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Die 10 besten Tipps gegen Prüfungsangst

Ob Abi, Führerschein, Klausur oder Einstellungstest – Prüfungen stressen uns und machen uns nervös. Aber warum ist das so? Und was hilft gegen Prüfungsangst? Hier sind die 10 besten Tipps gegen Lampenfieber.

Tipp 1: Prüfungsvorbereitung

Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Je besser Sie sich vorbereiten, desto entspannter können Sie in die Prüfung gehen. Natürlich lässt sich Lampenfieber nie ganz abstellen, allerdings ist schlechte Vorbereitung der Angstmacher Nummer 1. Haben Sie den Lernstoff im Kopf, gibt das Sicherheit und Sie können mit bestem Gewissen alles geben.

Tipp 2: Lernplan und Ziele

Manchmal resultiert Prüfungsangst ganz einfach daraus, dass man vor einem riesengroßen Berg an Lernstoff steht und sich einfach nur erschlagen und überfordert fühlt. Dann hilft es, einen Lernplan zu erstellen und klare Ziele zu formulieren. Dazu das Lernmaterial zunächst in kleine Einheiten aufteilen und anschließend entscheiden, was wann sitzen muss. Am besten legen Sie einen ganz konkreten Tag für jede Einheit fest.

Tipp 3: Scheuklappen auf!

„Was? Du hast noch gar nicht angefangen zu lernen? Ich lerne schon seit zwei Wochen jeden Tag!“ So etwas hat jeder schon mal gehört und dann völlig verunsichert das große Zähneklappern bekommen. Deshalb sollten Sie um diesen Typ Mitmensch in der Prüfungsvorbereitung einen großen Bogen machen. Lassen Sie sich bloß nicht verrückt machen. Jeder macht sein Ding – Punkt.

Tipp 4: Raus aus dem Kopfkino!

Versuchen Sie vor einer Prüfung sich nicht auszumalen, was alles schiefgehen könnte. Denn genau dieses Kopfkino löst körperlichen und psychischen Stress aus und versetzt uns in Prüfungsangst. Die Folge: Unser Gehirn klinkt sich aus, die Sache ist ihm zu heiß. Um zu funktionieren, braucht es beruhigende, positive Gedanken. Also, bitte nachsprechen: „Ich bin gut vorbereitet. Der Prüfer weiß, dass ich aufgeregt bin und das ist okay. Selbst wenn ich ein paar Fehler mache, falle ich deswegen noch nicht durch. Wenn es trotzdem schiefgeht, wiederhole ich die Prüfung einfach – kein Drama!“

Tipp 5: Angst nutzen

Tipp 4 funktioniert nicht? Dann sehen Sie die Sache mal so: Versuchen Sie, Ihre Angst nicht zu verdrängen oder als Schwäche zu sehen, sondern nutzen Sie sie zu Ihrem Vorteil: Als besten Lernmotivator überhaupt! So hat die Aufschieberitis keine Chance.

Tipp 6: Prüfung simulieren

Vielen hilft es, die Prüfungssituation einmal durchzuspielen. Komme ich mit der Zeit gut hin, wie gehe ich damit um, wenn ich nicht sofort die richtige Antwort parat habe, auf welchem Gebiet muss ich mich noch verbessern und so weiter. Idealerweise haben Sie im „Ernstfall“ dann das Gefühl, dass Sie so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann – been there, done that!

Tipp 7: Abschalten!

Es hilft alles nichts? Die Prüfungsangst verwandelt sich so langsam aber sicher in Panik und Sie sehen sich die nächsten Tage schon als Zombie auf Schlafentzug durch die Gegend wandeln? Dann ist es jetzt dringend Zeit für bewusste Pausen. Sich weiter in den Lernstress hineinzusteigern, würde alles nur noch schlimmer machen. Also, ab nach draußen, beim Sport auspowern, ein Date mit den Lieblingsmenschen ausmachen oder ganz entspannt aufs Sofa kuscheln und ein wenig schmökern. Hauptsache erst mal abschalten.

Tipp 8: Progressive Muskelentspannung

Das ist Ihnen alles zu wischiwaschi? Sie hätten lieber einen konkreten Tipp? Dann versuchen Sie es doch mal mit progressiver Muskelentspannung. Was das ist? Nacheinander werden bestimmte Muskelpartien bewusst angespannt und danach wieder entspannt. Das Ziel: Lockerlassen und relaxen.

Hier eine Anleitung zum Mitmachen.

Tipp 9: Brainfood

Um während der Prüfungszeit einen klaren Kopf zu bewahren, benötigen wir besonders viel Energie. Unser Gehirn braucht jetzt Nährstoffe, Nährstoffe, Nährstoffe, damit es dem Lernstress standhält. Ideal sind Vollkornprodukte, Obst und Gemüse sowie ganz viel Wasser. Nehmen Sie sich genügend Zeit für die einzelnen Mahlzeiten, denn sie sind die perfekten Lernpausen und Stresskiller.

Tipp 10: Blackout? Kein Problem!

Jeder Prüfer war selbst schon einmal Prüfling und kann sich gut in Ihre Situation hineinversetzen. Sollte Sie in einer Mündlichen ein Blackout kalt erwischen: dreimal tief durchatmen und ehrlich sein. Bitten Sie darum, dass die Frage wiederholt oder ans Ende gestellt wird. Werden Sie schriftlich getestet, bearbeiten Sie erst die Aufgaben, die Sie gut lösen können.

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