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Baby-Ernährung: Alles rund um Babybrei

Ein Vater füttert sein Kind mit dem ersten Babybrei.
Lesezeit: 5 MinutenAktualisiert: 06.07.2020

Wann sollte ich Beikost einführen? Sollte ich Babybrei lieber kaufen oder selbst machen? Wann der erste Brei für Ihr Baby ansteht – die häufigsten Fragen und Antworten finden Sie hier im Überblick.

Inhalte im Überblick

    Gerade wenn Sie zum ersten Mal Mutter oder Vater geworden sind, haben Sie sicherlich viele Fragen zur Ernährung Ihres Babys: Wann führe ich Beikost ein? Wie gewöhne ich mein Baby an Brei? Was gebe ich zu trinken? Wir beantworten die häufigsten Fragen und geben Ihnen einen schnellen Einstieg in das Thema Babybrei.

    Ab wann darf mein Baby Brei essen?

    Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, ab dem fünften, spätestens ab dem siebten Monat mit Beikost bei Babys zu beginnen. Das bedeutet, die Milchmahlzeiten schrittweise mit Babybrei zu ersetzen. Denn nach einem halben Jahr benötigt Ihr Baby mehr Energie und Nährstoffe für seine Entwicklung. Muttermilch ist zwar die gesündeste Nahrung und ein wahres Superfood für Säuglinge. Doch ab einem gewissen Alter reicht sie nicht mehr als einzige Nahrungsquelle aus, genauso wie Ersatzmilch.

    Viele Babys zeigen zudem um den fünften Lebensmonat lebhaftes Interesse, wenn andere Menschen essen oder sie machen Kaubewegungen – ein Zeichen, dass sie für Babybrei bereit sind. Für die erste Breikost ist es auch ratsam, dass Ihr Kind mit etwas Hilfe aufrecht sitzen kann. 

    Beikost einführen: Wie gewöhne ich mein Kind an Babybrei?

    Genauso wie Babys sprechen oder laufen lernen, müssen sie auch üben, feste Mahlzeiten zu sich nehmen zu können. Denn wenn Sie Ihr Baby in den ersten Lebensmonaten gestillt oder das Fläschchen gegeben haben, sind Mund und Zunge noch daran gewöhnt, zu saugen. Zunge und Mund müssen sich also auf Kaubewegungen umstellen.

    Für den ersten Babybrei brauchen Sie:

    • ein Breischälchen,
    • einen schmalen flachen Plastiklöffel,
    • ein Lätzchen,
    • ein wenig Püree aus gut verdaulichem Gemüse, zum Beispiel Karotten oder Pastinaken
    • und viel Geduld.

    Fangen Sie an, zunächst nur eine Milchmahlzeit nach und nach mit Gemüse-Püree zu ersetzen. Erfahrungsgemäß ist dafür die Mittagsmahlzeit am besten. Reichen Sie Ihrem Baby vor dem Stillen oder Milch-Fläschchen etwas von dem Püree – schnell werden Sie merken, wie die neue Nahrung ankommt. 

    Klappt das Füttern mit dem Babybrei schon gut, geben Sie zum Püree etwas Kartoffeln und eine kleine Menge Rapsöl hinzu. Durch das Öl können Vitamine besser aufgenommen werden. Als letzte Zutat mischen Sie täglich etwas Fleisch in den Gemüsebrei. Denn das im Fleisch enthaltene Eisen kann der kleine Körper besser aufnehmen als Eisen aus Gemüse oder Getreide. Ein- bis zweimal die Woche können Sie das Fleisch mit fettreichem Fisch ersetzen, zum Beispiel Lachs.

    Ist der erste Brei erstmal mit einer Milchmahlzeit ersetzt, können Sie weitere Varianten schrittweise einführen, zum Beispiel Brei mit Getreide und Milch oder Obst.

    Sie wollen den Babybrei selbst zubereiten und möchten noch mehr Tipps für den ersten Brei? Hier finden Sie einfache Rezepte für die erste Beikost

    Ein Baby wird mit Babybrei gefüttert.
    © iStock: Damircudic

    Babybrei: Weitere häufige Fragen

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    Wenn Sie mehr über gesunde Ernährung bei Säuglingen und Kleinkindern erfahren möchten, informieren Sie sich auch gerne hier:

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