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Atemtherapie – das Atmen entspannen

In stressigen Situationen atmen viele flach. Das kann zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führen. Die Folge: Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens. Die Atemtherapie schafft hier gezielte Abhilfe.

Atemtherapie – und ihr Ziel

Die Atemtherapie mit ihren zahlreichen, vielfältigen Atemübungen verfolgt mehrere Ziele:

  • Flaches oder falsches Atmen zu korrigieren und die Sauerstoffaufnahme in der Lunge zu fördern.
  • Die Zwerchfellatmung zu aktivieren und zu stärken.
  • Die Rehabilitation nach Operationen im Brustbereich zu unterstützen.
  • Die Behandlung von Atemwegserkrankungen (zum Beispiel Asthma, chronische Bronchitis, Mukoviszidose) zu erleichtern.
  • In der Geburtsvorbereitung das richtige Atmen während der Wehen einzuüben.

Darüber hinaus ist die Atemtherapie für jeden Menschen geeignet, der seine Leistungsfähigkeit und sein Wohlbefinden verbessern möchte.

Atemtherapie – und ihre Vorteile

Mit Hilfe der Atemtherapie „richtig atmen“ zu lernen, bietet auch außerhalb stressiger Situationen viele Vorteile:

  • Lösung von Muskelverspannungen
  • Steigerung des Wohlbefindens
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit
  • Rückgang von Müdigkeit und Gefühlen der Erschöpfung
  • Mehr Vitalität
  • Stärkung der Konzentrationsfähigkeit
  • Verbesserte Durchblutung des Körpers und der Organe
  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems

Atemtherapie – Übungen für Sie

Die Lippenbremse

  1. Spitzen Sie beim Ausatmen gezielt Ihre Lippen.
  2. Atmen Sie gegen diesen Widerstand aus. Pressen Sie dabei allerdings nicht die Luft heraus. Ihre Ausatmung verläuft passiv gegen den Widerstand Ihrer Lippen. So bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür, wie sich Ihre Lunge langsam leert.
  3. Atmen Sie durch die Nase ruhig wieder ein.
  4. Atmen Sie erneut über die Lippenbremse aus. Wiederholen Sie dies einige Male, bis Sie wieder „frei“ atmen können.

Die Zwerchfellatmung

  1. Stellen Sie sich aufrecht hin. Ihre Füße sind geschlossen. Ihre Arme hängen locker herab.
  2. Stellen Sie sich jetzt vor, Ihr Bauch sei ein Blasebalg, der die Luft durch die Luftröhre hinausbläst.
  3. Atmen Sie langsam durch die Nase ein. Blähen Sie Ihren Blasebalg richtig auf. Ihr Bauch wird sich nach vorne wölben.
  4. Atmen Sie ruhig und langsam durch die Nase aus. Ihr Blasebalg „drückt“ die Luft aus Ihren Lungen heraus. Ihr Bauch wird flach und flacher.
  5. Legen Sie zusätzlich Ihre Hände auf Ihren Bauch. So spüren Sie das Heben und Senken Ihres Atems.
  6. Wiederholen Sie diesen Vorgang einige Minuten, bis Sie eine tiefe Entspannung spüren. Ihr Körper ist nun wieder mit Sauerstoff aufgetankt.

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