Diabets Und Sex

Sehr geehrtes Team,

 

ich weiß leider nicht mehr weiter.

Schilderung:

Ich bin 25 Jahre alt und habe seit meinem 10.Lebensjahr Diabetes Typ 1.

Ich hatte von Anfang an(1.mal mit 17) immer Errektionsprobleme, hätte eigtl. schon viel früher können,aber nie ging was.

Aufjedenfall habe ich mit 17Jahre das erste Mal gehabt. In meinen ganzen Sexsachen, hatte ich wirklich immer immer Probleme eine richtige Errektion dauerhauft zu haben.

Seit 3 Jahren geht bei mir absolut nichts mehr. Alle Mittel wie Viagra etc. haben früher noch sehr gut geholfen, jedoch jetzt überhaupt nicht mehr.

Selbst in der Früh bei der sogenannten,, Morgenlatte, habe ich eigentlich nie eine 100% Errektion.

Seit 2 Monaten nehme ich Cialis in der Verbindung mit Caverject. Ich muss sagen ich hatte noch nie so guten Sex.

Jedoch is das natürlich alles sehr umständlich.. mal abgesehen von dem Preis und den Nebenwirkungen!!

Ich war schon zick mal beim Urologen ,auch bei verschiedenen und auch bei Sexualtherapeuten, wo ich extra nach München(75km entfernung) gefahren bin , was auch sehr teuer war.

Meine Frage nun, was kann ich noch machen, der Arzt meinte zwar es passt alles und es kann natürlich auch psychisch sein,aber psychisch habe ich auch schon alles ausprobiert!!

Ich weiß langsam nicht mehr wo mir der Kopf steht, 25 Jahre und noch nie richtig Sex auser mit Mitteln.....

 

MFG

Vielen Dank

Dennis

Hallo,

 

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum! Gerne möchten wir versuchen, näher auf Sie einzugehen.

Um uns eine genaueres Bild von Ihrer Situation zu machen, möchten wir Ihnen jedoch zuerst einige Fragen stellen.

 

Wenn wir Sie richtig verstehen, dann leiden Sie darunter, dass Sie ohne Hilfsmittel keine dauerhafte Erketion aufbauen können, um den Geschlechtsverkehr auszuüben. Eine morgendliche Erektion ist jedoch möglich - und können Sie dann auch mittels Selbstbefriedigung zum Höhepunkt kommen?

 

Sie schreiben, dass Sie schon mehrfach beim Urologen waren. Was hat denn die Abklärung der Erektionsfähigkeit ergeben, wie lautet der Befund? Dann waren Sie auch in sexualtherapeutischer Behandlung - was haben Sie dort mitgenommen und wie stellte sich die Therapie dar? Was haben Sie konkret schon "psychisch" ausprobiert?

Im weiteren wäre wichtig zu wissen, ob Sie denn eine Partnerschaft führen und falls ja, wie Sie beide die Sexualität mieinander gestalten. Können Sie beide offen miteinander über die jeweiligen Wünsche und Bedürfnisse sprechen? Wie geht Ihre Partnerin mit der Situation um, was wünscht Sie sich? Ist sie beispielsweise mit Ihrer Erektion und mit der Anwendung von Hilfsmitteln unzufrieden oder wie empfindet sie die Situation?

 

Es wäre schön, wenn Sie auf unsere Fragen näher eingehen würden, wir melden uns dann wieder!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo,

Ja der Urologe meinte ,das vom untersuchen,anschauen her alles passt, aber es könnte schon sein, das vom Zucker her die Nerven angegriffen sind, jedoch kann man das nicht wirklich raus finden ,meinte er!!?

Also bei der Selbstbefriedigung, hab ich ganz ganz selten eine 100% errektion, oft is er auch richtig schlap,jedoch komme ich trotzdem zum Orgasmus!

Beim Sexualtherapeuten, war ich bis jetzt 3mal(ist einfach zu teuer) und er hat mir entspannungsübungen gezeigt, wie man nicht unbedingt Sex hat,sondern nur Peeting etc... Hat jedoch leider nichts gebracht!

Ich habe seit einem Jahr eine Beziehung.

Also meine Freundin geht damit locker um, sagt Sie z.m.wir reden über alles.

Mit den Hilfsmitteln, is ihr eigentlich auch egal, ich muss des selber wissen meinte Sie.

Jedoch wie gesagt ,eine halbe Cialis und eine Caverject 10mg Spritze , des sind gleich mal 30€ für 15 min. Sex, des is einfach nicht mehr zu ertragen!!! Mal ganz abgesehen von den Nebenwirkungen...

 

Hallo,

 

vielen Dank für Ihre weiteren Informationen!

 

Obwohl wir von hier aus natürlich keine Diagnosen stellen können, deuten Ihre Angaben eher auf eine situationsbedingte bzw. psychisch bedingte Erektionsstörung hin. Bei einer rein organisch bedingten Erektionsstörung stellt sich diese in allen Situationen vergleichbar dar; hier wäre zu erwarten, dass die Erektion bei der Selsbtbefriedigung genau so gut oder schlecht provozierbar ist wie beim Beischlaf. Dies scheint jedoch bei Ihnen nicht der Fall zu sein, denn wenn wir Sie richtig verstanden haben, dann ist die Erektionsfähigkeit bei der Selbstbefriedigung deutlich besser als beim Versuch, Geschlechtsverkehr zu haben; ist das so?

 

Den Therapievorschlag des Sexualtherapeuten deuten wir so, dass dieser Ihnen empfohlen hat, in Ihrer Beziehung für einige Zeit auf den Versuch des Geschlechtsverkehr zu verzichten, dennoch aber weiter den intimen Körperkontakt zu Ihrer Partnerin zu suchen. Hiermit könnten Sie beide lernen, Ihre Gefühle frei von Versagensangst und psychischem Druck besser kennen zu lernen. Sie müssten keine (starke) Erektion bekommen, um Ihrer Partnerin zu genügen. Und Ihre Partnerin wäre erst einmal entlastet, sich auch für Ihre Erektion verantwortlich zu fühlen; viele Frauen werten nämlich die Erektionsstörung Ihres Partners als eigenes problem, sie haben dann z.B. den Eindruck, nicht ausreichnd sexy zu sein oder nicht so richtig begehrt zu werden.

Wenn Sie beide sich auf den intimen Körperkontakt einlassen, sich auch sexuell stimulieren und dies dann auch genießen können, stellt sich mehr Vertrauen, mehr Nähe, mehr Entspannung und weniger Erwartungsdruck ein - und dies sind die Dinge, die es auch für eine Erektion braucht.

 

Die von Ihnen angesprochene Kombinationstherapie mit Cialis und Caverject ist insgesamt schon recht ungewöhnlich; nicht deutlich geworden ist uns, ob denn schon wirklich eine weitergehende Abklärung der Erektinsfähigkeit z.B. mittels Farb-Duplex-Sonographie der Schwellkörperarterien vorgenommen wurde?

 

Gerade bei Diabetikern können die von Ihnen angesprochenen neurologischen Folgen zu einer Erektionsstörung führen; dies stellt sich meist aber erst nach vielen Jahren (und einem schlecht eingestelltem Diabetes) ein. Ein sogenannter BCR-Latenzzeittest oder auch ein Pudendus-Test können neurogene Ursachen einer Erektionsstörung aufdecken. Hierüber könnten Sie mit Ihrem Urologen sprechen und ggf. um eine weiterführende Abklärung bitten.

Gibt es mögliche weitere Folgen Ihres Diabetes, besteht z.B. eine diabetische Polyneuropathie? Wie gut ist der Diabetes eingestellt, wie hoch ist Ihr HbA1c-Wert, wie groß und schwer sind Sie?

 

Wenn Sie auf unsere Fragen eingehen möchten, können wir Ihnen noch konkreter Antworten!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo,

erstmal vielen Dank.

Ja genau ,der Therapeut, hat uns solche Dinge erklärt und nahe gebracht!!

Ja mein Urologe meinte nur, man kann des machen: das man ne künstliche Errektion macht und da irgendwas misst.... Aber er meinte des bringt nichts oder so in der Art!!?? Welcher Arzt macht in Rosenheim den sowas, bzw. wie schaut die Untersuchung aus?

Also die letzten Jahre war mein Zucker schon schlecht, weil ich 300+ Stunden im Monat gearbeitet habe und privat viel passiert ist...Ich war im Januar 2 Woche im KH beim einstellen, seit dem ist er echt wieder super..HB1c mom. 7,0 !!!

Ja ich weiß, aber Cialis allein hilft nichts mehr und die Spritze auch nicht. Nur zusammen helfen Sie... Jedoch seit 3 Wochen a nicht mehr..Gestern habe ich 2 Spritzen und eine Cialis genommen und es ist absolut gar nichts passiert!!

 

Vielen Dank

Lg Dennis

Hallo,

 

vielen Dank für Ihre weiteren Informationen!

 

Vielleicht möchten Sie doch noch einmal unseren letzten Beitrag in Ruhe durchlesen, viele, aus unserer Sicht wichtige Fragen haben Sie nun hier nicht beantwortet. Sie sollten jedoch noch einmal in sich gehen und über unsere Fragen bzw. Ihre Antworten nachdenken.

 

Nochmals zum besseren Verständnis: uns scheint eine situatonsbedingte Erektionsstörung vorzuliegen. Eine medikamentöse Therapie kann dann nicht ausreichend wirksam sein, eben weil keine organische Ursache (Durchblutungsstörung) der Erektionsstörung vorliegt! Der sexualtherapeutische Behandlungsansatz hingegen erscheint uns sehr vielversprechend; weswegen wollen oder können Sie sich hierauf nicht weiter einlassen? Setzen Sie die Empfehlungen Ihres Therapeuten heute noch um - oder ist dies in Vergessenheit geraten?

 

Wir können Ihnen keine Ärzte oder Kliniken benennen, die eine von uns angesprochene weiterführende Abklärung möglicher neurogener Störungen (BCR-Latenzzeitmessung, Pudendus-Test) anbieten; Ihr behandelnder Urologe aber könnte dies wahrscheinlich! Sprechen Sie nochmal miteinander und hören Sie nach, was aus Sicht des Urologen noch sinnvoll sein kann.

 

Ganz wichtig ist auch, dass Sie weiter auf Ihre Blutzuckerwerte achten; ein HbA1c-Wert um 7 ist ja schon gut, da geht aber noch was!

 

Bleibt uns, Ihnen alles Gute zu wünschen!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo Sex .

 

Ich bin ebenfalls 25 und leide ebenfalls unter Typ 1.

Allerdings erst seit ca 2 Jahren.Dieses Problem welches du hast/hattes hatte ich auch.Bis mir ein bekannter den Tipp gab vor den Akt den Blutzzucker Spiegel zu erhöhen .

Wenn ich den Akt mit einen Wert im hunderter bereich volziehen wollte war nichts los oder mitten drinn ist flaute da dann eine Unterzuckerung kam.

Also habe ich meine Werte in den 200 Bereich gebracht und es hat (jetzt immer noch) ohne Probleme funktioniert

Vlt hilft es DIr weiter

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