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Antiandrogene

Danke, dass es dieses Forum gibt.

Bis auf wenige Kurzbesuche bei verschiedenen Fachleuten, die mir nicht helfen konnten, lese ich nur diverse Fachbücher und Aufsätze um weiterzukommen. Ich bin aber eigentlich emotional nur noch müde und suche einen Ausweg.

Es gibt eine nun nahezu 30-jährige "Leidensgeschichte" in der Beziehung mit meiner Frau, welche höchstwahrscheinlich durch deutliche Reduzierung meiner Libido verbessert würde.

Ich habe bereits einige Jahre nach unserer Hochzeit vor ca. 25 Jahren mit einem Urologen darüber gesprochen, jedoch wollte er ohne meine Frau gesprochen zu haben meine Libido chemisch nicht manipulieren. Sie konnte damals nicht mit einem Arzt darüber reden und kann es wahrscheinlich auch heute nicht.

Wir haben viele Jahre keinen intensiven Sexualkontakt gehabt, da meine Frau einen Scheidenkrampf hatte. Es hat mir entsprechend sehr oft weh getan. Irgendwann hat es dann geklappt, ich vermute sie hat sich Unterstützumg geholt. Sie redet nicht darüber.

Sie ist durch einen gemeinsamen, bereits verheirateten Bekannten, der sie als Püppchen haben wollte über Jahre seelisch manipuliert worden bevor wir uns kennengelernt haben. Dies konnte sie mir nicht deutlich genug sagen und daher habe ich ihm ebenfalls vertraut und auch Einiges über mich erzählt. Da er nun sie und mich kannte, hat er massive Geschütze aufgefahren, um uns auseinanderzubringen. Diese waren aufgrund seiner Kenntnisse tiefenpsychologisch motiviert und haben auf beiden Seiten voll ins Schwarze getroffen. Anscheinend können wir die letzten Scherben erst jetzt zusammenkehren; zumindest hoffe ich, dass es die letzten sind.

Zurück zu, Thema. Wir haben dann zwar über einige Zeit Sexualkontakt gehabt, jedoch nach meinem Empfinden viel zu selten (im optimalen Fall 1-2 mal pro Monat, oft über Monate bis Jahre gar nicht). Ihr Verlagen liegt bei nahe Null, was mir eine mehrjährige Abstinenz nach meiner Vasektomie bestätigt hat. Nun hat sie mir nochmals gestanden, dass sie vielleicht zweimal einen Orgasmus hatte, d.h. sie ist nur mir zuliebe auf meinen Wunsch nach Sexualität eingegangen. Das letzte Mal war vor einigen Jahren nach der Vasektomie. Ihre Ehrlichkeit hat mich berührt und geschockt und daher wollte ich ebenfalls ehrlich sein. Auf ihre Frage, wie die Intimität mit ihr bisher war, habe ich ihr gesagt "nicht so schön" und meinte damit die Häufigkeit. Sie verstand dies bezogen auf die Art unserer Sexualität, die für mich oft sehr schön war und hat sich tief verletzt gamz zurückgezogen. Dies ist erst vor einigen Tagen wieder ins Gespräch gekommen. Ich habe aber das Gefühl, dass sie sich wieder zurückzieht, da ich zu viel über Vergangenes und meine momentanen Ziele (Reduzierung meiner Libido) rede. Dann kommen nun auch noch die Wechseljahre bei ihr dazu!

Ich habe inzwischen absolut keine Lust mehr auf Selbstbefriedigung, möchte ab und zu kuscheln und hasse es, wenn dann sofort der Trieb da ist. Ich habe meine Frau viel zu oft deswegen verletzt.

Ich benötige dringend Hilfe. Diverse Fachbücher, Abstinenz von Reizen etc. helfen nicht. Ich habe bereits als Jugendlicher masturbiert und es genossen. In unserer Familie wurde nie über Sexualität gesprochen. Meine Mutter hat mich einmal dabei erwischt, konnte aber nicht damit umgehen. Auch meine Frau kann glaube ich nicht damit umgehen, obwohl ich es ihr bereits ca. 1,5 Jahre nach Beginn unserer Beziehung gezeigt habe. Sie konnte nie mit mir darüber reden, obwohl sie es oft mitbekommen hat. Dadurch war das Thema auch negativ besetzt nach dem Motto: "zu viel Selbstbefriedigung macht sexsüchtig" und "man fasst sich doch nicht selbst an, dass ist schmutzig". Sich selbst anfassen möchte sie nicht, obwohl wir uns eigentlich ganz gemau angeschaut haben und da kein Zauber mehr sein sollte.

Ich selbst bekomme nach 3-5 Tagen massive Gefühle, die sich sehr schnell emtladen. Früher war dies nach 2-3 Tagen der Fall. Meistens sorge ich durch Masturbation dafür, dass es nicht soweit kommt. Dennoch reichen intimere Berührungen meiner Frau. intensivere Küsse, der Gedanke auf möglichen Sex für deutliche Reaktionen. Unsere Libido ist extrem unterschiedlich und ich sehe nur medikamentös eine Angleichung. Ich weiss, dass dies Nebenwirkungen hat, aber diese nehme ich germ in Kauf, wenn ich dadurch meine Frau nicht weiter verletze und unnötig "in sie dringe" aufgrund meines Triebs. Ehrliche und gute Gespräche, Anteilnahme, füreinander da sein, Hautkontakt, Streicheleinheiten etc. sind für mich viel wichtiger als die 5-10 Minuten. Und dies wird mach meinem Empfinden durch meine Libido immer wieder zerstört.

Sollte ich diesen Weg weiter verfolgen oder ist es eine Sackgasse?

Hallo Silberkraut,

 

zuerst einmal: herzlich Willkommen hier im Forum !

 

Wir möchten Ihnen gerne einige weitere Fragen stellen, um sicherzustellen, dass wir Sie und das geschilderte Problem tatsächlich richtig verstanden haben.

 

Sie sind mit Ihrer Frau seit 30 Jahren zusammen, Sie sind verheiratet und seit Beginn der Beziehung stellt die Sexualität ein Problem in Ihrer Beziehung dar. Sie haben immer schon mehr Lust als Ihre Frau gehabt, so dass Sie seit Jahrzehnten nun schon darüber nachdenken, sich hormonell, als antiandrogen behandeln zu lassen, damit auch Ihre Libido nachlässt. Sie glauben, dass dann - wenn auch Sie keine Lust mehr auf Sex und intimen Körperkontakt haben - sich Ihre Ehe bessern wird, weil Sie beide dann quasi auf dem selben Niveau leben und sich wieder anähern können. Stimmt das so in etwa?

 

Wenn wir Sie auch richtig verstanden haben, dann war der Gescjhlechtsverkehr zwischen Ihnen und Ihrer Frau immer schon belastet; sie schreiben, dass Ihre Frau einen Scheidenkrampf hatte; meinen Sie hiermit, dass ihr der Geschlechtsverkehr immer Schmerzen bereitet hat? Wenn dies so wäre, dann wäre es ja nicht verwunderlich, wenn Ihre Frau den Geschlechtsverkehr nicht genießen konnte, oder?

 

Wenn wir Sie auch richtig verstanden haben, dann sprechen Sie und Ihre Frau über Ihre (sexuellen) Probleme nicht; haben Sie schon einmal hinterfragt, weswegen Sie beide diesbezüglich gar nicht hierüber in das Gespräch kommen?

 

Sie sehen, derzeit haben wir viele Verständnisfragen; bitte anworten Sie uns so konkret als möglich, damit wir besser auf Ihre Anfrage eingehen können!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

Wir haben in unserer Beziehung, die langsam gewachsen ist mehr und mehr innigen Kontakt gehabt. Es kam nicht zum Geschlechtsverkehr.

Wir haben dies über Jahre versucht, jedoch konnte ich nicht in meine Partnerin eindringen. Sowohl der Versuch, als auch die alternativen Praktiken waren für mich schmerzhaft. Es kam öfter zum Streit, der uns beiden sehr weh getan hat und ausweglos schien. Ich habe diverse Fachleute aufgesucht. Die Antworten waren in etwa folgende "Es gibt solche Frauen und ich soll mir überlegen, ob ich bei meiner Frau bleiben möchte", "Es ist besser, wenn sie sich von Ihrer Frau trennen", "ohne Ihre Frau kann ich nichts für sie tun". Ich habe mich darauf hin an einen Urologen gewandt mit der Bitte mich zu kastrieren. Dies hat er abgelehnt. Es ging meiner Frau in dieser Zeit psychisch sehr schlecht und es waren keine Gespräche möglich.

Ich habe dann alle weiteren Versuche eingestellt. Jahre später hat es dann geklappt.

Wir haben dann viele schöne intime Momente erlebt. Sie waren aber nach meinem Empfinden sehr wenig. Ich bin in dieser Phase sehr oft zurückgewiesen worden und traue mich heute kaum noch das Thema anzusprechen.

Ich habe mich dann später sterilisieren lassen, da die Angst vor einer Schwangerschaft ein Problem schien und ich mich auch zu alt fühlte, um noch Vater zu werden.

Wir haben danach noch wenige Male miteinander geschlafen und nun seit Jahren nicht mehr.

Ich versuche Probleme anzuschneiden, aber meist schweigt sie nur.

Ich muß an dieser Stelle weiter ausholen, um Verständnis zu wecken:

Meine Frau hat als Kind ihre Mutter und als Teenager ihren Vater verloren. Sie war schon als Kind in einem Verein aktiv. Nach dem Tod des Vaters sollte sich der Jugenbetreuer mehr um sie kümmern. Im Leistungssport sind diese Betreuer meist auch psychologisch geschult. Er hat sie immer öfter gegen ihren Willen zwingen wollen, nach seinen Vorstellungen zu sein. Dies aber nie direkt, sondern eher durch die Hintertür. Da er aber sonst sehr beliebt war, konnte sich niemand Schlechtigkeiten vorstellen und sie wußte nicht, was sie tun sollte. Meine Frau hat mir Jahre später gesagt, ich sei ihr Rettungsanker gewesen. Ich glaube diese Vergangenheit sorgt noch heute dafür, daß sie sich schlecht öffnen kann. Erschwerend kommt noch hinzu, daß der Vereinspräsident nicht wollte, daß Details an die Öffentlichkeit kommen. Ich habe mit ihm damals ein längeres Gespräch gehabt.

Ich liebe meine Frau sehr, nur begehre ich sie "leider" auch sehr. Dies scheint sie aber eher zu belasten. Daher möchte ich meine Lust schwächen.

Ob wir uns dadurch mehr annähern können, weiß ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

vielen Dank für Ihre weiteren Informationen!

 

Wir möchten noch einmal eine Ihrer Antworten hinterfragen: Sie schrieben, dass Sie immer Schmerzen beim Geschlechtsverkehr erlebt haben. Nicht vertanden haben wir, ob auch Ihre Frau hier Schmerzen erlebt hat; also ganz konkret: hat Ihre Frau den Geschlechtsverkehr genießen und lustvoll erleben können - oder bestanden auch bei ihr Schmerzen?

 

Des weiteren deuten Sie an, dass Ihre Frau wahrscheinlich von diesem Betreuer im Sportverein sexuell missbraucht wurde; haben wir das so richtig verstanden?

Hat Ihre Frau sich diesbezüglich einmal professionell Hilfe geholt, hat sie eine Psychotherapie in Anspruch genommen?

 

Anhand Ihrer Schilderng gehen wir davon aus, dass zumindest zeitweise bei Ihrer Frau ein Vaginismus bestanden hat; hierbei tritt bei sexuellen Kontakten eine unbewusste, massive Muskeltonuszunahme der Scheidenmuskulatur auf, so dass keine Gegenstände in die Scheide eingeführt werden können. Frauen, die an einem Vaginismus leiden, können demnach keine Penis, meist aber auch kein Tampon oder ihren eigenen Finger in die Scheide aufnehmen. Gynäkologische ntersuchungen sind dann auch nur - wenn überhaupt -  sehr eingeschränkt möglich. 

Aufgrund des Vaginismus besteht dann auch in der Regel eine Dyspareunie, also ein als schmerzhaft erlebter Geschelchtsverkehr. Dies ist auch für die betroffene Frau sehr belastend, da sie ja ihren Partner auch in sich (und damit in ihre Scheide) aufnehmen wil - dies aber nicht oder nur unter Schmerzen gelingt.

 

Ihre Idee, Ihre eigene Libido abzusenken und gar auszuschalten, damit Sie Ihre Frau nicht länger begehren müssen und somit einfacher miteinander leben können, da Sie die Vorstellung haben, Ihre Frau nicht mehr "bedrängen und belästigen" zu müssen, können wir unter diesem Aspekt nachvolziehen. Einen solchen Weg zu beschreiten, halten wir jedoch nicht für sinnvoll.

Wir glauben, dass sich hiermit keine verbesserte Beziehungszufriedenheit erreichen lässt, ja wir glauben sogar, dass Ihre Frau dann, wenn sie sich nicht mehr begehrt fühlt, sich auch weniger von Ihnen geliebt fühlen wird!

 

Anstelle einer antiandrogenen Therapie möchten wir Ihnen zu einer Paartherapie raten; die syndyastische Sexualtherapie ist in der Lage, Ihre Beziehungsproblematik Schrit für Schritt deutlicher, erkennbarer - und damit lösbarer zu machen, so dass Sie auf diesem Wege eine deutlich bessere Beziehungszufriedenheit erreichen können.

 

Wir möchten Sie sehr bestärken, all das, was sich rund um das Ober-Thema "Kommunikation" rankt, wie offener Umgang miteinander, Sprechen über Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse, aber auch Ängste, konsequent (weiter) zu verfolgen! Denn wenn Ihre Frau da weiter in "Deckung" bleibt, sich nach all den Jahren weiterhin nich traut, sich Ihnen anzuvertrauen, dann wird sich dies auf die gesamte Beziehungszufriedenheit und damit eben auch auf das gemeinsame sexuelle Erleben negativ auswirken.  Und das haben Sie beide, wahrscheinlich sogar insbesondrre Ihre Frau, für sich ja ganz anders vorgestellt, oder?

 

Die syndystische Sexualtherapie basiert auf verschiedenen Behandlungselementen, in der das offene miteinander Sprechenlernen im Mittelpunkt steht. Dies kann erleichtert oder unterstützt werden mit dem (intimen) Körperkontaklt, da wir hiermit auch wortlos unserem Gegenüber unsere Gefühle vermitteln können. Wahrscheinlich wird Ihre Frau spontan nicht besonders begeistert von diesem Gedanken sein, denn genau da scheinen ja auch ihre Ängste zu liegen, doch das sollte Sie nicht abhalten, sie hierzu beharrlich einzuladen. Wenn Sie Ihre rau gewinnen können, sich auf ein erstes Gespräch mit einem entsprechend qualifiziertem Therapeuten / Therapeutin einzulassen, dann haben Sie den ersten wichtigen Schritt gemacht.

 

Sie haben beide die große Chance, die Beziehungszufriedenheit und damit das Lebensgefühl ganz erheblich zu verbessern und sich einen erfüllenden Lebensabschnitt zu zweit neu zu gestalten.

 

Was denken Sie dazu, ist so ein Gespräch mit Ihrer Frau für Sie vorstellbar oder was bräuchten Sie ggf. an flankierender Unterstützung?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

 

Schmerzen entstanden nur bei dem Versich einzudringen. Das Maß ihrer Lust kann ich nicht wirklich beurteilen. Den gesamten Akt hat sie genossen. Der Vaginismus war wohl über Jahre das beherrschende Element.

 

Therapeutische Hilfe konnte sie bisher nicht in Anspruch nehmen. Meine jahrelange Frage war natürlich herauszufinden, was da eigentlich passiert ist. Ich bin zur Berufsausbildung zugezogen und habe Sie dann erst kennengelernt. Meine Wurzeln liegen im Osten. Zu einer Vergewaltigung ist es nicht gekommen, wohl aber zu mehreren Mißbrauchshandlungen. Dies hat sicherlich dafür gesorgt, daß sie sich vor sich selbst ekelte, zumal sie auch die Ehefrau und die Kinder kannte. Er hat mehrere uneheliche Kinder und hat anfangs versucht auch mich mit da hineinzuziehen.Der Mißbrauch ist physisch und vor allem auch psychisch, da er die Abhängigkeit immer zu seinem Vorteil ausgenutzt hat. Nach außen hat er es natürlich immer so aussehen lassen, als wenn er so viel Gutes für die Schutzbefohlenen tut. Unser entstehendes Vertrauensverhältnis hat er derart massiv torpediert, daß anscheinend (hoffentlich) erst heute die letzten Zweifel beseitigt werden.

 

Wir haben sehr lange gebraucht ein gutes Vertrauensverhältnis aufzubauen. Das Thema Sexualität und Innige Verbundenheit war dabei ein Problem. Durch Ihre Antwort bin ich nun bestärkt worden nicht aufzugeben. Ich hatte lange Zeit ein Fachbuch von David Schnarch im Schrank, was ich begonnen habe zu lesen. Ich denke wir werden es schaffen "miteinander zu tanzen ohne uns zu berühren". Ein noch tieferer Gleichklang ist im Enstehen, dies spüre ich. Ich werde versuchen eine Paartherapie weiter zu verfolgen. Ich habe natürlich nach wie vor Angst, daß eine Selbsttherapie über meine Kräfte geht oder ich etwas falsch mache - sie hat ein sehr, sehr feines Gespür für alles Zwischenmenschliche.

 

Ich werde Sie weiter auf dem Laufenden halten. An dieser Stelle zunächst einmal ganz herzlichen Dank!

 

PS Zu dem Verein haben wir keinen Kontakt mehr.

 

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

wir möchten Sie beide gerne ermutigen, hier am Ball zu bleiben und weiter das Problem anzugehen, um eine gute Beziehungszufriedenheit, die auch den intimen Körperkontakt in Ihrer Beziehung einschließt, erreichen zu können!

 

Der sexuelle Missbrauch Ihrer Frau ist wahrscheinlich Ursache der Dyspareunie und des sich hieraus entstandenen Vaginismus; eine solche Symptomatik muss man im Zusammenhang mit einer posttraumatischen Belastungsstörung sehen, die psychotherapeutisch behandelt werden kann - und aus unserer Sicht auch sollte.

Und vielleicht überlegen Sie beide sogar einmal, diesen Mann wegen des sexuellen Misbrauchs anzuzeigen?

 

Empfelen möchten wir Ihnen nochmals die syndyastische Sexualtherapie, die es Ihnen beiden ermöglichen wird, sich auch im Bereich des intimen Körperkontaktes anzunähern. Wir sind sicher, das Sie beide durch die syndyastische Sexualtherapie sehr profitieren könnten; hier geht es ja auch darum, in dem geschütztem Raum während der Therapie eine neue Art des Miteinander Sprechen zu erlernen. Der Focus ist auch hier auf die jeweiligen (Grund-)Bedürfnisse gerichtet und ist somit geeignet, einmal genau zu beleuchten, was jeweils für die einzelnen beteiligten Personen wichtig und wesentlich ist.

Und so kann auch hinterfragt werden, was der jeweils andere über das Gesagte des Partners denkt, wie es ihm hiermit geht, welche Botschaft überhaupt ankommt. Wenn Sie Ihrer Frau sagen, das Sie Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit vermissen, könnte bei Ihr  z.B. ankommen, das sie Ihnen nicht genügt - und schon zieht sie sich zurück, vielleicht auch in der Hoffnung, das Gespräche über Alltagsprobleme dann wieder wichtiger werden und thematisiert werden. Und diese unbewusste Vermeidungsstrategie führt dann auf Dauer zu dem Gefühl der Ablehung, was Sie so ja schon viele Jahre erfahren haben.

 

Werben Sie bei Ihrer Frau um diese Therapie, damit Ihrer beider Beziehungszufriedenheit wieder deutlich besser - und Sie beide somit auch wieder glücklicher miteinander sein können !

 

Sie können gerne direkt nach möglichen Behandlern auch in Ihrer Nähe schauen: unter http://www.dgsmtw.de/1.html finden Sie spezialisierte Ärzte und Therapueten, die sich mit diesem Themenkomplex sehr gut auskennen und Ihnen helfen können!

 

Bleibt uns, Ihnen viel Kraft und Glück zu wünschen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

Ich habe in der letzten Woche versucht Bewegung ins Spiel zu bringen. Zunächst habe ich ihr davon berichtet. daß ich mit Experten im Internet im Gespräch bin. Das hat sie doch sichtlich geschockt. Sie macht mir, wie immer in diesen Fällen den Vorwurf. ich würde hinter ihrem Rücken agieren. Inzwischen scheint sie es aber zumindest ein wenig zu akzeptieren.

Ich habe versucht ihr zu erklären worum es in der Therapie geht und dazu auch Ausschnitte aus dem Internet herausgesucht. Einen gemeinsamen Termin hat sie abgelehnt, meinte aber ich könne ihn wahrnehmen, wenn ich es brauche. Da sie mit Frauen besser reden kann, habe ich eine Therapeutin angerufen, die aber nur Paartermine frei hat. Es hat sie sichtlich erleichtert, daß es zu keinem Termin gekommen ist.

Wovor hat sie Angst? Wir haben eigentlich alle Vorkommnisse von damals besprochen. In einem Nebensatz sagte sie "wer weiß, was da noch alles zu Tage kommt". Nachfrage hat aber nichts gebracht. Ich habe ihr immer wieder, heute und in der Vergangenheit versucht zu sagen, daß in einem solchen Abhängigkeitsverhältnis alles aus ihrer Opferrolle zu sehen ist und sie sich keine Vorwürfe machen muß.

Wir dehen uns wie immer im Kreis und es kommt, wie so oft sogar (unter Tränen) der Hinweis, daß wir uns trennen sollten, wenn ich absolut nicht damit klarkomme...

Sie ist eigentlich ein herzensguter Mensch, ist beliebt, hat Freunde in Familie und Arbeitsumfeld, wird um ihre tolle Beziehung beneidet und ist stolz darauf, kocht sehr gerne für mich und das auch sehr gut, würde wahrscheinlich fast alles für mich tun, kommt aber nicht über diese Blockade hinweg.

Braucht sie diese, um sich vor schrecklichen Erlebnissen zu schützen oder ist es Scham vor eigenem, vermeintlichen Fehlverhalten in der Vergangenheit und damit die Angst ich würde sie verlassen? Ich tippe eigentlich auf extreme Probleme mit männlicher Sexualität... Eine Aufarbeitung mit einem Psychotherapeuten lehnt sie ebenfalls nach wie vor rigoros ab.

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

wir finden es toll, dass Sie sich weiter auf den Weg gemacht und nun auch schon einen ersten Kontakt zu einer Paartherapeutin aufgenommen haben!

 

Aus unserer Sicht bietet es sich an, dort enen Termin zu vereinbaren und Ihre Frau dann einzuladen, Sie zu diesem Termin zu begleiten. Und sollte Ihre Frau dann doch nicht mitkommen wollen, haben Sie die Möglichkeit, erst einmal alleine dorthin zu gehen und ein erstes Gespräch mit der Therapeutin zu führen in der Hoffnung, dass Ihre Frau sich dann auch auf solche Gespräche einlassen mag. Unsere Erfahrung zeigt, dass dies durchaus funktionieren kann - sei es aus Neugier oder aber auch, bei der Therapeutin die Chance wahrzunehmen, die Sicht der Dinge aus ihrer Perspektive "richtig zu stellen".

 

Natürlich wird dies alles kein einfacher weg; Ihre Frau deutet ja aschon an, dass Sie Angst hat vor möglichen Erinnerungen, die Sie (unbewusst) verdränkt hat und ihr nicht mehr präsent sind. Doch dieser Schritt, mit Hilfe einer profesionellen Begleitung die Vergangenheit aufzuarbeiten und so die gemeinsame Zukunft, die Beziehungszufriedenheit für Sie beide nachhaltig zu verbessern, scheint uns unumgänglich zu sein, wenn Sie beide eben wieder glücklich in Ihrer Ehe werden wollen.

 

Also, werben Sie weiterhin um dieses Vorgehen, versichern Sie Ihrer Frau, dass Sie sie nicht verlassen, sondern mit ihr Ihre gemeinsame Beziehungszufriedenheit verbessern wollen! Dies kann letztendlich aber nur gelingen, wenn Sie diese Schritte gemeinsam gehen werden.

 

Wir wünschen Ihnen auf diesem Weg weiterhin viel Kraft, Geduld und etwas Glück!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

Ich bin weiterhin dran und versuche Ihren Rat umzusetzen.

Das Ganze hat nun eine weitere, fast unheimliche Dimension. Vor ca. 30 Jahren hatte ich ein Gespräch mit dem Betreuer. Meine Partnerin teilte mir mit ich soll vorsichtig sein, er sei link. Darauf habe ich ihn angesprochen, da ich davon ausgegangen bin, daß er unser Betreuer bleibt und ich vernünftige Verhältnisse haben wollte. Zunächst war das Gespräch eher neutral. Dann hatte er einen anderen Termin und bat mich zu warten. Er brachte mir einen Kaffee. Als ich ihn getrunken hatte, war mir etwas schwindlig. Als er dann später hereinkam, hat er zunächst die Vorhänge zugezogen und dann ein Pendel oder eine Kette oder so was herausgeholt, mehr weiß ich davon nicht mehr. Er hat mich sehr viel gefragt und ich "mußte" antworten. An manche Fragen und meine Antworten kann ich mich erinnern, an seine "Kommentare" kaum noch. Abschließend hat er eine Blockade gesetzt, die mich glauben lassen sollte, wenn ich mich später mit dem Gespräch beschäftige, würde es mich umbringen. Das alles kommt mir in den letzten Tagen bruchstückhaft zurück. Ich weiß noch, daß ich nach dem Gespräch "fertig" war. Einige Blockaden sind mir bewußt geworden, es liegt aber sicher noch viel verborgen. Seine Erkenntnisse hat er dann bei meiner Freundin gegen mich verwendet.

Das Ganze ist mir nach einem Traum bewußt geworden, in dem er sie mißbraucht hat und ich machtlos zusehen mußte. Zusätzlich hatte ich im letzten Jahr Erfahrungen mit KO Tropfen, so daß mir die Zustände in denen man machtlos, schwindlig, KO, müde ist, bekannt sind. Es war sicherlich ein psychogenes Mittel.

Was nun?

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

was wir nun gar nicht verstanden haben: wann ist Ihnen dies denn passiert? Hat dies vor 30 Jahren stattgefunden - oder ist dies ganz aktuell?

Sollte es sich um ein aktuelles Geschehen handeln, dann sollten Sie aus unserer Sicht diesen Menschen anzeigen und ggf. den Versuch unternehmen, nachweisen zu lassen, welche Drogen man Ihnen gegen Ihr Wissen verabreicht hat!

 

Also, wann sind diese Dinge so passiert?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

Die psychische Manipulation war vor ungefähr 30 Jahren. Ein Nachweis ist sicher nicht mehr möglich. Ob eine Konfrontation Sinn macht? Ich frage mich, ob solche Manipulationen nach 30 Jahren noch präsent sind oder sich auswachsen. Ich habe mich vor ca. 20-25 Jahren schon einmal ein wenig damit beschäftigt. Es ging meiner Partnerin in dieser Zeit aber so schlecht, daß ich es weggedrückt habe, um für sie da zu sein.

Den Effekt von solchen Drogen habe ich vor einigen Monaten während einer beruflichen Reise in Regionen, wo man solche Mittel schon lange kennt, kennengelernt. Ich habe ein solches Mittel ohne mein Wissen verabreicht bekommen, bin mir aber sicher keine psychische oder physische Manipulation erlebt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

da diese ganze Geschichte ja schon 30 Jahre zurückliegt, wird selbstverständlich kein Nachweis von möglichen Substanzen in Ihrem Blut oder Urin heute mehr möglich sein. Und auch eine Anzeige nach all diesen Jahren zu formulieren, wird aus unserer Sicht nicht zielführend sein. Von daher raten wir Ihnen, nicht mehr nach hinten in die Vergangenheit zu schauen, sondern nach vorne zu gucken und gemeinsam mit Ihrer Frau zu schauen, was Sie tun können, um Ihre Beziehungssituation nachhaltig zu verbessern!

 

Haben Sie denn jetzt schon einen ersten Termin zum Erstgespräch bei den Therapeuten vereinbart? Wie hat Ihre Frau auf Ihre Ankündigung reagiert, notfalls auch alleine ein solches Erstgespräch in Anspruch zu nehmen?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

Ich meinte nicht die Konfrontation mit dem Täter, sondern insbesondere mit der Tat. Dem damaligen Betreuer wünsche ich eigentlich nur Ruhe, er ist sein Leben lang gerannt ohne Ziel. Ich habe einigen Mist, den er mir damals ins Unterbewustsein gesetzt hat, über Jahre mühsam ausgeschwitzt. Ich frage mich, ob es da noch mehr Mist gibt, der mich in meinem Leben unnötig ausbremst.

Einen Termin gibt es noch nicht. Meine Partnerin akzeptiert, daß ich einen Besuch plane (was nicht so einfach ist, da ich ihre Termine mitberücksichtigen muß). Ob sie aus Neugier oder mir zuliebe mitkommen wird, weiß ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

nutzen Sie gemeinsam die Ressourcen in Ihrer Ehe, die vorhanden sind und bauen Sie auf diesem Fundament auf, so dass Ihre Beziehungssituation hierdurch verbessert wird. Dies ist ein relativ einfacher Weg, auch Dinge der Vergangenheit hinter sich zu lassen und die Zukunft zu gestalten. Sie leben doch im Hier und Jetzt - und dieses Leben gilt es, zu verbessern!

 

Die syndyastische Sexualtherapie kann Ihnen und Ihrer Frau helfen, weil hiermit die Grundbedürfnisse, die wir Menschen an Beziehung haben, erfüllt werden können. Hierfür braucht es nicht unbedingt eine Vergangenheitsbewältigung, die ja auch nur im Rahmen einer Psychotherapie erarbeitet werden kann; und Ihre Frau möchte ja scheinbar auf keinen Fall einen solchen Therapieansatz, auf den sie sich alleine einlassen müsste, in Anspruch nehmen. Sie aber können Ihrer Frau - und somit Ihrer Beziehung - helfen, in dem Sie sich auf die syndyastische Paartherapie einlassen, in der es auch darum geht, neue, gute Erfahrungen gemeinsam zu machen und so das alte Beziehungsmuster hinter sich zu lassen.

 

Also, versuchen Sie einen Termin bei der Paartherapeutin auszumachen, laden Sie Ihre Frau ein, Sie zu begleiten - und gehen notfalls erst einmal alleine dorthin, um sich weiter informieren zu lassen!

 

Viel Glück!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

 

Es ist schwer einen Termin uu machen. Es wird wohl noch mindestens einen Monat dauern. Und in mir arbeitet es weiter.

 

 

Ich sitze in seinem Büro. Es ist ein ernstes Thema. Ich bin voller Hoffnung, dass es einen guten Abschluss findet. Ich vertraue auf das Gute im Menschen. Das Gespräch ist nicht unfreundlich. Es sieht alles nach einem guten Ende aus.

 

 Ich bekomme noch einen Kaffee von ihm und er entschuldigt sich für einige Zeit mit dem Hinweis noch etwas Geschäftliches erledigen zu müssen. Ich könne ruhig warten. Ich trinke den Kaffee und bekomme Kreislaufprobleme. Mir ist komisch zumute. Irgendwie ist alles dunkler.

 

 Er kommt zurück und setzt sich. Er fragt mich nach meinem Alter. Ich bin vor einigen Wochen 21 Jahre alt  geworden. Er kommentiert dies mit dem Hinweis, dann sei ich ja nun voll verantwortlich. Ich wundere mich noch über die Sprechweise, eigentlich bin ich uneingeschränkt geschäftsfähig.

 

 Er möchte genau wissen, wie intim ich bereits mit meiner Partnerin geworden bin. Dann sagt er mir, dass sie Angst vor Nähe hätte und was ich da machen wolle. Das kann nicht sein, schließlich haben wir bereits Vertrauen zueinander. Ich sage ihm, dass ich sie verlassen würde. Hier ist jede Antwort richtig und falsch. Die Ansage ist falsch. Das Denken ist falsch.

 

 Ich bin willenlos und dann holt er noch ein Amulett, eine Kette oder etwas Ähnliches aus der Tasche. Ich versuche nicht darauf zu schauen, weil ich spüre, dass etwas Grundsätzliches nicht stimmt. Ich kann mich nicht wehren und gleite weg.

 

 Es sind nur Bruchstücke zurückgekommen. Er nimmt vieles, was im Leben wichtig ist auseinander und setzt es nach seinen Vorstellungen in meinem unbewussten Sein neu zusammen. Er stürzt sich dabei vor allem auch auf den Kern, die Sexualität. Das Ziel ist Zerstörung. Wir leiden Jahrzehnte später, noch heute, unter den Folgen dieser grenzenlosen Manipulation.

 

 Als ich aus der Trance zurückkomme werden mir noch zwei Wächter zur Seite gegeben. Im halben Unterbewusstsein die Gewissheit ich würde langsam sterben, wenn ich mich mit dem Geschehenen auseinandersetze und noch etwas weiter zurückgekommen, ich würde gleich einem Kriegsmann an vorderster Front sterben und meine Partnerin dadurch ganz ihn verlieren.

 

Es lässt mich nicht los.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

es ist nachvollziehbar, dass Sie sich mit der Vergangenheit weiter auseinander setzten möchten. Und dennoch denken wir, dass dies zu keiner Veränderung Ihrer aktuellen Situation beitragen wird. Und gerade deshalb hatten wir ihnen ja schon einmal geraten, sich n der aktuellen Situation nicht weiter mit der Vergangenheit zu beschäftigen, sondern nach vorne zu gucken und gemeinsam mit Ihrer Frau zu schauen, was Sie jetzt tun können, um Ihre Beziehungssituation nachhaltig zu verbessern!

 

Auch wenn Sie nun noch 4 Wochen auf den Termin bei der Paartherapeutin warten müssen, eröffnet sich hiermit doch eine neue Chance. Und nach all den vielen Jahren, die nun hinter Ihnen liegen, ist die 4-wöchige Wartezeit doch nicht beängstigend, oder?

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Expertenteam.

 

Zwar habe ich bisher keinen Termin erhalten, vermutlich da die Expertin stark ausgebucht ist, es geht mir jedoch Woche für Woche besser. Ihr Beitrag dazu ist sicher enorm gewesen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

 

Abschließend bleibt mir noch zu sagen: nehmen Sie und alle Leser meine Angaben bitte nicht zu wörtlich. Natürlich habe ich die Situation so dargestellt, daß eine Zuordnung nicht ohne Weiteres möglich ist. Eine gewisse persönliche Fachkenntnis, die ich mit eingebracht habe, ist sicherlich erkennbar.Die offene Auseinandersetzung mit einigen der Vorkommnisse war einfach notwendig.

 

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.

 

Mit freundlichen Grüßen

Silberkraut

Hallo Silberkraut,

 

es freut uns sehr, wenn wir dazu beitragen konnten, dass es Ihnen zunehmend besser geht! Wir wünschen Ihnen und auch Ihrer Frau ebenfalls alles Gute für die Zukunft!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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