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Leben mit Asthma – Wann muss ich zum Arzt?

Eine Frau hat einen Asthmaanfall und Atemnot, darum benutzt sie ihr Asthmaspray.

© iStock / PeopleImages

Lesezeit: 2 MinutenAktualisiert: 01.10.2021

Wenn die Asthmatherapie nicht optimal eingestellt ist, kommen Asthmaanfälle häufiger vor. Es gibt Warnzeichen, die signalisieren, dass ein Arztbesuch wieder sinnvoll ist. So lässt sich die unangenehme Atemnot verhindern.

Inhalte im Überblick

    Asthma: Atemnot vorbeugen und Behandlung anpassen

    Jedes Asthma kennt Hoch- und Tiefphasen. Wenn Ihr Asthma Probleme macht oder Sie häufig Atemnot bekommen, ist das aber kein Schicksal, mit dem Sie sich abfinden müssen. Vielmehr zeigen diese Beschwerden, dass Ihre Therapie noch nicht optimal eingestellt ist. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie bestimmte Warnzeichen feststellen. Er kann Ihre Behandlung anpassen, damit sie wieder frei atmen können.

    Es ist übrigens völlig normal, dass eine Asthmatherapie gelegentlich angepasst werden muss: Gerade in der Pollensaison brauchen viele Asthmapatienten eine höhere Dosis ihres Dauermedikaments. Auch ein Infekt, etwa eine Erkältung, kann den Bedarf erhöhen. Es kann aber auch sein, dass Sie beim Inhalieren Ihres Dauermedikaments Fehler machen. Lassen Sie Ihre Inhalationstechnik deshalb regelmäßig vom Arzt überprüfen.

    Warnzeichen: Wann müssen Sie zum Arzt?

    Ein Asthmaanfall kommt meist nicht aus heiterem Himmel, sondern kündigt sich durch mehrere Vorboten an. Wer sie erkennt, kann aber vorbeugen.

    Bei folgenden Warnsignalen sollten Sie zum Arzt gehen:

    • Wenn Ihre Peak-Flow-Werte über mehrere Tage im gelben Bereich sind.
    • Wenn Sie ungewöhnlich schnell aus der Puste sind und leichte Aktivitäten wie Treppensteigen oder Putzen schwerfallen.
    • Wenn Sie häufiger Hustenanfälle bekommen, vor allem nachts.
    • Wenn Sie Ihr Notfallspray öfter verwenden müssen als sonst.

    Wichtig: Bei akuter Atemnot rufen Sie umgehend den Notarzt unter 112 an und halten Ihren Notfallplan ein.

    Lebensqualität verbessern: Spezielles Hilfsprogramm für Asthmatiker

    Wer an Asthma erkrankt, leidet oft Jahrzehnte an den Symptomen wie anfallsartige Atemnot und Husten. Eine individueller Betreuungsplan und die richtige Einstellung der Medikamente, kann die Lebensqualität von Betroffenen deutlich verbessern.

    Der AOK-Curaplan Asthma bronchiale unterstützt Betroffene in ihrer persönlichen Krankheitssituation umfassend. Sie profitieren beispielsweise von speziellen Patientenschulungen.

    Patienten können aktiv auf die Behandlung einwirken, in dem sie sich umfassend über die Krankheit informieren. Risikofaktoren und vorbeugende Maßnahmen zu kennen, erleichtert Ihnen den Umgang mit der Krankheit. Auf der Internetseite des AOK-Curaplans finden Sie folgende Informationen zum Download:

    • Das Patientenhandbuch zu Asthma: „Freier atmen, besser leben“ ist das Motto der Broschüre, die alles Wissenswerte zu Asthma bronchiale enthält.
    • Patiententagebuch für Asthmatiker: Halten Sie wichtige Informationen wie Symptome und Peakflow-Werte in einem Tagebuch fest, so sind Sie und Ihr Arzt bestmöglich informiert.
    • Der Asthma-Notfallplan: Helfen Sie Ihren Angehörigen, in dem Sie festhalten, was im Notfall zu tun ist.

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