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Kinderwunsch

Ich bin 41 Jahre, ja ich weiß, eigentlich zu alt, dennoch würde mich mal Interessieren:

a) wer hat die Höchstgrenze des Alters festgesetzt?

b) gibt es für uns keine Möglichkeiten ein gemeinsames Kind zu bekommen, mit Hilfe der Krankenkasse? Ich spreche nicht von der kompletten Übernahme der Kosten, sonder nur einen Teil.

Seit 5 Jahren versuchen wir gemeinsam ein Kind zu bekommen, 1 mal klappte es auch, doch leider verlor ich es , innerhalb der ersten drei Monaten. Nun seit zwei jahren mag es nicht mehr klappen, leider. Ich finde es schade das ich nun verurteilt werde, keine Kinder mehr bekommen zu können, da sämtliche Kosten uns auferlegt werden. Laut FA ist alles in Ordnung bei mir, bei meinem Partner ebenfalls.  Mittlerweile drückt es bei mir auf die Psyche und ich fange immer an zu heulen oder zu zittern, wenn ich kleine Kinder sehe.  Ich habe mich nie über euch Beschwert, bin seit 38 Jahre "Kunde" bei Ihnen, aber so langsam fange ich an nachzudenken ob es noch andere K-Kassen mit höheren Leistungen gibt. Seid mir bitte nicht böse, aber ich bin nach wie vor relativ zufrieden mit euch, trotzt Kuren- absagen.

Ich bin frustriert und weiß einfach nicht mehr weiter. Muss ich die Familienplanung echt "ad acta" legen?

 

Liebe Grüße Manuela 

Ich will mal von meiner freundin erzählen: ihr gings wie dir. Aber mit 42 hat sie den Kindern abgeschworen,hat gesagt: dann eben nich.... hat sich ein Motorrad gekauft und den Führerschein dafür gemacht. Mit 43 war sie schwanger! Jetzt ist sie schon 10 Jahre lang eine glückliche späte Mutter. Dir alles Gute! Mfg

PS. Es gibt in Deutschland gaanz viele armselige Pflegekinder....

Danke, das mit den Pflegekindern wird nicht akzeptiert. Daf[r haben wir nicht genug einkommen und sind auch nicht Verheiratet. Leider, war auch eine Option für uns.

 

Hallo Manuela,

 

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum!

 

Es tut uns sehr leid, dass Sie und Ihr Partner Ihren Kinderwunsch bislang nicht realisieren konnten. Vermutlich liegt eine lange Zeit des Wartens, Hoffens und dann doch wieder erneuter Enttäuschung und Trauer hinter Ihnen. Wir können daher gut nachvollziehen, dass aus Ihrer Sicht die bestehende Altersbegrenzung bei der Kostenbeteiligung an der In-vitro-Fertilisationen ungerecht erscheint.

Vielleicht kurz zum Hintergrund dieser Regelung: Die Festlegung der Kostenstruktur bei den In-vitro-Fertilisationen ist eine Folge der Gesundheitsreform im Jahr 2004. Der Gesetzgeber hatte damals beschlossen, dass  die gesetzlichen Krankenkassen 50 Prozent der Kosten für die ersten drei Versuche bei verheirateten Frauen zwischen 25 und 40 Jahren übernehmen dürfen. Paare ohne Trauschein sind davon ausgeschlossen. In einem Revisionsverfahren hat das Bundessozialgericht in Kassel die Altersbeschränkung bei der Erstattung der Kosten für In-vitro-Fertilisationen (IVF) bestätigt. Diese sei nicht grundgesetzwidrig. Argumentiert wurde seitens des Gerichts, dass bei Frauen im 40. Lebensjahr die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei 18 Prozent liege. Auch gehöre die künstliche Befruchtung nicht zum Kernbereich der Krankenversicherung.

Soweit also die gesetzlichen Regelungen, die (allen) gesetzlichen Krankenversicherungen den Rahmen vorgeben, indem diese Leistungen möglich sind.

Ihre Frage, ob Sie die Familienplanung jetzt aufgeben müssen, können wir Ihnen nicht beantworten. Es könnten aber Sinn machen, sich über andere Möglichkeiten der weiteren Lebensgestaltung Gedanken zu machen und so gemeinsam ein  neues Ziel zu entwickeln, wie Sie beide Ihr Leben leben wollen. Wie sieht denn Ihr Partner die Situation? Gibt oder gab es schon mal (gemeinsame) Träume oder Vorstellungen, wie sich Ihr Leben noch entwickeln könnte?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Die BKK Akzo Nobel Bayern hat bei der künstlichen Befruchtung die Altersgrenze für Frauen von 40 auf 45 Jahre angehoben. Sind beide Ehegatten bei der BKK versichert, verdoppelt sich der Zuschuss max. je Behandlungszyklus für die ärztliche Behandlung und die im Zusammenhang mit der künstlichen Befruchtung ärztlich verordneten apothekenpflichtigen Arzneimittel auf insgesamt 1.000 EUR.

 

Deshalb meine Frage.

 

Tut mir leid für dich. Dann liegt es an der gegend in der du lebst.  Hier in der Großstadt werden auch Lebensgemeinschaften und  Pflegeeltern über 40 akzeptiert, ohne Probleme.http://www.pflegekinder-berlin.de/index.php?article_id=9

Hallo Manuela,

 

wir haben uns nun einmal ein wenig auf den Internetseiten der BKK Akzo Nobel Bayern, deren Firmensitz sich wohl in Oberbayern befindet, belesen. Und Sie haben recht, hier hat man als freiwillige Zusatzleistung die Altersgreneze für Frauen von 40 auf 45 Jahre angehoben und verspricht zusätzlich (Zitat: "Der Zuschuss beträgt für maximal 3 Behandlungsversuche 50 % der nachgewiesenen Kosten, maximal jedoch 500 € je Behandlungsversuch für  die ärztliche Behandlung und die im Zusammenhang mit der künstlichen  Befruchtung ärztlich verordneten apothekenpflichtigen Arzneimittel. Sind beide Ehegatten bei uns versichert, verdoppelt sich der Zuschuss".) eine Teilkostenerstattung.

 

Die Kosten einer üblichen IVF-Therapie belaufen sich auf circa 3.200 €, die Kosten einer aufwendigeren ICSI-Therapie bis zu 8.000 €.

 

Da wir hier im Forum grundsätzlich keine konkreten Aussagen treffen können in Bezug auf mögliche Kostenerstattungen, empfehlen wir Ihnen, Rücksprache mit Ihrer AOK vor Ort zu nehmen und dort nachzuhören, wie Ihre konkrete Situation wahrgenommen und behandelt werden kann.

 

Sollten Sie dennoch auf unsere Fragen im letzten Beitrag eingehen wollen, freuen wir uns, erneut von Ihnen zu lesen!

 

Wie immer Sie sich entscheiden mögen, wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Natürlich haben wir auch andere Wünsche und Sehnsüchte. Diese erfüllen wir uns auch nach und nach. Als nächstes steht die Hochzeit an, z.B. Dennoch wäre der Wunsch nach einem Gemeinsamen Kind groß, von beiden Seiten aus. Wie gesagt mir geht es nicht um völlige Kostenübernahme oder gar eine Künstlich Befruchtung, aber wenn ich höre oder lese, daß eine andere KK die altersgrenze erhöht hat und dafür dann eben auch noch Zuschüsse zahlt, steigt meine Hoffnung, daß es mit Stimmulation der Fruchtbarkeit durch Medikationen, eventuell doch noch klappen könnte. Das Sie als KK mir keine Garantie geben können, ist mir auch bewusst. Aber 500€ als Zuschuss auf manche Medikamente oder eventuell auf Behandlungs möglichkeiten, finde ich schon als Hilfreich. Besonders auf die Psyche würde es sich positiv auswirken, man fühlt sich auch als ü 40 nicht alt, und in meinem Fall, nicht allein gelassen, sondern als vollwertig wahrgenommen.

Vielen Dank dafür, Manuela

     
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