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Der Wasser-Fußabdruck: Mit diesen 9 Tipps im Alltag Wasser sparen

Frau spart kein Wasser und wäscht sich die Hände unter fließendem Wasser.

© iStock / interstid

Lesezeit: 5 MinutenAktualisiert: 07.05.2021

Ohne Wasser kein Zähneputzen, Wäschewaschen, Duschen und auch kein Trinken – es ist die Quelle des Lebens. Genau deshalb ist es wichtig, bewusst Wasser zu sparen. Diese acht praktischen Tipps helfen Ihnen dabei, den eigenen Wasser-Fußabdruck zu reduzieren.

Inhalte im Überblick

    Warum Wasser sparen? Hilft es tatsächlich der Umwelt?

    In zahlreichen Alltagssituationen spielt das Wasser aus dem Hahn eine bedeutende Rolle – unter anderem beim Wäsche- oder Geschirrwaschen, Duschen, Baden, Zähneputzen und Kochen. Und natürlich als Trinkwasser. Laut dem Statistischen Bundesamt liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 125 Litern täglich.

    Davon werden insgesamt vier Prozent für das Essen und Trinken genutzt, fast 40 Prozent für die Körperpflege und 13 Prozent zum Wäschewaschen. Hinzu kommen noch Geschirrspülen, die Toilettenspülung sowie Raumreinigung, Autopflege und Garten. 

    Nach Angaben des Bundesumweltamtes herrscht in Deutschland kein Wassermangel, da in 96 Prozent der Regionen nicht mehr Wasser entnommen wird als danach auch wieder neu entsteht. Trotzdem ist es sinnvoll, sparsam mit Wasser umzugehen. Das liegt vor allem daran, dass es gefördert, aufbereitet, in die Haushalte transportiert und anschließend wieder gereinigt werden muss.

    Bei warmem Wasser fällt zusätzlich noch Energie an, die für das Erwärmen nötig ist. Dieser Aufwand sorgt indirekt für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) und schadet somit der Umwelt.

    Kleidungen belasten die Wasserressourcen anderer Länder. Fair Fashion hingegen lässt sich ohne schlechtes Gewissen tragen.

    Gibt es Gründe, aufs Wassersparen zu verzichten?

    Das Leitungsnetz der Trinkwasserversorgung in Deutschland, das die Versorgung von Haushalten und Unternehmen sicherstellt, stammt zum Teil noch aus den 1970er-Jahren. Zu dieser Zeit gingen Fachleute davon aus, dass in den kommenden Jahren und Jahrzehnten mit einem Anstieg der Trinkwassernutzung zu rechnen sein.

    Man kalkulierte rund 200 Liter pro Person und Tag, was weit über dem aktuellen Verbrauch von 125 Litern pro Kopf liegt. Darum sind die Kanäle viel zu groß ausgelegt. Die Folge: Das Wasser fließt zu langsam durch die Rohre, weshalb sich Keime bilden können. Aus diesen Gründen müssen die Wasserversorger das Trinkwassernetz hin und wieder spülen.

    Das ist allerdings kein Grund, mehr Wasser als nötig zu verbrauchen. Denn die Spülungen erfolgen ohnehin in regelmäßigen Abständen durch die Betreiber. Sie dienen auch der Pflege des Leitungsnetzes. Verkrustungen werden entfernt und so Korrosionen vorgebeugt.

    Zudem ist die Nutzung des Wassers mit Energieaufwand verbunden. Es muss gefördert, als Trinkwasser aufbereitet, zu uns transportiert und anschließend wieder gereinigt werden. Am höchsten ist dieser Energieaufwand bei der Erzeugung von Warmwasser. 

    Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Aber wussten Sie, dass auch die Anbaubedingungen und der Wasserverbrauch dabei die Umwelt stark belasten?

    9 Tipps, wie Sie im Alltag viel Wasser sparen können

    Ob bei der täglichen Hygiene, bei der Gartenarbeit oder beim Putzen im Haushalt: Häufig reicht es, das eigene Verhalten ein wenig zu ändern, um viel Wasser zu sparen.

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