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Hilfe Trotz Beschäftigungsverbot

Hallo  erstmal.

Ich bin jetzt in der 24.ssw und seit September hab ich offiziell arbeitsverbot von meiner frauenärztin bekommen.

Seit Juli hab war ich ständig krank durch die schwangerschaft aber bin von Juli bis September bestimmt 2 Wochen arbeiten gegangen. Mein Problem ist jetzt das mein Arbeitgeber diesen Monat mir mein Gehalt nicht gezahlt hat weil sie meinte das die Krankenkasse es übernimmt. Aber was ich nicht verstehe ist wie und woher krieg ich jetzt mein geld? Ich muss doch auch irgendwie leben bin jetzt verzweifelt.Ich habe ihr gleich an dem Tag den beschäftigungsverbot abgegeben. Und als ich sie ansprach hat sie gemeint sie hat alles schon abgegeben und es würde dauern. Aber es sind jetzt 2 Monate vergangen und anscheinend ist nichts geklärt?! Sie hat mir mein Lohn normal gezahlt September und Oktober jetzt den November hat sie mir nicht gezahlt. Und sie hatte auch gemeint weil ich 6 Wochen krank war krieg ich nur 75prozent von meinem Nettolohn trotz beschäftigungsverbot. Ich war aber nicht 6 Wochen am Stück krank.

Bitte helfen Sie mir was muss ich machen? 

Wie muss ich vorgehen?

 

Hier eine Antwort der Experten vom 5. 11. :

Liebe Userin,

 

herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft.

 

Gut dass Sie sich erkundigen, wie Sie beim Beschäftigungsverbot finanziell abgesichert sind. Sie können ganz beruhigt sein: Sie erhalten Ihr gesamtes Entgelt vom Arbeitgeber weiter. Für alles Weitere ist Ihr Arbeitgeber und nicht mehr Sie zuständig.

 

Der Arbeitgeber kann sich das weitergezahlte Entgelt von der Ausgleichskasse der AOK erstatten lassen. Um es besser verständlich zu machen: Jede Krankenkasse hat eine Ausgleichskasse, die extra zu führen ist. Sie wird ausschließlich von den Arbeitgebern finanziert und soll dazu dienen, dass die Betriebe finanziell entlastet werden, die Ausgaben im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Entbindung haben.

 

Wir hoffen, dass wir etwas Klarheit schaffen konnten und wünschen Ihnen eine unbeschwerte Schwangerschaft.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

 

P.S. Die AOK bietet Ihnen hier viele Tipps und Hinweise rund um Schwangerschaft und Geburt. Viel Spaß beim Stöbern!

Der AG muss also weiterzahlen und sich sein Geld von der KK zurückholen.

Hallo serra91,

 

uns ist nicht klar, ob Sie ein Beschäftigungsverbot erhalten haben oder Ihnen Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde.

 

Bei einem Beschäftigungsverbot ist in jedem Fall das Entgelt vom Arbeitgeber weiterzuzahlen. Sollte es hier zu Differenzen oder Schwierigkeiten mit dem Arbeitgeber kommen, können Ihnen die Mitarbeiter der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Mutterschutz helfen, Ihre Ansprüche geltend zu machen.

 

Dagegen muss bei einer Arbeitsunfähigkeit der Arbeitgeber nur für insgesamt 6 Wochen zahlen. Angerechnet  werden hier Zeiten, für die innerhalb der letzten 6 Monate  wegen derselben Krankheitsursache Arbeitsunfähigkeit bestand. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall, sich an die Kollegen Ihrer AOK vor Ort zu wenden. Sie werden die Angelegenheit gern mit Ihnen klären und sich ggf. auch mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung setzen.

 

Wir wünschen Ihnen eine rasche Klärung und eine unbeschwerte Schwangerschaft.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

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