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GKV Familienversicherung Elternzeit, Sie freiwillig versicherter AN, er pflichtversicherter AN

Guten Tag,

zu folgendem Fall würde ich gerne eine Info erfragen:

Ich aktuell als freiwilliges Mitglied der AOK als Arbeitnehmer versichert, da mein Arbeitsentgeld über der JAEG liegt. Ich plane nach der Geburt/Mutterschutz für 2 Jahre Elternzeit zu nehmen und für 12 Elterngeld zu beziehen ohne weiteres Einkommen/Arbeitsentgeld.

Mein Ehemann ist aktuell bei der TKK pflichtversichert, da das Entgeld noch unter der JAEG liegt. Er plant ggf. parallel zu mir auch 2 Monate Elternzeit/Elterngeld zu beziehen.

Habe ich Anspruch auf seine Familienversicherung? Kann ich beitragsfrei weiter versichert werden? 

Wie verhält es sich während mein Mann ebenfalls in Elternzeit ist, also beide für 2 Monate? 

Danke im Vorraus,

VG

Hallo Nkber

danke für Ihre Nachfrage.

Wir haben positive Nachrichten für Sie: Während der Mutterschafts- und Elternzeit bleiben Sie Mitglied Ihrer AOK. Beiträge sind in dieser Zeit von Ihnen nicht zu zahlen. Dies gilt auch, wenn Sie und Ihr Mann parallel die Elternzeit nehmen.

Gern versichern wir Ihr Kind auch kostenlos im Rahmen der Familienversicherung und würden uns natürlich auch über einen Wechsel Ihres Ehemanns zur AOK freuen. Interessiert? Hier erfahren Sie Näheres: https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/mitglieder-werben-mitglieder/

Wir wünschen Ihnen eine schöne Schwangerschaft und eine unkomplizierte Entbindung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

Liebes Experten-Team,

 

ich bin sehr positiv überrascht weil ich bzgl. diesen Umständen sonst immer gelesen habe, dass freiwillig Versicherte ihre Beiträge weiterzahlen müssen.

 

Wir haben die selbe Situation:

- SIE freiwillig versichert bei der AOK (Plan: 2 Jahre Elternzeit, keine Einkünfte derweil außer das Elterngeld)

- ER pflichtversichert bei der AOK (Plan: 2 Monate Elternzeit)

 

  1. Der Antwort zu Folge hätte die Familie also Anspruch auf eine Familienversicherung bei Ihnen ohne, dass SIE Beiträge zahlt?
  2. Was passiert wenn ER während der Elternzeit der Frau die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet und demnach ja auch in eine freiwillige Vers. wechseln müsste?
  3. Wann müsste man die vertraglichen Details in Gang bringen?
  4. Ich gehe davon aus, dass ich das auch direkt mit Ihnen telefonisch besprechen und abstimmen darf?

 

Freundliche Grüße

Hallo more,

danke für Ihre Nachfrage.

Bitte teilen Sie uns noch mit, ob Sie miteinander verheiratet sind und die freiwillige Versicherung der Frau durch das Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze bedingt ist. Wir werden dann die Antwort hier einstellen.

In einem Punkt müssen wir Sie enttäuschen: Das Expertenteam steht für eine telefonische Besprechung oder Abstimmung nicht zur Verfügung. Vielmehr ist eine Beratung und rechtsverbindliche Auskunft ausschließlich den Kollegen Ihrer AOK vorbehalten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der AOK

Hallo more,

danke für Ihre Nachfrage.

Bitte teilen Sie uns noch mit, ob Sie miteinander verheiratet sind und die freiwillige Versicherung der Frau durch das Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze bedingt ist. Wir werden dann die Antwort hier einstellen.

In einem Punkt müssen wir Sie enttäuschen: Das Expertenteam steht für eine telefonische Besprechung oder Abstimmung nicht zur Verfügung. Vielmehr ist eine Beratung und rechtsverbindliche Auskunft ausschließlich den Kollegen Ihrer AOK vorbehalten.

Mit freundlichen Grüßen

Danke für die schnelle Rückmeldung.

Ja, wir sind verheiratet und ja wegen der JAEG bei ihr.

 

Hallo more,

vielen Dank für Ihre Informationen.

Wenn Ihre Frau die Elternzeit im Anschluss an die Mutterschutzfrist nimmt, bleibt sie sowohl während des Mutterschaftgeldbezuges als auch während der Elternzeit beitragsfrei.

Sollten Sie selbst die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten und als freiwilliges Mitglied in die Elternzeit gehen, müssen Sie leider für den ersten Monat Beiträge zahlen. Zur Höhe der Beiträge können Ihnen die Kollegen Ihrer AOK Näheres sagen. Ab dem 2. Monat der Elternzeit entfällt die Beitragspflicht dann aber auch für Sie.

Wir empfehlen Ihnen, die Details bereits kurz vor dem voraussichtlichen Geburtstermin Ihres Kindes mit den Kollegen Ihrer AOK zu besprechen. Selbstverständlich ist aber eine Klärung auch nach der Geburt möglich.

Wir wünschen Ihrer Frau eine angenehme restliche Schwangerschaft und Ihrem Baby einen guten Rutsch ins Leben.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ihr Expertenteam der AOK

  • Seite 1

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