Gesunde Pause

Pflege kennt selten echte Pausen. Oft heißt es: durchhalten. Dabei sind Pausen wichtig, um Stress abzubauen und neue Energie zu tanken. Wie kurze Auszeiten im Pflegealltag wirklich erholsam werden, warum auch kleine Pausen zählen und welche Rolle Achtsamkeit spielt – erfahren Sie auf dieser Seite.

AOK. Die Gesundheitskasse.

Warum Pausen in der Pflege unverzichtbar sind

Pflege ist Arbeit unter Daueranspannung. Zeitdruck, hohe Verantwortung, emotionale Belastung und körperliche Anforderungen prägen den Alltag in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Pausen geraten dabei oft aus dem Blick – aus Personalmangel, aus Pflichtgefühl oder aus dem inneren Anspruch heraus, „durchzuhalten“. 

Doch Pausen sind kein Luxus. Sie sind eine notwendige Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Pflegequalität und Gesundheit. Wer dauerhaft auf Erholungszeiten verzichtet, wird langsamer, macht häufiger Fehler, unkonzentrierter, verliert Motivation und wird schneller krank. Das belegen arbeitspsychologische Studien ebenso wie Erfahrungen aus der Praxis. Pausen sind daher kein Zeichen von Schwäche oder fehlender Einsatzbereitschaft. Sie sind Zeichen professioneller Arbeit.

Pflegekraft in Arbeitskleidung sitzt erschöpft auf dem Boden eines Klinikflurs und stützt den Kopf mit der Hand.

Durchhalten hat Grenzen

Viele Beschäftigte verzichten im Arbeitsalltag regelmäßig auf Pausen. Daten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigen: Rund ein Drittel aller Beschäftigten berichtet, dass Ruhepausen häufig oder sehr häufig ausfallen. In den Gesundheits- und Pflegeberufen sind das fast die Hälfte der Beschäftigten (49 Prozent).

Gerade in der Pflege werden Pausen ausgelassen, weil der Zeitdruck zu hoch ist, Kollegen fehlen oder weil niemand die Arbeit liegen lassen will. Die Folgen sind spürbar: Pflegekräfte ohne ausreichende Pausen fühlen sich häufiger erschöpft, machen mehr Fehler und haben ein höheres Risiko für gesundheitliche Beschwerden. Das wirkt sich auch auf die Qualität und Sicherheit der Pflege. Die BAuA-Daten machen deutlich: Pausen stärken Gesundheit, Motivation und Pflegequalität und sind damit ein wichtiges Gestaltungsthema für Einrichtungen.

Wer Pausen besonders nötig hätte, bekommt sie am seltensten

Von häufigen Pausenausfällen berichten

  • 49 % der Beschäftigten in Gesundheits- und Pflegeberufe
  • 31 % aller abhängigen Beschäftigten

Warum gerade Pflege?

  • Hoher Zeit- und Leistungsdruck
  • Häufige Schicht- und Nachtarbeit
  • Interaktions-/Beziehungsarbeit
  • Unvorhersehbare Situationen

Was passiert ohne Pause?

  • mehr Müdigkeit/Erschöpfung
  • häufigere Schlafstörungen
  • mehr körperliche Beschwerden
  • geringere Arbeitszufriedenheit
  • höhere Wechselabsicht

Warum Pausen entscheidend sind

  • bessere Erholung
  • höhere Pflegequalität
  • mehr Pflegesicherheit
  • stärkere Arbeitgeberbindung

Spürbarer Erholungseffekt

Nicht jede Arbeitsunterbrechung ist automatisch erholsam. 
Am Arbeitsplatz sitzen bleiben, nebenbei essen oder auf das Smartphone schauen – das bringt dem Körper und dem Gehirn oft wenig Entlastung. 
Für einen spürbaren Erholungseffekt sind zwei Dinge entscheidend: Abstand zur Arbeit und ein Wechsel der Aktivität. 
Pausen entfalten ihre erholsame Wirkung besonders dann, wenn sie bewusst gestaltet werden. 
Hilfreich ist es, den Arbeitsplatz während der Pause zu verlassen, um nicht nur räumlich, sondern auch innerlich Abstand von den Arbeitsanforderungen zu gewinnen. 
Ebenso wichtig ist ein Wechsel der Aktivität: Wer körperlich arbeitet, profitiert etwa von Ruhe und Entlastung, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben.

Arbeitspsychologische Forschung zeigt zudem: Mehrere kurze Pausen sind oft wirksamer als eine lange. Schon kurze Unterbrechungen – sogenannte Mikropausen von weniger als einer Minute – können Stress reduzieren und neue Energie freisetzen. Ein bewusster Atemzug, der Blick ins Freie oder ein Moment des Innehaltens wirken messbar auf Körper und Geist.

Erholsame Pausen brauchen keine Perfektion. Sie sind kein Zeitverlust, sondern helfen, Kraft zu sammeln, konzentriert zu bleiben und den Pflegealltag langfristig gesund zu bewältigen.

Grafisches Cover zum Audio-Beitrag „Pflege.Kräfte.Stärken.“ mit Pause-Symbol und dem Hinweis „Jetzt mal auf Pause drücken.“

Warum Pflege Pausen braucht

Welche Bedeutung Pausen für Körper und Geist haben und wie Pflegekräfte auch im Arbeitsalltag kurze Auszeiten finden können, erklärt Dr. Sylvia Böhme, Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin bei der AOK.
Eine weibliche Pflegekraft sitzt draußen auf einer Treppe und richtet den Kopf mit geschlossenen Augen in die Sonne.

90-Sekunden-Reset

Manchmal braucht es nicht mehr als einen kurzen Augenblick, um wieder Ruhe zu finden. Mit unserem 90-Sekunden-Reset bieten wir eine kurze Audioanleitung für die sogenannte Fünf-Finger-Atmung – eine einfache Atemtechnik, die sich direkt in den Pflegealltag integrieren lässt. Die Übung ist unkompliziert: Mit dem Finger der einen Hand fährt man langsam die Finger der anderen Hand nach. Beim Hochfahren eines Fingers wird eingeatmet, beim Herunterfahren ausgeatmet. So entsteht ein ruhiger, gleichmäßiger Atemrhythmus. Die Verbindung aus Berührung, Bewegung und Atmung lenkt die Aufmerksamkeit bewusst auf den Moment. Gedanken ordnen sich, der Atem wird ruhiger, der Körper entspannt sich.

Wann und wo eignet sich die Übung?

Die Fünf-Finger-Atmung braucht keinen besonderen Ort und keine Vorbereitung. Sie können sie

  • im Pausenraum,
  • im Dienstzimmer,
  • auf dem Flur zwischen zwei Aufgaben
  • oder auch im Sitzen am Rechner machen.

Besonders hilfreich ist sie

  • nach belastenden Situationen,
  • vor schwierigen Gesprächen,
  • bei innerer Unruhe
  • oder wenn der Kopf „voll“ ist.

Ein Augenblick kann ausreichen, um wieder konzentrierter und ruhiger weiterzuarbeiten.

Gut zu wissen

Studien zu Atemtechniken zeigen: Langsames, bewusstes Atmen kann das Nervensystem beruhigen, Stressreaktionen dämpfen und das Gefühl von Anspannung reduzieren. Schon kurze Atemübungen wirken messbar auf Herzfrequenz und Stressniveau – ein kleiner Reset mit spürbarem Effekt.

Grafisches Cover zum Audio-Beitrag „Pflege.Kräfte.Stärken.“ mit dem Symbol einer Hand und dem Hinweis „5-Finger-Atmung"“

90-Sekunden-Reset

Wenn der Stress wieder überhandnimmt und man nicht weiß, wo einem der Kopf steht, dann kann ein kurzer Reset helfen. Zum Beispiel mit der Fünf-Finger Atmung – eine SOS-Übung, die hilft, den Stresspegel innerhalb kurzer Zeit, herunterzufahren und anschließend mit kühlerem Kopf weiterzumachen.
Eine Gruppe von Pflegekräften sitzt vor einer vortragenden Person.

Gesunde Führung macht Pause möglich

Damit solche Mikropausen im Alltag selbstverständlich werden, braucht es Rückhalt. Wenn Leitungskräfte deutlich machen, dass kurze Reset-Momente ausdrücklich erwünscht sind, verändert das die Kultur.

Pause wird dann nicht als Zeitverlust verstanden, sondern als Teil professioneller Arbeit. Pflegekräfte können sich diese Minuten nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional erlauben.

Ein klares Signal von Führungskräften – etwa durch das Ansprechen von Mikropausen im Team oder das Vorleben kurzer Atemmomente – schafft Orientierung und Sicherheit.

Gesund Führen

Wenn Führungskräfte und Teams gemeinsam hinter dieser Haltung stehen, werden aus einzelnen Atemzügen tragfähige Pausenstrukturen. Und aus dem 90-Sekunden-Reset entsteht Schritt für Schritt eine Kultur der Gesunden Pause.

Mit dem Programm „Gesund führen“ unterstützt die AOK Führungskräfte auf dem Weg zu einer gesunden Führung. Bei einem Selbsttest können sie schon mal herausfinden, wo bereits Stärken liegen und, wo möglicherweise Potenzial für Verbesserungen im Führungsverhalten ist.

Interview mit Diplom-Psychologe Dr. Johannes Wendsche

„Man macht Pausen, damit Arbeit überhaupt funktioniert“

Wer überlastet ist, dem unterläuft leichter einmal ein Fehler. Gerade in Berufen mit viel Verantwortung, wie zum Beispiel in der Pflege, sind regelmäßige Pausen darum unerlässlich, sagt Diplom-Psychologe Dr. Johannes Wendsche von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.

Eine junge Pflegekraft sitzt draußen auf einer Bank und isst.

Wie Pflegekräfte durch Ernährung ihre Kräfte stärken können

Wer sich in Arbeitspausen ausgewogen ernährt, bleibt leistungsfähig und beugt Erschöpfung vor, besonders in stressigen Berufen wie der Pflege. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, regelmäßig kleine Mahlzeiten oder Snacks einzuplanen, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Besonders geeignet sind Kombinationen aus Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und eiweißreichen Lebensmitteln, da sie nachhaltig Energie liefern und lange satt machen. Wichtig ist außerdem, ausreichend Flüssigkeit wie Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

  • Do's: Das sollten Beschäftigte in Pausen essen
    • Nährstoffe und Frische: Obst und Gemüse (z. B. Apfel, Karotten, Paprika)
    • Vollkornbrot oder -snacks für langanhaltende Energie
    • Proteinreiche Lebensmittel wie Joghurt, Nüsse oder Hülsenfrüchte
    • Leichte, gut vorbereitete Snacks für stressige Arbeitstage, sogenannte Meal Prep
    • Ausreichend trinken, idealerweise Wasser oder ungesüßter Tee
  • Don’ts: Das besser vermeiden
    • Zuckerreiche Snacks wie Süßigkeiten oder Softdrinks
    • Weißmehlprodukte ohne sättigende Wirkung
    • Schwere, fettige und salzige Mahlzeiten (Fast Food), die müde machen
    • Essen „nebenbei“ ohne eine richtige Pause einzulegen
    • Lange Essenspausen ohne Zwischenmahlzeiten

Gesunde Ernährung in den Arbeitspausen

Mit diesen einfachen Pausen-Tipps bleiben Energie und Konzentration den ganzen Tag stabil.

Frühstück sorgt für stabile Energie am Morgen

  1. In zwei Etappen einteilen
  2. Sättigend (Vollkorn/Müsli)
  3. Leicht (Obst/Joghurt)

Kleine Mahlzeiten gegen Leistungstief

  • Obst, Gemüse, Milchprodukte, belegte Brote
  • Halten Konzentration hoch
  • Beugen Heißhunger vor

Pausen zum Essen nutzen

  • Bewusst essen, nicht nebenbei
  • Essen vorbereiten und mitbringen
  • Snacks aufwerten durch Salat/Gurken

Ernährung im Schichtdienst

Bei der Schichtarbeit gerät der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers durcheinander. Die richtigen Essenspausen sind daher für den Energiehaushalt und die Leistungskraft besonders wichtig. Worauf Pflegekräfte achten können, erklärt Karolin Wagner. Sie ist Ernährungsberaterin bei der AOK.

Richtig organisiert ist halb erholt

Gute Pflege braucht gute Pausen. Doch im Alltag bleiben die Letzteren oft auf der Strecke. Wie lässt sich Erholung so organisieren, dass sie wirklich wirkt? Der Schlüssel liegt in klarer Planung, verbindlichen Regeln und einer Arbeitskultur, die Pausen schützt statt verdrängt. Es zeigt sich, feste Pausenzeiten, vorausschauende Personalplanung und klar getrennte Rückzugsorte machen den Unterschied. Auch die Gestaltung von Pausenräumen, kleine Bewegungseinheiten und sogar ein Blick ins Grüne spielen dabei eine Rolle. Ein Arbeitsorganisation, die regelmäßige Pausen ermöglicht, stärkt gleichzeitig Gesundheit der Beschäftigten, Teamgeist in der Einrichtung und Pflegequalität. Ein Blick nach Schweden macht zudem deutlich, wie fest verankerte Erholungszeiten den Unterschied machen können.

Vorausschauen: Pausen gut organisieren

  • Pausen fest im Dienstplan verankern – mit klar geregeltem Beginn, Dauer und Vertretung.
  • Genügend Personal für Pausenvertretung einplanen, damit Ruhepausen auch bei hoher Arbeitsdichte möglich sind.
  • Arbeitgeber plant realistische Arbeitsmengen – so können tatsächlich Pausen eingelegt werden können.
  • Klar kommunizieren: Pausen sind wichtig und werden nur in echten Notfällen unterbrochen.
  • Gesetzliche Ruhepausen konsequent einhalten.

Richtig erholen: So gelingt eine gesunde Pause

  • Pausen vorausschauend einplanen und nicht erst bei starker Erschöpfung nehmen.
  • Dauer der Pause an die Belastung anpassen; mehrere kurze Pausen sind oft wirksamer als eine lange.
  • Nach körperlich oder emotional belastenden Tätigkeiten kurze Mikropausen einplanen.
  • Regelmäßige Pausen über die gesamte Schicht hinweg einhalten.
  • Arbeitsmittel wie Dokumentationsmappen, Computer oder Stationshandys während der Pause niederlegen oder ausschalten, um einen klaren Schnitt zur Arbeit zu schaffen.

Pausenräume: Sinnvoll gestalten

  • Pausenraum ist leicht erreichbar und klar von der Arbeitsumgebung getrennt.
  • Ausreichende Größe, ruhige Atmosphäre, gute Beleuchtung und Belüftung, angenehme Temperatur.
  • Nichtraucherschutz sicherstellen, bequeme Sitzgelegenheiten und grundlegende Versorgungsmöglichkeiten (z.B. Kühlschrank, Kochmöglichkeit bei fehlender Kantine).
  • Natürliche Elemente wie Pflanzen oder Landschaftsbilder unterstützen die Erholung.
  • Gemeinsame Gestaltung der Pausenräume durch Mitarbeitende steigert Wohlfühlatmosphäre und Gemeinschaftsgefühl

Bewegung: In der Pause aktiv werden

  • Kurzaktive Pausen mit leichter Bewegung oder Dehnübungen einplanen.
  • Wenn möglich, die Pause ins Grüne verlagern, z.B. in den Hof oder in eine nahegelegene Parkanlage.
  • Kein Scrollen oder WhatsAppen mit dem eigenen Smartphone.
  • Exkurs: Vorbild Schweden

    In Schweden spielt Erholung im Arbeitsalltag eine besonders wichtige Rolle. Ein Beispiel dafür ist die kurze, gemeinsam verbrachte Kaffeepause, die sogenannte „Fika“. Sie gilt als fester Bestandteil des Tages und ist in vielen Betrieben – auch in der Pflege – fest im Ablauf verankert, teils sogar zweimal täglich, am Vor- und am Nachmittag.

    Auch bei den Arbeitszeitmodellen lohnt sich der Blick nach Norden. Einige Pflegeeinrichtungen haben dort das sogenannte 3+3-Modell eingeführt: Pflegekräfte arbeiten drei Tage am Stück und haben anschließend drei Tage frei. Sie leisten dabei rund 85 Prozent einer Vollzeitstelle, erhalten aber ein volles Gehalt. Nach Berichten der Einrichtungen gehen dadurch Überstunden, Krankheitstage und Kündigungen deutlich zurück.

    Quellen: 

Interview mit Prof. Dr. Arno Villringer

„Wichtig ist, dass Pausen zu machen der Normalfall wird“

Wer sich keine Pausen gönnt, schwächt seine Fähigkeit, Stress zu verarbeiten, und läuft Gefahr, in einen permanenten Überlastungszustand zu geraten, sagt Prof. Dr. Arno Villringer, Direktor der Abteilung Neurologie am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. 

Erholung ist keine Privatsache

Arbeitspausen sind kein Luxus, wenn mal Zeit dafür ist, sondern aus guten Gründen gesetzlich festgeschrieben. Im Pflegealltag fallen sie aber oft aus. Woran die Pausengestaltung oft scheitert, erklärt Petra Homberg, Referentin für Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege im AOK-Bundesverband.

AOK-Angebote für Pflege-Teams

AOK-Selbstcheck „Wie machen wir Pausen“ für stationäre Pflegeeinrichtungen

Wollen Sie wissen, wie gut Sie die Pausen in Ihrem Team tatsächlich gestalten? Der kostenlose Online-Selbstcheck für Führungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen „Wie machen wir Pause?" der AOK Bayern analysiert wissenschaftlich fundiert die aktuelle Pausensituation in ihrem Team und zeigt konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf. In wenigen Minuten erfahren Sie, wo Optimierungspotenzial besteht, und erhalten praxiserprobte Anregungen aus anderen Pflegeeinrichtungen. Investieren Sie jetzt in ihre Gesundheit und die Ihres Teams!

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Fit für die Pflegeschicht

Das kostenlose Seminar „Fit für die Pflegeschicht“ der AOK richtet sich gezielt an Pflegeteams im Schichtdienst und vermittelt praxisnahe Strategien für Gesundheit trotz wechselnder Arbeitszeiten. In drei aufeinander abgestimmten Modulen erhalten Teilnehmende fundierte Inputs zu Schlafrhythmus, Stressbewältigung, Bewegung und Ernährung – alles mit direktem Praxisbezug für den Pflegealltag. Egal ob online, hybrid oder in Präsenz: Dieses Seminar hilft, die Anforderungen des Alltags mit mehr Energie und Wohlbefinden zu meistern.

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Pflege-Mediathek

Die Pflege-Mediathek der AOK ist eine digitale Lern- und Schulungsplattform speziell für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser – perfekt für interne Fortbildungen und E-Learnings. Sie bündelt fertig aufbereitete Schulungsmodule mit Präsentationen, Lehrvideos und Hintergrundwissen zu Pflegepraxis, Prävention und betrieblicher Gesundheitsförderung. Themen reichen von nationalen Expertenstandards zur Sturz- und Dekubitusprophylaxe über Empfehlungen für körperliche Aktivität, Stärkung der kognitiven Ressourcen oder Gewaltprävention bei Pflegebedürftigen bis zu Stressmanagement und Pausengestaltung für Mitarbeitende. Die Mediathek liefert alles von Einladungen bis Teilnehmerzertifikaten, inklusive Materialien für Referierende.

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QualiPEP – eine Checkliste, die gesunde Ernährung einfach macht

Die QualiPEP-Checkliste Ernährung zeigt, wie Einrichtungen mit ausgewogener Verpflegung gezielt Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität von Bewohnerinnen, Bewohnern und Beschäftigten stärken können. Sie verbindet praxisnahe Qualitätskriterien mit konkreten Impulsen für eine bedarfsgerechte, abwechslungsreiche und sozial fördernde Esskultur im Alltag. Damit wird Ernährung zum strategischen Hebel – gegen Mangelernährung, für mehr Energie im Job und stärkere soziale Teilhabe.

Weitere Informationen zu QualiPEP-Checklisten

Sichtbare Erinnerung: Unsere Pausen-Plakate

Weil Pausen leicht übersehen werden, haben wir sie sichtbar gemacht. Sie erinnern daran, dass Pause erlaubt ist – mitten im Alltag. Die Plakate der Kampagne Pflege.Kräfte.Stärken. laden freundlich und sichtbar ein, inne zu halten. 

Bildnachweise

AOK
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Steffen Roth/www.steffenroth.com

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