielen Dank für Ihre Antwort, die ich gerade im Hinblick auf das "hier und heute" als sehr hilfreich empfinde :)

Ich verstehe sehr gut, was sie meinen… der Begriff „Überschreiben“ ist gut gewählt. Diese Strategie verfolge ich(wir) auch.

Leider kriege ich meine Gefühle/Eifersucht so gar nicht in den Griff. Wir sprechen eigentlich gar nicht mehr (bzw. selten) über sie, was mir (und unserer Beziehung) grundsätzlich gut tut. Dennoch quälen mich ständig Gedanken daran, ob ich ihm wirklich wieder vertrauen kann.. erzählt er mir wirklich deshalb nichts, weil sie nicht wichtig für ihn ist oder weil er sich mein eifersüchtiges Gezicke sparen will? Schreibt er wieder mit ihr (wenn ich sehe, er ist online ist)? Gibt es möglicherweise sogar wieder ein privates Treffen (wie letztes Jahr vor Weihnachten)? Wie ein giftiger Stachel sitzen mir diese Gedanken im Kopf bzw. kommen immer wieder hoch. Das liegt natürlich auch an der Tatsache, daß die beiden noch Kontakt haben…

Ich bin von mir selbst genervt und mache mir damit das Leben schwer.. vielleicht versuche ich es mal wieder mit Meditation. Das hat mir in der Vergangenheit zumindest kurzfristig „Gedankenfreiheit“ verschafft ;)

Grundsätzlich wünsche ich mir einfach, daß „sie“ aus meinem/unseren Leben verschwindet. :(

LG winterkind

Hallo Winterkind,

 

worin möchten Sie Ihrem Partner ganz konkret "vertrauen" können"? Woran würde es für Sie deutlich und greifbar werden, dass er Ihr Vertrauen verdient?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hmm… die Frage nach dem Vertrauen kann ich irgendwie nicht so recht beantworten.. Mir fällt dazu ein aktuelles Beispiel ein, wo ich ihm eben nicht traue.. aber zuvor vielleicht ein kurze Beschreibung, wie es vor dieser ganzen Sache war. Evtl. wird dann auch klarer, weshalb mich das Ganze so mitnimmt und beschäftigt.. Für meinen Mann war (bin) ich der Mittelpunkt seines Lebens, er trägt mich auf Händen und ich hatte nie Zweifel an seiner Ehrlichkeit. Ich hab ihm immer bedingungslos vertraut und umgekehrt war es ebenso. Und das gilt eigentlich für unsere ganze Zeit als Paar (also nicht nur ein paar Jahre, sondern mittlerweile schon zwei Jahrzehnte).

Als dann das kollegiale Verhältnis zu ihr inniger wurde, wuchs auch mein Mißtrauen und meine Kontrollwut. Im Gegenzug gab es dann einige Heimlichkeiten (eben damit ich nicht „ausraste“), wie z.B. Treffen ohne mein Wissen. Aber selbst nach Aussprachen und Diskussionen, blieb ich misstrauisch. Selbst als er mir fast alles berichtete, was gesprochen oder geschrieben wurde, hat mich das nur wenig beruhigt. Ich habe sie ja dann im Sommer auch kennengelernt und es gab mehrfach Treffen zu viert (sie ist ja auch fest liiert).. In der Folgezeit konnte ich etwas lockerer mit der Situation umgehen. Allerdings war schnell klar, daß sie und ich nicht wirklich auf einer Wellenlänge liegen (sie hat ohnehin fast ausschließlich männliche „Freunde“). Ich hatte in dieser Zeit die Hoffnung, daß das Verhältnis der beiden sich abkühlt… was (leider) nicht geschah, sondern vielmehr damit endete, daß er mir die „Verliebheit“ gestand.

Für ihn ist das nach unserer Aussprache kein Thema mehr. Ich habe ihn noch zweimal drauf angesprochen, was sie denn jetzt für ihn sei.. oder was für Gefühle noch da sind? Ich konnte mir nicht vorstellen, daß nach ein paar Wochen da nichts mehr sein soll.. Er sagt aber, daß es genau so ist. Sie wäre nur noch eine Arbeitskollegin… sie gehen ab und an zusammen in die Mittagspause und sonst nichts.

Sorry, das ist jetzt doch länger geworden ;)

Aber zu meinem Beispiel, wo wieder ein Kopfkino bei mir einsetzt… Demnächst steht die Weihnachtsfeier der Firma an…. Mein Mann hat mir berichtet, daß es hinterher mit einigen Kollegen noch woanders hingehen soll. Ich muss Ihnen nicht sagen, daß ich direkt dachte „ist sie dabei?“ oder „geht er möglicherweise mit ihr allein und benutzt die angeblichen Kollegen nur als Deckmantel“? Ich habe bislang nicht direkt danach gefragt.. noch nicht mal, ob sie überhaupt zur Feier kommt.. Ich weiß genau, daß er dann wieder das Gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen.

Während ich das hier schreibe, kommt mir mein Verhalten und meine Gedanken selbst blöd und kleinlich vor… aber wenn mein Verstand aussetzt und die Gefühle die Überhand gewinnen, finde ich nur schwer raus und mache mir selbst das Leben schwer L ich glaube, er könnte momentan wohl machen was er wollte… sie war (und ist) einfach ein „rotes Tuch“ für mich. Verstehen sie was ich meine?

winterkind

Hallo Winterkind,

 

 

danke für die weitere Beschreibung der „Lage“! Das hilft uns, die näheren Hintergründe und auch die Sicht Ihres Mannes besser zu verstehen. Und wir möchten noch mal ausführlicher auf Ihre Situation eingehen, denn wir sind sehr beeindruckt, wie hartnäckig Sie an dem Thema arbeiten!

 

Unser Eindruck ist, dass Sie sehr wohl weiterhin volles Vertrauen darin haben können, dass Sie für Ihren Mann der Mittelpunkt seines Lebens sind! Und wir haben den Eindruck, dass seine Gefühle für die Kollegin, sei es nun die vorübergehende Verliebtheit oder auch Sympathie ihr gegenüber, nichts an dem Stellenwert, den Sie für ihn haben, verändert. Sie haben Ihren Platz bei ihm!

 

Und wir denken, dass beides durchaus nebeneinander bestehen darf: Ihr Vertrauen darin, dass Sie für ihn ganz wichtig sind und ein Eifersuchtsgefühl, dass er eine andere Frau auch mag. Das ist eine innere Ambivalenz – und Ambivalenzen sind meistens unangenehm, denn wir wünschen  uns ein Leben ohne diese Spannungen. Und da wäre es natürlich einfacher, wenn es keinen Kontakt mehr zwischen den beiden gäbe; das ist verständlich, dass Sie sich das wünschen!

 

Und dennoch, Ihr „Mantra“ könnte sinngemäß sein „Er mag zwar auch eine andere, aber bei mir ist er Zuhause, mich liebt er, ich bin seine Lebenspartnerin! Und mich zeichnet besonders aus: 1.... 2.... 3....“

 

Versuchen Sie daher gar nicht erst, das angesprochene  „Kopfkino“ bzgl. der Weihnachtsfeier auszuschalten – das funktioniert sowieso nicht. Sondern sorgen Sie vielmehr dafür, dass der „Alarmabteilung“ Ihres inneren Teams (unsere Persönlichkeit ist ja vielschichtig und besteht aus vielen Anteilen) der besondere Wert, den Ihre Persönlichkeit Ihrem Mann bietet, vor Augen geführt wird! Sprich: werden Sie sich Ihrer Stärken und Ihres Selbstwertes bewußt, also all dessen, was Sie auszeichnet, weshalb Sie so ein liebenswerter Mensch sind! Stellen Sie einen guten Kontakt mit Ihrem Selbstwert her und dann kann sich die „Alarmabteilung“ auch wieder entspannen. Verstehen Sie? Letztlich ist der gute Kontakt zum eigenen Selbstbewußtsein auf Dauer das tragfähigste Mittel, um mit Eifersuchtsgefühlen umzugehen, vorausgesetzt, die Grundlagen in der Beziehung stimmen. Denn wie ja bereits in den früheren Beiträgen beschrieben kann Eifersucht auch ein durchaus berechtigtes Alarmsignal sein, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt, dass es da Defizite gibt.

Ein praktischer Weg könnte sein, das aufkommende Eifersuchtsgefühl künftig als ein „Signal“ mit Aufforderungscharakter zu bewerten. Nämlich mit der Aufforderung, einen ganz bestimmten Film „einzulegen“, nämlich den Kassenschlager: „Wie gut es meinem Mann in der Beziehung mit mir geht und was für eine großartige Partnerin ich bin!“ Vielleicht fällt Ihnen ein sogar ein passender Titel ein? Und versuchen Sie zu üben, dann konsequent immer wieder diesen Film, die Erfolgsgeschichte Ihrer Beziehung und Ihrer Persönlichkeit, innerlich abzuspielen. Sie werden merken, dass dagegen der andere Film, den Ihre „Alarmabteilung“ zu bieten hat, verblassen wird.

 

Was meinen Sie, könnte das ein Weg sein? Und: je öfter Sie das üben, desto leichter wird Ihr persönlicher „Kassenschlager“ abrufbar sein und seine gute Wirkung auf Ihre Stimmung entfalten!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Vielen vielen Dank liebes Experten-Team! Diese Worte und den Tipp mit dem "Film" finde ich klasse... Das werde ich beherzigen und (hoffentlich) wieder meinen Frieden finden. 

Nochmal Danke für v die Hilfe! 

GLG winterkind

 

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