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Künstliche Befruchtung Kostenerstattung

Mein Mann hat sich in erster Ehe sterilisieren lassen. Nun hat er sich auf Grund des sehr großen Kinderwunsches einer Refertilisierung unterzogen, leider ohne Erfolg, die Samenleiter sind nicht durchlässig. Ich bin 33 und mein Mann 46 Jahre alt. Würde die AOK eine künstliche Befruchtung mit icsi und Tese zahlen seien es auch nur 50%. Wir sind beide bei der AOK versichert.

Hallo,

 

obwohl sich die gesetzlichen Regelungen bezüglich einer assistierten Fertilisation (künstliche Befruchtung) etwas verändert haben und die meisten Landes AOKèn über die gesetzliche Errstattungsquote hinaus nun häufig eine vollständige Kostenerstattung ausspricht, müssen Sie davon ausgehen, für diese Kosten alleine aufzukommen.

 

Entscheidend hierfür ist die Tatsache, dass sich Ihr Mann einer Sterilisation in der Vergangenheit unterzogen und somit für sich die Entscheidung getroffen hat, keine weiteren Kinder zeugen zu wollen. Wenn er nun mit Ihnen in einer neuen Partnerscjhaft lebt und Sie beide nun einen neuen, gemeinsamen Kinderwunsch haben, darf keine Kostenerstattung über die gesetzlichen Krankenversicherungen ausgesprochen werden. Dies gilt für die Refertilisations-Operation, die Ihr Partner ja schon hat durchführen und auch schon selbst hat bezahlen müssen, als auch für andere anderen Formen der künstlichen Befruchtung.

 

Was konnte denn im Spermiogramm Ihres Partners nachgewiesen werden? Fanden sich dort nach der Refertilisation Spermien? Liegt Ihnen eine Kopie des Spermiogramms vor? Und wie stellt sich die Fertilisationssituation bei Ihnen dar, wissen Sie hierüber etwas?

 

Gerne wollen wir gemeinsam mit Ihnen schauen, welche weiteren Therapieoptionen sich für Sie beide anbieten!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Im Spermiogramm konnten keine Spermien nachgewiesen werden. Da die Samenleiter sich in einem schlechten Zustand befanden und die Sterilisation schon 16 Jahre zurück lag standen die Chancen eh nicht gut. Samen konnten allerdings in den Nebenhoden festgestellt werden das wurde bei der Refertilisierung überprüft. Meine Fertilität wird nächste Woche überprüft bei meiner Gynäkologin.

Hallo,

 

vielen Dank für Ihre weiteren Informationen!

 

Empfohlen wird nach einer Vasektomie eine Refertilisation in der Regel bis zu 10 Jahre hiernach; liegt die Vasektomie länger als 10 Jahre zurück, dann ist die Chancxe, durch eine Vaso-Vasostomie wieder ein ausreichend gute Fertilität herzustellen, sehr gering - so wie bei Ihrem Mann.

 

Wenn nun lediglich im Nebenhoden Spermien oder deren Vorstufen nachgewiesen werden konnten, dann müsste eine sogenannte TESE mit anschließender ICSI-Therapie erfolgen, wenn bei Ihnen eine unauffällige Fertilisation vorliegen sollte. Hier müssen Sie mit Kosten über 4.000 € pro Behandlungszyklus rechnen.

 

Wir raten Ihnen daher, erst einmal eine weiterführene gynäkologische Abklärung vornehmen zu lassen, um dann gemeinsam entscheiden zu können, ob Sie beide sich auf weitere Maßnahmen zur Erfüllung Ihres Kinderwunsches einlassen möchten.

 

Gerne beantworten wir weitere Fragen, die sich ggf. stellen werden; bleibt uns, Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Weg zu wünschen!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Natürlich, möchte ich weitere Maßnahmen egal was die Untersuchung bringt. Es ist mein sehnlichster Wunsch, ob mit oder ohne Zuschüsse. Dann müssen wir halt mit der Finanzierung schauen auch wenn's sehr teuer ist. Ich denke für einen solchen Wunsch macht man gerne Schulden.

War bei meiner Gynäkologin, bei miri st alles in Ordnung, bei meinem nächsten Zyklus wird durch Blutabnahme mein Hormonstand überprüft  aber sonst alles wie es sein soll. Wir denken, das wir es dennoch einen Antrag auf Kostenübernahme machen sollen, naja versuchen kann man es ja. Denn leider sucht man sich nicht aus in wen man sich verliebt.

Hallo,

 

schön, dass bei Ihnen keine Auffälligkeiten gefunden werden konnten!

 

Es wird wahrscheinlich bei der assistierten Reproduktion dann auf eine ICSI-Therapie (Intra-Cytoplasmatische-Spermien-Injektion) hinauslaufen, so dass eine baldige Vorstellung in einer Kinderwunschpsrechstunde empfehlenswert ist.

Bezüglich der Kostenübernahme für diesen Therapieansatz ist aber klar, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen nach zuvor erfolgter Sterilisation in keinem Falle die Kosten übernehmen dürfen; Sie müsse also weiterhin damit rechnen, die Kosten selbst tragen zu müssen.

 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und hoffen, dass sich Ihr Kinderwunsch erfüllen wird!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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