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Allergien im Babyalter vorbeugen

Eltern können einiges dafür tun, um das Allergierisiko ihres Kindes zu senken. Hier die wichtigsten Tipps im Überblick.

Manche Babys sind anfällig für Allergien

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem des Körpers heftig auf fremde Stoffe. Eine allergische Reaktion kann schon durch minimale Mengen eines Allergens ausgelöst werden. Warum das so ist, haben Wissenschaftler noch nicht endgültig geklärt. Fakt ist: Wenn beide Eltern von der gleichen Allergie betroffen sind, hat das Baby ein Allergierisiko von etwa 60 Prozent. Milchschorf kann ein Hinweis darauf sein, dass das Kind allergisch reagiert. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, wenn Sie befürchten, dass Ihr Kind unter einer Allergie leidet. Gemeinsam entscheiden Sie dann, was zu tun ist.

Expertentipps zur Allergievorbeugung

  • Stillen Sie Ihr Baby mindestens vier Monate voll und beginnen Sie langsam mit der Beikost. Längeres ausschließliches Stillen bringt im Hinblick auf die Allergievorbeugung keine weiteren Vorteile.
  • Wenn Sie Ihr Kind mit Fertigmilch füttern, sollten Sie das Milchpulver mit Bedacht auswählen. Für Kinder, bei denen der Arzt ein Allergierisiko festgestellt hat, gibt es spezielles Milchpulver (HA-Milch).
  • Familien ohne erhöhtes Allergierisiko können bedenkenlos Haustiere halten. Besteht ein erhöhtes Allergierisiko, sollten zumindest keine Katzen angeschafft werden. Die Hundehaltung ist möglich.
  • Innenräume immer gut lüften. Innenraumschadstoffe, Schimmel und Feuchtigkeit begünstigen die Ausbildung von Allergien.
  • Verbannen Sie Zigarettenrauch aus der Umgebung Ihres Kindes. Studien zeigen, dass Kinder von Rauchern häufiger an Asthma und Atemwegserkrankungen leiden, als Kinder aus Nichtraucherfamilien.
  • In Autoabgasen enthaltene Stickoxide und Feinstaub stellen ein erhöhtes Risiko besonders für Asthma dar.

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